| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen | |
| Regierungsbezirk: | Dresden | |
| Landkreis: | Riesa-Großenhain | |
| Koordinaten: | 51° 15′ N, 13° 13′ O | |
| Höhe: | 124 m ü. NN | |
| Fläche: | 33,05 km² | |
| Einwohner: | 3485 (31. Dez. 2006) | |
| Bevölkerungsdichte: | 105 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 01594 | |
| Vorwahl: | 035268 | |
| Kfz-Kennzeichen: | RG | |
| Gemeindeschlüssel: | 14 2 85 320 | |
| Gemeindegliederung: | 20 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Thomas-Müntzer-Platz 2 01594 Stauchitz |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Peter Geißler | |
Stauchitz ist eine verwaltungsgemeinschaftsfreie Gemeinde im Westen des Landkreises Riesa-Großenhain im Freistaat Sachsen.
Inhaltsverzeichnis |
Die Gemeinde liegt am Nordwestrand der Lommatzscher Pflege. Die Nachbarstädte sind Oschatz (15 km), Meißen (23 km), Döbeln 23 km), und Riesa (10 km). Die B 6 (im Norden) und die B 169 (in Nord-Süd Richtung) und die Bahnstrecke Riesa–Döbeln verlaufen durch das Gemeindegebiet. Durch die Gemeinde fließt der Fluss Jahna. Stauchitz liegt am Jahnatal-Radwanderweg.
Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Bloßwitz, Dobernitz, Dösitz, Gleina, Groptitz, Grubnitz, Hahnefeld, Ibanitz, Kalbitz, Panitz, Plotitz, Pöhsig, Prositz, Ragewitz, Seerhausen, Staucha, Steudten, Stösitz, Treben und Wilschwitz.
Dieser Ortsteil wird im Jahr 1226 erstmals als Herrensitz Blosewitz urkundlich erwähnt. Der Name geht auf den slawischen Lokator Bloz zurück.
Der Ort wird im Jahr 1334 unter dem Namen Dodranwicz erwähnt. Der Name kommt aus dem Altsorbischen und bedeutet soviel wie Guter Ort', abzuleiten von dobry = gut.
Das Dorf wird im Jahr 1261 als Teskuiz erwähnt. Der Name geht auf den slawischen Lokator Utesk zurück. Die Gegend wird aber seit alters her besiedelt, davon zeugt der Fund von jungsteinzeitlichen Schnurkeramik.
In Gleina als Glynen seit dem Jahr 1296 ein Herrensitz belegt. Der Ortsname lässt sich von altsorbischen glina = Lehm ableiten.
Groptitz wird im Jahr 1323 als Gruptiz erwähnt, vom Lokator Grubota abgeleitet.
Der Ort wird um 1320 als Grobanuwicz erwähnt. Der Name wurde vom Namen Gruban abgeleitet. In der Nähe von Grubnitz wurde eine germanische Siedlung im Jahnatal entdeckt. Im Jahr 1350 wird das Dorf auch als Herrensitz erwähnt.
Hahnefeld erstmals als Hanvelt erwähnt, wurde im Jahr 1296 als Herrensitz erwähnt.
Im Jahr 1329 als Ywanwicz erwähnt, was soviel wie Dorf des Ivan bedeutet.
Der Ort wurde im Jahr 1283 als Calewicz erwähnt, die Bezeichnung könnte sich von kal = Sumpf ableiten.
Im Jahr 1279 als Panitz erwähnt, was soviel wie Herrendorf (Pan = Herr) bedeutet.
Plotitz wurde als Rundplatzdorf am Hang des Mehltheuerbaches angelegt. Schon vor dem Jahr 1190 gab es hier einen Herrensitz. Der Ortsname dürfte sich vom altsorbischen bloto = Sumpf ableiten.
Der Ort entstand aus dem ehemaligen Vorwerk des Rittergutes Oberstaucha. Urkundlich erwähnt wird es erstmals im Jahr 1541. Nordöstlich von Pöhsig wurden die Reste einer mittelalterlichen Wasserburg gefunden.
Prositz wird als Prostwicz erstmals im Jahr 1334 erwähnt. Der Ortsname leitet sich wahrscheinlich von Propst ab. Diese Bezeichnung weist auf das benachbarte Kloster Staucha hin.
Im Jahr 1266 als Roguiz erstmals erwähnt und schon seit dem Jahr 1287 Herrensitz.
Im Jahr 1170 als Serusne erwähnt und nach dem slawischen Pflanzennamen Zerucha oder Zerus = Hasenfuß, Kresse, Feldblume benannt. Das als Herrensitz gebaute Schloss wurde 1945 von der damaligen Behörde gesprengt.
Im Jahr 1259 wird Staucha erstmals als Stuchowe erwähnt. Seit dem ersten Drittel des 13. Jahrhunderts bis zum Anfang des 14. Jahrhunderts gab es in Staucha ein Nonnenkloster. Durch Teilung des Ortes entstand Oberstaucha. Diese Teilung wurde 1751 wieder rückgängig gemacht.
Stauchitz wird im Jahr 1428 als Stwchewicz erwähnt. Schon vorher sind aber einige Feudalherren für dieses Gebiet benannt. Auch bronzezeitliche und slawische Siedlungsreste der slawischen Burg Gana wurden gefunden. Das Rittergutshaus wurde 1946/47 weggerissen.
Im Jahr 1243 als Ztudene erwähnt, was sich wahrscheinlich vom altsorbischen studeny = kalt zurückführen lässt. Bis ins 16. Jahrhundert gehörte das Dorf zum Kloster Altzella später zur Stadt Nossen.
Als Stesciz im Jahr 1283 erwähnt, welches sich von Sdech, Stes oder Stas = Kurzform von Stanislaus ableitet. In Stösitz gab es eine Wasserburg, welche wahrscheinlich 1283 als Herrensitz erwähnt wurde.
Im Jahr 1261 als Trebene, was soviel wie Ort des Treba oder Ort auf der Rodung bedeutet, erwähnt.
Der Ort wird als Wilskewicz (altsorbisch für Ort des Vilc(e)k) im Jahr 1334 erwähnt. Seit 1378 ist der Ort auch Herrensitz.
Im Jahr 1935 schlossen sich Staucha (1919 mit Wilschwitz vereinigt), Dösitz, Dobernitz, Gleina. Ibanitz, Pöhsig, Prositz, Steudten und Treben zur Gemeinde Staucha zusammen. Im Jahr 1937 folgten die drei Dörfer Panitz, Plotitz, Stösitz und wurden zur Gemeinde Plotitz, im Jahr 1938 wurden Groptitz, Seerhausen, Kalbitz zur Gemeinde Seerhausen und 1950 Bloßwitz, Grubnitz, Hahnefeld, Ragewitz, Stauchitz zur Gemeinde Stauchitz zusammengeschlossen. Im Jahr 1994 schlossen sich Plotitz und Staucha zusammen und 1996 kam Seerhausen dazu. 1999 vereinigten sich Plotitz und Stauchitz zur jetzigen Großgemeinde Stauchitz.
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