Steinau (Niedersachsen)

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Deutschlandkarte, Position von Steinau hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Cuxhaven
Samtgemeinde: Sietland
Koordinaten: 53° 41′ N, 8° 53′ O
Höhe: 1 m ü. NN
Fläche: 36,07 km²
Einwohner: 934 (31. Dez. 2005)
Bevölkerungsdichte: 26 Einwohner je km²
Postleitzahl: 21775
Vorwahl: 04756
Kfz-Kennzeichen: CUX
Gemeindeschlüssel: 03 3 52 051
Adresse der Gemeindeverwaltung: Hauptstr. 36
21775 Ihlienworth
Bürgermeister: Hans-Jürgen Mangels (CDU)

Steinau ist eine Gemeinde im Landkreis Cuxhaven in der Samtgemeinde Sietland und hat ca. 950 Einwohner. Die Gemeinde erstreckt sich auf 36,07 Quadratkilometern, und umfasst die Gemeindeteile Norderwesterseite, Süderwesterseite, Norderende, Glind, Lauenteil (nach der Adelsfamilie Laue, die hier im Mittelalter Grundbesitz hatte), Süderende und Höring. Es handelt sich hierbei um typische Reihendörfer, in denen die Bauernhöfe immer entlang der wichtigsten Entwässerungskanäle (Wettern) angelegt wurden.

Die Kirche, das Museum der Holzschuhmacher und der große Holzschuh bei Nacht.
Die Kirche, das Museum der Holzschuhmacher und der große Holzschuh bei Nacht.

Erste urkundliche Erwähnung 1370. Im Jahre 1533 erließ Herzog Magnus von Sachsen-Lauenburg eine Verordnung über die Anlage einer Wettern vom Süden Steinaus bis nach Ihlienworth. Damit sollte die ständige Überflutungsgefahr im Sietland etwas gemildert werden. 1570 wurde die Wettern durch Herzog Franz I. noch vertieft und verbreitert. Nach ca. 1650 nahm, neben der Landwirtschaft, die wirtschaftliche Bedeutung des Torfstichs am Ostrand des Ahlenmoors zu. Der getrocknete Torf wurde meist über die Aue und Medem nach Otterndorf geschifft, über kleinere Kanäle nach Bederkesa.

Überregional bekannt ist das Dorf für sein jährliches Pfingstfest, den Steinauer Frühtanz. Weiterhin sehenswert sind Findlinge, die während der letzten Eiszeit dorthin abgelagert wurden. Ein Wanderweg führt den Besucher zu den bizarrsten Steinformationen.

Sagen und Legenden

  • Der Steinauer Kirchenbau
  • Möllersch Karstens
  • Die Hexenmühle zu Steinau

Quelle: „Hake Betken siene Duven“ Das Sagenbuch von Elb- und Wesermündung ISBN 3-931771-16-4 von den Männern vom Morgenstern

Weblinks


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