Der Start ist im Sport der Anfang eines Wettkampfes, häufig verbunden mit einer Zeitnahme. Durch einen korrekten Start wird gewährleistet, dass alle Teilnehmer entweder gleichzeitig oder aber unter denselben zeitlichen Bedingungen den Wettbewerb beginnen. Er ist je nach Sportart verschieden, jedoch hier weitgehend weltweit gleich. Letztlich entscheidet der Ausrichter über die Modalitäten des Starts. Beim Wettkampf selbst entscheidet ein Schiedsrichter oder ein Kampfrichter über die Gültigkeit oder Ungültigkeit eines Starts. Die Person, die das Zeichen zum Start gibt, wird „Starter“ genannt.
Starter werden in der Regel bei Wettbewerben eingesetzt in denen es gilt, eine bestimmte Strecke zu Fuß oder mittels eines Gefährts oder Tieres zurückzulegen. Während in der Leichtathletik Rundenzähler, Windmesser, Bahn- oder Wechselrichter normale Kampfrichter sind, die zu dieser Aufgabe eingeteilt wurden, erfordert der Einsatz als Starter eine besondere Qualifikation. Bei Radrennen übernehmen auch oft Prominente die Funktion des Starters.
Fehlstarts sind nicht regelkonforme Starts und somit ungültig. Ebenso wie beim Frühstarts, ein Unterfall des Fehlstarts, werden die Starts für alle Wettkämpfer wiederholt und der Wettkampf sofort abgebrochen. Es findet je nach Regeln der Sportart entweder eine Disqualifikation oder Wiederholung statt oder es wird nachträglich eine Strafe (Automobilsport) ausgesprochen. Unmittelbar vor dem Start wurden durch Messungen eine starke körperliche sowie psychische Anspannung beim Sportler belegt.