| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberbayern | |
| Landkreis: | Starnberg | |
| Koordinaten: | 48° 0′ N, 11° 20′ O | |
| Höhe: | 588 m ü. NN | |
| Fläche: | 61,77 km² | |
| Einwohner: | 22.959 (31. Dez. 2006) | |
| Bevölkerungsdichte: | 372 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 82319 | |
| Vorwahl: | 08151 | |
| Kfz-Kennzeichen: | STA | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 1 88 139 | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Vogelanger 2 82319 Starnberg |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Ferdinand Pfaffinger (Bürgerliste e.V.) | |
Starnberg ist die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises innerhalb des Regierungsbezirks Oberbayern. Starnberg liegt rund 25 km südwestlich von München am Nordende des Starnberger Sees und ist ein bekannter Ausflugs- und Erholungsort.
Inhaltsverzeichnis |
1226 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt. Das Schloß Starnberg wurde als Besitz der Grafen von Andechs-Meran erstmals 1244 als "Starnberch Castrum" erwähnt. Der Name, den heute noch Stadt und Schloss tragen, soll von dem 1208 namentlich erwähnten Ritter Wernher Miles de Starnberk stammen, dessen Geschlecht als Ministeriale der Andechser Grafen auf der Burg saßen. Bevor Starnberg seinen heute üblichen Namen erhielt, hieß es Aheim am Würmsee. Seit 1246 war die Burg in Starnberg in Wittelsbacher Besitz. Starnberg entwickelte sich im 19. Jahrhundert zum wichtigsten Ort am Starnberger See, der ursprünglich als Würmsee bezeichnet wurde. Starnberg blieb aber bis ins 20. Jahrhundert ein Fischerdorf. Erst 1912 erfolgte die Stadterhebung. Ihre Entwicklung wurde als Wohnvorort von München begünstigt.
Quelle: [1]
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Bei der Bevölkerung nach Familienstand (Stand: 30. Juni 2006), (Quelle: [2]) zeigt sich seit Jahren ein Trend hin weg von verheiratet lebenden zu mehr ledigen oder geschiedenen Einwohnern.
Historisch ist die Einwohnerzahl auch durch Eingemeindungen stark gewachsen. 1978 bei der Gebietsreform erfolgte die Eingemeindung von sechs bisher selbständigen Gemeinden, nämlich von Söcking, Hadorf, Percha, Perchting, Leutstetten und Wangen. Zuvor war schon Hanfeld zu Starnberg eingemeindet worden.
Ein Gang durch den Ortskern erinnert an die dörflichen Ursprünge Starnbergs. Lediglich der starke Verkehr - vor allem auf der Achse Weilheimer Straße-Hauptstraße-Münchener Straße (Bundesstraße 2), im Sommer auch am See entlang - stört das idyllische Ambiente. Nach langjährigen politischen Querelen plädiert zwar die Mehrheit der Stadträte für einen B2-Tunnel ("Amtstunnel") als Lösung der Starnberger Verkehrsproblematik - auch eine Umfahrung (Westtangente, "OPLA/von Redwitz-Umfahrung") ist im Gespräch. Die neueste Entscheidung im Bezug auf den B2-Tunnel liegt vor. Der Planfeststellungsbeschluß für den Tunnel wurde bekanntgemacht. Dieser Beschluß ist auf der Homepage der Regierung von Oberbayern einzusehen.
Die heutige "Flaniermeile" Starnbergs, die Maximiliansstraße und die See-Arkaden sind aus dem "Hotel Walter am Bahnhof" hervorgegangen, welches bis 1915 viele Gäste beherbergte. Dieses später als Gresbek-Haus bekannte Gebäude wurde von Vinzenz Gresbek erworben und lange Zeit bewohnt. 1985 entschied man sich für den Abriss des historischen Hauses. Beinahe ein Jahrzehnt lang fand sich dann direkt am Bahnhof Starnbergs eine umzäunte Wiese, eine nutzlose Baulücke direkt am Seezugang Starnbergs. Heute befinden sich an dieser Stelle die modernen und exklusiv angehauchten See-Arkaden.
