| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Mittelfranken | |
| Landkreis: | Fürth | |
| Koordinaten: | 49° 25′ N, 11° 1′ O | |
| Höhe: | 300–380 m ü. NN | |
| Fläche: | 19,52 km² | |
| Einwohner: | 13.901 (31. Dez. 2006) | |
| Bevölkerungsdichte: | 712 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 90547 | |
| Vorwahl: | 0911 | |
| Kfz-Kennzeichen: | FÜ | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 5 73 127 | |
| Stadtgliederung: | 10 Stadtteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Hauptstraße 56 90547 Stein |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Bernhard Gottbehüt (FDP) | |
| Lage der Stadt Stein im Landkreis Fürth | ||
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Stein ist eine Stadt im mittelfränkischen Landkreis Fürth. Sie liegt unmittelbar an der Stadtgrenze von Nürnberg und wird von der Rednitz durchflossen. Der Hauptverkehrsweg (Bundesstraße 14) ist mit dem Durchgangsverkehr Richtung Nürnberg und Richtung Ansbach stark belastet.
Inhaltsverzeichnis |
Der Ortsname leitet sich wohl von der Rednitzbrücke ab, die es seit dem 13. Jahrhundert gibt. Dort wurden 1296 und 1297 zwei Gerichtssitzungen "zu der steinbruke" abgehalten.
Stein ist seit dem ausgehenden Mittelalter bekannt durch seine Bleistift-Mühlen und heute durch die Bleistift-Industrie. Die Stadt ist Sitz des Schreibgeräteherstellers Faber-Castell.
Die Stadt Stein liegt an der Bundesstraße 14 und hat über die Anschlussstelle Nürnberg-Schweinau der Südwesttangente Verbindungen an das Kraftfahrstraßen- und Autobahnnetz.
Anschluss an das regionale Eisenbahnnetz besteht über den Bahnhof Nürnberg-Stein, der sich jedoch weit außerhalb des Stadtgebietes am Rande des Nürnberger Stadtteils Gebersdorf an der Bahnstrecke Nürnberg–Crailsheim (Kursbuchstrecke 891.7) befindet. Entlang dieser Relation verkehrt die Regionalbahnlinie R7 ( Nürnberg-Hauptbahnhof - Ansbach - Schnelldorf ). In der Nähe von Stein befindet sich an der selben Kursbuchstrecke ein weiterer DB-Haltepunkt im Nachbarort Unterasbach.
Bis voraussichtlich 2010 soll zwischen Nürnberg-Hauptbahnhof und Ansbach der Verkehr auf S-Bahnbetrieb durch die geplante Linie S5 umgestellt werden. In diesem Zusammenhang soll dann der Bahnhof Nürnberg-Stein die neue Bezeichnung Nürnberg-Südwestpark erhalten.
Stein ist innerhalb des VGN (Verkehrsverbund Großraum Nürnberg) über die VAG-Omnibuslinien 63 und 64 an das öffentliche Nahverkehrsnetz angeschlossen. Beide Linien sind auf der Nürnberger Seite an den U-Bahnhof Röthenbach der U-Bahnlinie U2 angebunden. Zusätzlich erschließt die private Regionalbuslinie 713 mit einigen wenigen Fahrten die außenliegenden Stadtteile.
Es gibt langfristige Planungen die U2 von ihrem bisherigen Endpunkt Röthenbach in das Stadtgebiet von Stein zu verlängern. Da die Finanzierung dieses Projektes bislang ungeklärt ist, dürfte eine Realisierung auf absehbare Zeit nicht möglich sein.
Eindrucksvoll sind die mit Faber-Castell zusammenhängenden Bauten und Anlagen. Die Fabrikanlagen entlang der Rednitz gehen wohl im wesentlichen auf Baulichkeiten des 19. Jahrhunderts zurück und wurden verschiedentlich im 20. Jahrhundert erweitert und umgebaut.
Besonders imposant ist der historistische Schlosskomplex (19. Jahrhundert und frühes 20.Jahrhundert). Der ausgedehnte Park wurde in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts an Bayern bzw. Nürnberg abgetreten.
Ebenfalls dem Historismus zugehörig sind die Kirche und die Baulichkeiten des östlich anschließenden Friedhofs.
Es gibt das Kur- und Freizeitbad Kristall Palm Beach, ein Jugendhaus und außerdem ein Freilandterrarium im Rednitzgrund, das von der Naturhistorischen Gesellschaft Nürnberg betrieben wird.
| Commons: Stein (Mittelfranken) – Bilder, Videos und Audiodateien |
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