| Wappen | Karte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Kärnten | |
| Politischer Bezirk: | Feldkirchen (FE) | |
| Fläche: | 29,6 km² | |
| Koordinaten: | 46° 42' N, 14° 0' O | |
| Höhe: | 510 m ü. A. | |
| Einwohner: | 3623 (31. Dez. 2005) | |
| Bevölkerungsdichte: | 122 Einwohner je km² | |
| Postleitzahlen: | 9551, 9552 | |
| Vorwahlen: | 0 42 43 | |
| Gemeindekennziffer: | 2 10 09 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
10.-Oktober-Straße 1 9551 Bodensdorf |
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| Offizielle Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeisterin: | Marialuise Mittermüller (BZÖ) | |
| Gemeinderat: (2003) (23 Mitglieder) |
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Steindorf am Ossiacher See ist eine Gemeinde im Bezirk Feldkirchen in Kärnten.
Inhaltsverzeichnis |
Die Gemeinde liegt am nordöstlichen Ufer des Ossiacher Sees, etwa 8 Kilometer von Feldkirchen entfernt. Das Gemeindegebiet reicht den Ossiachberg hangaufwärts bis zum Kamm der Gerlitzen.
Die Gemeinde ist in die Katastralgemeinden Bodensdorf, Ossiachberg, Steindorf am Ossiacher See, Stiegl und Tiffen gegliedert. Das Gemeindegebiet umfasst folgende 21 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand Volkszählung 2001):
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| Arriach | Himmelberg | |
| Treffen | ![]() |
Feldkirchen |
| Villach | Ossiach |
Der Bereich von Tiffen war schon um 500 v. Chr. von den Kelten besiedelt. Aus der Römerzeit stammen zwei Jupiter-Votivaltäre, die heute in Schloss Lang in Feldkirchen eingemauert sind. Tiffen wurde zwischen 1050 und 1065 erstmals urkundlich erwähnt, die Ortschaft Steindorf 1263 als „Steyndorf“. Die Kirche in Steindorf wurde 1401 erbaut und später im gotischen Stil umgebaut.
Der Bau der Kronprinz Rudolf-Bahn (heute Ossiachersee-Traverse der Südbahn) 1865 bedeutete den Beginn des Fremdenverkehrs am Ossiacher See, der die traditionelle landwirtschaftliche Struktur des Gebiets im Lauf des 20. Jahrhunderts völlig verädnerte.
Die Gemeinde Steindorf hatte sich 1850 konstituiert, von dem sehr ausgedehnten Gemeindegebiet wurde im Jahr 1894 die Ortsgemeinde Glanhofen mit vier Katastralgemeinden abgetrennt und in Ossiach umbenannt. Der Gemeindename von Steindorf erhielt 1986 die Ergänzung „am Ossiacher See“.
Laut Volkszählung 2001 hat die Gemeinde Steindorf 3.583 Einwohner, davon sind 95,6 % österreichische, 1,5 % deutsche und 1,0 % bosnische Staatsbürger. 61,9 % der Bevölkerung bekennen sich zur römisch-katholischen, 28,9 % zur evangelischen und 0,8 % zur orthodoxen Kirche, 0,5 % sind islamischen Glaubens. 5,4 % sind konfessionslos.
Die Gemeinde hat durch ihre Lage längs des Ossiacher Sees und ihren Anteil am Skigebiet Gerlitzen Sommer- und Wintertourismus, der den Hauptwirtschaftszweig bildet. Bei Bodensdorf gibt es einen kleinen Klettergarten. Längs des Sees führt ein Abstecher der Südbahn zwischen St. Veit und Villach, der im Personenverkehr nur mit Regionalzügen versorgt wird, für den Güterverkehr jedoch eine wichtige Abkürzung ist.
Der Gemeinderat besteht aus 23 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl 2003 aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:
Bürgermeisterin ist Marialuise Mittermüller (BZÖ).
Das blaue Schildgrund des Steindorfer Wappens, das der Gemeinde am 10. Juni 1977 verliehen wurde, nimmt Bezug auf die Lage am drittgrößten Kärntner See, der goldene Dreiberg auf die erste Silbe des Wortes Steindorf anspielt. Der goldene Wels ist eine Parallele zu den drei Forellen der gegenüber liegenden Gemeinde Ossiach; dieser Fisch kommt im östlichen Teil des Sees häufiger vor.
Die amtliche Blasonierung des Wappens lautet:
Die Fahne ist Blau-Gelb mit eingearbeitetem Wappen.
Albeck | Feldkirchen | Glanegg | Gnesau | Himmelberg | Ossiach | Reichenau | Sankt Urban | Steindorf am Ossiacher See | Steuerberg
Adelung-1793: See-erz, das · See-engel, der · See-Mornell, der · See-igel, der · See-einhorn, das · See-Compaß, der · See, die · See-eichel, die · See-eiche, die
Brockhaus-1809: Der Mareotische See · Der Comer-See
Brockhaus-1837: See · Czirknitzer See
Brockhaus-1911: Plauer See · Parsteiner See · See · Salziger See · Palitscher See · Neusiedler See · Neuenburger See · Paarsteiner See · Oberer See · Vierwaldstätter See · Urner See · Wörther See · Wocheiner See · Trasimenischer See · See-Einhorn · See [2] · Thuner See · Telezker See · Gardescher See · Fuciner See · Gerzeier See · Genfer See · Faule See · Comer See · Bieler See · Faaker See · Dümmer See · Leopold II.-See · Lemanischer See · Lüner See · Lukriner See · Jamunder See · Hallwyler See · Gustav vom See · Irische See · Hohle See