Bürgermeister ist Ferdinand Pfaffinger (Bürgerliste e.V.). Er wurde am 1. Mai 2002 Nachfolger von Heribert Thallmair (CSU/UWG), der seit 1969 Bürgermeister war. Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 17618 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 4781 T€.
Die Sitzverteilung nach der Stadtratswahl vom 3. März 2002: CSU 12, SPD 4, Grüne 2, UWG 5, Bürgerliste 5, FDP 2.
Seit 1972 unterhält Starnberg eine aktive Städtepartnerschaft mit der französischen Stadt Dinard. Jährlich reist eine Delegation von Bürgern in die jeweils andere Stadt und es werden Schüleraustausche zwischen beiden Städten organisiert.
Die Stadt Starnberg und der zugehörige Landkreis Starnberg standen laut GFK Marktforschung seit vielen Jahren an der Spitze der Kaufkraftstatisitk (Quelle). Mit 26.312 Euro Pro-Kopf-Kaufkraft lag er 2004 53 Prozent über dem gesamtdeutschen Durchschnitt. Laut der neusten GFK-Kaufkraft-Studie 2007 hat Starnberg mit einem verfügbaren Pro-Kopf-Einkommen von 26.120 wieder die Spitzenposition vom Hochtaunuskreis bei Frankfurt übernommen.
Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 82, im produzierenden Gewerbe 1450 und im Bereich Handel und Verkehr 2193 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 4271 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 6647. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 3 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 40 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 59 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1754 ha, davon waren 868 ha Ackerfläche und 882 ha Dauergrünfläche.
Starnberg liegt an der Bundesstraße 2 die zwischen München und Starnberg durch eine Autobahn ersetzt wurde (Übergang in die B2 am Ende der Starnberger Autobahn A952, die von der Autobahn A95 München-Garmisch-Partenkirchen abzweigt). Da der gesamte Autoverkehr an das Westufer des Sees und in den Landkreis Weilheim-Schongau durch Starnberg läuft, ist das Verkehrsaufkommen durch die Stadt entsprechend hoch. Abhilfemaßnahmen (Straßentunnel, Umgehungsstraße) werden schon seit über einem Jahrzehnt diskutiert. Die Situation auf der Hauptverkehrsstraße wird dadurch verschärft, dass auch fast der gesamte innerstarnberger Verkehr auf die Bundesstraße fixiert ist und Alternativrouten im Ort durch Verkehrsberuhigung oder andere Maßnahmen entweder verbaut oder unattraktiv gemacht werden.
Starnberg hat auch zwei Stationen an der S-Bahn-Linie S6 des MVV, Starnberg (Bahnhof direkt am See) und Starnberg Nord. Die um 1900 erbaute Bahnstrecke verläuft direkt zwischen Stadt und See, wodurch die Stadt urban vom Wasser abgeschnitten wird. Zum Bauzeitpunkt war der sumpfige Uferbereich in Staatsbesitz und konnte deshalb nach Trockenlegung ohne teure Übernahme von bereits vergebenen Grundstücken bebaut werden. Die städtebaulichen Auswirkungen dieser Entscheidung wurden erst Jahrzehnte später deutlich.
Auch die Schifffahrtslinien auf dem Starnberger See haben in Starnberg einen Anlegesteg.
In Starnberg existieren folgende Einrichtungen:
Hauptschulen: 1
Im benachbarten Pöcking findet sich der Ort Seewiesen. Dort befindet sich das heutige Max-Planck-Institut für Ornithologie, gegründet 1954 als Max-Planck-Institut für Verhaltensphysiologie. 1961-1973 war Konrad Lorenz Direktor am Max-Planck-Institut für Verhaltensphysiologie in Seewiesen.
siehe Hauptartikel: Liste der Ehrenbürger von Starnberg
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