Steinburg (Kreis Stormarn)

Wappen Deutschlandkarte
Wappen von Steinburg
Markierung
Deutschlandkarte, Position von Steinburg hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Stormarn
Amt: Bad Oldesloe-Land
Koordinaten: 53° 43′ N, 10° 24′ O
Höhe: 60 m ü. NN
Fläche: 23,91 km²
Einwohner: 2508 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte: 105 Einwohner je km²
Postleitzahl: 22964
Vorwahl: 04534
Kfz-Kennzeichen: OD
Gemeindeschlüssel: 01 0 62 091
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Mewesstraße 22-24
23843 Bad Oldesloe
Webpräsenz:
Bürgermeister: Heino Doose (CDU)

Steinburg ist eine Gemeinde im Kreis Stormarn südlich von Bad Oldesloe und nordöstlich von Hamburg.

Eichede, Kirche
Eichede, Kirche

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Steinburg entstand zum 1. Januar 1978 durch Zusammenschluss der bislang selbstständigen Gemeinden Eichede, Mollhagen und Sprenge. Der Name der so neu entstandenen Gemeinde stammt vom Forstbezirk Steinburg, an den die drei heutigen Ortsteile angrenzen.

Politik

Nach der letzten Wahl im Jahr 2003 stellt die CDU neun Gemeindevertretreter und die SPD acht Gemeindevertreter.

Wappen

Blasonierung: „In Silber ein schwebender roter Zinnenturm mit offenem Tor, links daneben, den Turm oben und unten überragend, ein bogenförmig auswärts geschweiftes grünes Eichenblatt.“[1]

Ortsteile

Mollhagen

Der Ortsteil Mollhagen bildet den Ortskern der Gemeinde. Hier befindet sich auch die Grundschule mit Turnhalle und Sportanlagen sowie dem Kindergarten.

Hier befinden sich auch zwei Sparkassen, ein Supermarkt, eine Gaststätte, eine Fahrschule, ein Bäcker, ein Allgemeinarzt, ein Friseur, ein spanisches Weinlokal und ein Zahnarzt.

Eichede

Eichede wurde erstmals 1259 urkundlich erwähnt. Das Kirchspiel Eichede, zu dem heute auch die Orte Lasbek (-Gut und -Dorf), Mollhagen, Rohlfshagen, Sprenge, Todendorf und Stubben gehören, gehörte ursprünglich zum Bistum Lübeck, kam aber mit der Reformation zur Evangelisch-Lutherische Kirche im Hamburgischen Staate. Weltlich gehörte Eichede zum gottorfischen Amt Trittau. Das Dorf gehörte - wie auch Mollhagen und Sprenge - zu den 17 Holzdörfern. Mit Einführung der preußischen Kommunalverfassung 1889 wurde Eichede Sitz des gleichnamigen Amtsbezirkes. 1948 kam das Dorf nach Auflösung der Amtsbezirke zum neuen Amt Mollhagen, 1974 zum Amt Bad Oldesloe-Land. 1978 ging Eichede in der neuen Gemeinde Steinburg auf.

Sprenge

Der kleinste Ortsteil der Gemeinde ist Sprenge, es ist ein wesentlich von der Landwirtschaft geprägtes Straßendorf.

Im Sprenger Gemeindehaus findet regelmäßig die Bürgermeistersprechstunde statt. Angegliedert ist das Spritzenhaus der Freiwilligen Feuerwehr. Direkt nebenan hat der Schützenverein sein Domizil.

In der Schützenstraße steht auf einem Bauernhof der älteste Baum im Dorf. Das Alter der Eiche wird auf mehr als 600 Jahre geschätzt.

Quellen

  1. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein

Weblinks

Quelle:
Artikel Steinburg (Kreis Stormarn) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia mit dieser Versionsgeschichte
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