| Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen finden sich unter Stegen (Begriffsklärung). |
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Freiburg | |
| Landkreis: | Breisgau-Hochschwarzwald | |
| Koordinaten: | 47° 59′ N, 7° 58′ O | |
| Höhe: | 408 m ü. NN | |
| Fläche: | 26,32 km² | |
| Einwohner: | 4377 (31. Dez. 2006) | |
| Bevölkerungsdichte: | 166 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 79252 | |
| Vorwahl: | 07661 | |
| Kfz-Kennzeichen: | FR | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 3 15 109 | |
| Gemeindegliederung: | 3 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Dorfplatz 1 79252 Stegen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Siegfried Kuster | |
| Lage der Gemeinde Stegen im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald | ||
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Stegen ist eine Gemeinde im Südschwarzwald im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald (Baden-Württemberg, Deutschland)
Inhaltsverzeichnis |
Die im Siedlungsgürtel von Freiburg im Breisgau im oberen Dreisamtal gelegene Gemeinde befindet sich im Naturpark Südschwarzwald ungefähr 8 km (Luftlinie) östlich von Freiburg und wird vom Eschbach (ein Dreisamzufluss) durchflossen. Dort breitet sie sich nördlich des Zusammenflusses von Rotbach und Wagensteigbach zur Dreisam aus.
Stegen besteht aus den Ortsteilen
Der Hauptort Stegen gliedert sich weiter in die Ansiedlungen Stegen, Weiler, Ober- und Unterbirken sowie Rechtenbach. Den ursprünglichen Kern bildete die Herrschaft Weiler. Seit dem 14. Jahrhundert lag diese bei verschiedenen vorderösterreichische Adelsfamilien bis die Freiherren und späteren Grafen von Kageneck als letzte Grundherren in das Dreisamtal kamen. Im Jahr 1810 wurde der Ort dem Großherzogtum Baden zugeordnet und zunächst dem Stabsamt St. Peter und 1819 dem Landamt Freiburg zugeteilt. 1890 wurde schließlich Rechtenbach, das noch den Schnewlin von Landeck gehörte, mit Stegen vereinigt.
Das Eschbachtal mit seinen Seitentälern wurde 1112 erstmals erwähnt und gehörte zu einem Teil dem Kloster St. Peter auf dem Schwarzwald. Der zweite Teil, zuerst Dinghof des Klosters Einsiedeln, gelangte schließlich an die Freiherren von Sickingen, bis sie ihren Besitz 1808 an das Land Baden verkauften. Die beide Teile Eschbachs wurden 1811 zu einer Gemeinde im Landamt Freiburg vereinigt.
Zu Anfang des 19. Jahrhunderts wurde aus den Ansiedlungen Attental, Wittental und dem Baldenwegerhof die Gemeinde Wittental geschaffen. Erstmals erwähnt wurden Ober- und Unterwittental im 13. Jahrhundert im Besitzverzeichnis des Klosters St. Märgen. Die Herrschaft kam Ende des 16. Jahrhunderts an die Freiherren von Sickingen-Hohenburg. Wittental bildete mit Zarten einen Gemeindeverband, bis 1813 die Vereinigung Attentals mit Wittental erfolgte.
Die Kommunalwahl am 13. Juni 2004 ergab folgende Sitzverteilung:
| CDU | 39,3 % | -7,3 | 7 Sitze | -2 |
| FWG | 36,3 % | +7,3 | 6 Sitze | +1 |
| Die Grünen | 23,9 % | +5,3 | 4 Sitze | +1 |
| Andere | 0,0 % | -5,2 | 0 Sitze | ±0 |
Der Gemeinde Stegen wurde nach der Gemeindegebietsreform 1977 die Wappenurkunde für das Wappen verliehen:
Die Esche steht für den Ortsteil Eschbach, symbolisiert aber auch den gleichnamigen Bach, der das Gemeindegebiet in ganzer Länge durchzieht. Der Bohlweg oder Steg - der bereits von der alten Gemeinde Stegen als Siegelbild verwendet wurde - erinnert an die hölzernen Wege durch das sumpfige Gelände am Ausgang des Eschbachtals. Sie gaben einst den Höfen oberhalb des Meierhofs Weiler den Namen, der heute für die gesamte Gemeinde gilt.
Stegen liegt am Schwarzwald-Querweg Freiburg-Bodensee, der an vielen Naturdenkmälern vorbei führt.
Stegen liegt in der Peripherie von Freiburg im Breisgau.
Im Ort gibt es neben einer Grund- und Hauptschule in Stegen und einer reinen Grundschule in Eschbach und einer Bildungs- und Beratungszentrum für Hörgeschädigte Stegen Staatliche Schule mit Internat (HSS) auch das staatlich anerkannte katholische Gymnasium Kolleg St. Sebastian. Viele Schüler besuchen auch das nahe Marie-Curie-Gymnasium in Kirchzarten. Ferner gibt es zwei Kindergärten.
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