Stedingen

Stedingen (Stedingerland) ist ein fruchtbarer Landstrich in der oldenburgischen Wesermarsch und umfasst im wesentlichen das ehemalige Amt Berne. Es war die Heimat der Stedinger.

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Geographie

Winter in Stedingen, Bauernhof an der Ollen
Winter in Stedingen, Bauernhof an der Ollen

Im Mittelalter war Stedingen größer. Der Gau reichte, die heutigen Gebiete eingeschlossen, über die vormaligen vier Marschvogteien Moorriem, Oldenbrook, Strückhausen und Hammelwarden, die Vogtei Wüstenlande (Stedingerwüste oder Wösting genannt), das jenseits der Weser gelegene Osterstade und wahrscheinlich auch den damals schon vorhandenen Teil des nachmaligen Vogteidistrikts Schwei hinaus.

Das jetzige Stedingerland liegt zwischen der Ochtum, Weser und Hunte. Es wird von mehreren kleinen Flüssen, der Berne, Hörspe und der Ollen, durchströmt und ist an zwei Seiten von der Geest umgeben. Der Boden, dessen obere Lage von fetten Wasserschlamm gebildet wurde, ist fruchtbar und wird überwiegend als Grünland genutzt; wegen seiner niedrigen Lage bedarf er aber der Eindeichung und Entwässerung.

Literatur

  • Schumacher, Die Stedinger, Bremen 1865.
  • Meiners, Stedingen und die Stedinger, Bremen 1987
  • Schmeyers, Die Stedinger Bauernkriege, Lemwerder 2004

Siehe auch

Weblinks

Quelle:
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