Steckerlfisch

Steckerlfisch-Zubereitung in einer Fischbraterei am Chiemseeufer
Steckerlfisch-Zubereitung in einer Fischbraterei am Chiemseeufer
Steckerlfisch wird mit dem Stock in Papier gewickelt serviert
Steckerlfisch wird mit dem Stock in Papier gewickelt serviert

Steckerlfisch ist an einem Stock gegrillter Fisch, eine Spezialität aus den bayerischen Voralpen und Oberösterreich, die vor allem in Biergärten und auf Volksfesten serviert wird. Er hat nichts mit dem getrockneten Stockfisch zu tun.

Traditionell wird Steckerlfisch aus in den örtlichen Seen gefangenen Renken oder Weißfischen wie Brachsen zubereitet, heute auch aus Zuchtfischen wie Forellen und Saiblingen sowie Makrelen und anderen Seefischen.

Zur Vorbereitung werden die ganzen, ausgenommenen Fische mit einer kräftigen Marinade aus Öl, Gewürzen und Knoblauch eingestrichen und der Länge nach vom Maul her auf etwa 60 cm lange, entrindete Weidenzweige oder gewässerte Holzstäbe gespießt. Zum Grillen werden die Stöcke oft so festgemacht, dass sich die Fische kopfunter schräg über oder neben der Holzkohleglut befinden. Während der Garzeit sollten die Fische gelegentlich mit der Marinade oder Butter bepinselt werden, damit ihre Haut knusprig wird.

Serviert wird Steckerlfisch mitsamt dem Stock auf einem großen Stück Papier, dazu gibt es Brezen, Semmeln oder Kartoffelsalat.

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