Statute Law (auch Statutory Law) bezeichnet v.a. in Ländern, die zum englischen Rechtskreis gerechnet werden, Normen, die von den zur Gesetzgebung befugten Organen (d. h. vor allem gewählte Parlamente) in Gestalt von Gesetzen und Verordnungen erlassen wird.
Das Statute Law steht im Gegensatz zum gewohnheitsrechtlichen Common Law, das nicht von Parlamenten erlassen worden ist, sondern aus überliefertem Gewohnheitsrecht und durch Case Law gebildetes Gewohnheitsrecht besteht.
Case Law ist die Gesamtheit aller Gerichtsentscheidungen mit grundsätzlicher Bedeutung und ist als eigenständige Rechtsquelle anerkannt. Jedoch gilt der Grundsatz, dass Statue Law immer Case Law bricht. Dies bedeutet, dass Präzidenzfälle ihre Bedeutung verlieren, wenn das Parlament ein Gesetz erlässt, was den Sachverhalt regelt.
Eine solche Rechtsstruktur wird u.a. praktiziert in:
Dieter Blumenwitz, Einführung in das anglo-amerikanische Recht, 7. Aufl. 2003
| Bitte beachten Sie den Hinweis zu Rechtsthemen! |
Brockhaus-1809: John Law · John Law
Brockhaus-1911: Law · Common Law · Anti-Corn-Law-League
Eisler-1904: Law of redintegration
Herder-1854: Sergeants ad law · Law · Common-Law
Meyers-1905: Statute law · Sergeant at law · Scald Law · Tow Law · Serjeant at law · Common law · Broad Law · Law [1] · Poor law · Law [2]
Pierer-1857: Statute · Law [2] · Lynch Law · Common law · Law of Dundee · Law [1]