| Strukturformel | ||
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| Allgemeines | ||
| Name | Stearinsäure | |
| Andere Namen | Octadecansäure | |
| Summenformel | C18H36O2 oder C17H35COOH | |
| CAS-Nummer | 57-11-4 | |
| Kurzbeschreibung | weißer Feststoff | |
| Eigenschaften | ||
| Molare Masse | 284,5 g·mol−1 | |
| Aggregatzustand | fest | |
| Dichte | 0,85 g·cm−3 | |
| Schmelzpunkt | 69 °C | |
| Siedepunkt | 361 °C | |
| Dampfdruck | ? | |
| Löslichkeit |
unlöslich in Wasser, |
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| Sicherheitshinweise | ||
| Gefahrstoffkennzeichnung | ||
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| R- und S-Sätze | R: keine R-Sätze [1] | |
| S: keine S-Sätze [1] | ||
| Weitere Sicherheitshinweise | ||
| MAK | - | |
| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | ||
Stearinsäure (n-Octadecansäure) ist eine gesättigte Carbon- und Fettsäure. Als Lebensmittelzusatzstoff trägt sie die Bezeichnung E 570. Ihre Salze und Ester heißen Stearate.
Inhaltsverzeichnis |
Stearinsäure kann durch Verseifung aus pflanzlichen und tierischen Ölen und Fetten gewonnen werden. Fett wird zusammen mit Natronlauge gekocht und dabei in Glycerin und das Natriumsalz der Fettsäuren (Seife) hydrolysiert. Diese Fettsäuresalze, werden mit Mineralsäure wieder in die Fettsäuren überführt. Da Fette meistens eine Mischung verschiedener Fettsäuren enthalten, müssen diese aufwendig durch Destillation getrennt werden oder werden als Mischung weiterverwendet.
Stearinsäure ist eine sehr schwache Säure, die mit Wasser oder Basen nur in sehr geringem Ausmaß zu Stearat reagiert. Die wässrigen Lösungen ihrer Salze reagieren stark alkalisch.
Stearinsäure wird in der Lebensmittel- und Arzneimittelindustrie als Zusatzstoff verwendet. Stearinkerzen werden aus Stearinsäure hergestellt. Das Natriumsalz Natriumstearat wird als Reinigungsmittel verwendet. Stearinsäure ist Ausgangsstoff zur Herstellung verschiedener Waschmittel.
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