Im Produktionsgartenbau ist der Staudenbau bzw. die Staudengärtnerei eine der Fachsparten. Gartenbaubetriebe dieser Sparte sind spezialisiert auf die Züchtung, Vermehrung, Kultivierung und Vermarktung von winterharten und mehrjährigen Land- und Wasserpflanzen, den so genannten Stauden.
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Im Staudenbau werden folgende Staudentypen kultiviert (Auswahl):
Die Staudengärtner sind in Deutschland im Bund deutscher Staudengärtner (BdS) im Zentralverband Gartenbau (ZVG) organisiert.
Im Staudenbau ist eine 2- bis 3-jährige Ausbildung zum Gärtner - Fachrichtung Staudenbau möglich. Weitere berufsqualifizierende Maßnahmen im Staudenbau führen zum Gärtnermeister, Gartenbautechniker und zu den akademischen Abschlüssen Diplom-Ingenieur Gartenbau, Bachelor, Diplom-Agraringenieur oder Master.
Um die Anbauwürdigkeit und generelle Eignung neuer Stauden zu testen, gibt es in Deutschland und in der Schweiz so genannte Staudensichtungsgärten. Hier werden die Stauden 3 Jahre lang unter verschiedensten Anforderungen nach einem vorgebenem Muster geprüft. Ergebnisse aus den Staudensichtungsgärten werden zum Institut für Gartenbau nach Weihenstephan gesandt, ausgewertet und danach im Arbeitskreis Staudensichtung des BdS diskutiert und ausgewertet. daraus werden dann Empfehlungen für die Berufspraxis formuliert.
Der Bund deutscher Staudengärtner wählt jedes Jahr eine Stauden-Gattung zur Staude des Jahres. 2006 ist dies die Flammenblume (Phlox) aus der Familie der Sperrkraut- oder Himmelsleitergewächse (Polemoniaceae).
siehe auch: Staude Staude des Jahres