| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Freiburg | |
| Landkreis: | Lörrach | |
| Koordinaten: | 47° 39′ N, 7° 44′ O | |
| Höhe: | 338 m ü. NN | |
| Fläche: | 46,86 km² | |
| Einwohner: | 10.023 (31. Dez. 2006) | |
| Bevölkerungsdichte: | 214 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 79585 | |
| Vorwahl: | 07627 | |
| Kfz-Kennzeichen: | LÖ | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 3 36 084 | |
| Gemeindegliederung: | 7 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Eisenbahnstraße 31 79585 Steinen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Rainer König | |
Steinen (Alemannisch Steine) ist eine Gemeinde im Landkreis Lörrach in Baden-Württemberg.
Inhaltsverzeichnis |
Mit dem Steinenbachtal als Nord-Südachse bildet die Gemeinde Steinen einen geographischen Querriegel zum Wiesental. Insgesamt erstreckt sich die Gemeinde in der größten Nord-Süd-Ausdehnung über 14 km, die Höhendifferenz zwischen der Tallage in 400 Meter bis zum Wambacher Wasen in 988 Meter Höhe im Norden beträgt fast 700 m.
Die Gemeinde grenzt im Norden an Malsburg-Marzell, Wies und Sallneck, im Osten an Wieslet und die Stadt Schopfheim, im Süden an die Stadt Rheinfelden (Baden) sowie im Westen an die Kreisstadt Lörrach und die Stadt Kandern.
Zur Gesamtgemeinde Steinen im Wiesental gehören seit der Gebietsreform die Ortschaften Endenburg, Hägelberg, Höllstein, Hüsingen, Schlächtenhaus, Steinen und Weitenau.
Die ersten Erwähnungen Steinens und einiger seiner heutigen Ortsteile stammen aus dem 12. Jahrhundert. Steinen selbst wurde 1113 erstmals urkundlich erwähnt. Archäologische Befunde wie alemannische Reihengräber weisen jedoch schon auf eine frühere Besiedelung hin. Zu einem bemerkenswerten wirtschaftlichen Aufstieg der Region kam es im 14. und 15. Jahrhundert durch die Verwertung der Vorkommen an rotem Buntsandstein, der für den Wiederaufbau des zerstörten Basler Münsters verwendet wurden. 1503 kam das Gebiet mit der gesamten Markgrafschaft Hachberg-Sausenberg an die Markgrafschaft Baden und wurde dort dem Oberamt Rötteln zugeordnet. Steinen erhielt Anfang des 17. Jahrhunderts Marktrecht, Ende des 18. Jahrhunderts einen Vieh- und Krämermarkt und später auch einen Wochenmarkt. Bereits seit dem 14. Jahrhundert bildete es gemeinsam mit den Orten Höllstein, Hüsingen und Hägelberg eine Vogtei.
Im Kernort, in Höllstein und Schlächtenhaus gibt es jeweils eine evangelische Gemeinde, die zur Badischen Landeskirche gehört. Die mit der Landeskirche verbundene Arbeitsgemeinschaft für Seelsorge e.V. betreibt in Hägelberg außerdem das Bibel- und Erholungsheim "Haus Frieden".
Mit der Christus-Gemeinde besteht in Steinen eine Gemeinde der kleinen Evangelisch-Lutherischen Kirche in Baden, die sich im 19. Jahrhundert der Union von lutherischem und reformiertem Bekenntnis im Großherzogtum Baden widersetzt hat.
In Höllstein gibt es eine römisch-katholische Gemeinde, die außer für den gesamten Ort Steinen auch für Maulburg zuständig ist.
Im Ort ist auch der Evangelischer Verein für innere Mission Augsburger Bekenntnis e.V., der zur Evangelischen Allianz gehört, vertreten. Außerdem gibt es eine neuapostolische Gemeinde, eine evangelische Täufergemeinde und die Freikirche Quelle des Lebens im Ort.
![]() Steinen |
![]() Endenburg |
![]() Weitenau |
![]() Hägelberg |
![]() Höllstein |
![]() Hüsingen |
![]() Schlächtenhaus |
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1483 wird Endenburg erstmals urkundlich erwähnt.
Höllstein wird erstmals 1103 in einer Urkunde des Basler Klosters St. Alban erwähnt. Aus der Urkunde geht hervor, daß der Ort mindestens seit 1083 existiert.
Hüsingen wurde erstmals 1242 urkundlich erwähnt.
In geteiltem Schild oben in Blau eine aus sieben (drei oben, vier unten) Steinen bestehende silberne Mauer auf der Teilung, unten in Grün ein silberner Wellenbalken. Die sieben Steine stehen für die sieben Teilorte der heutigen Gesamtgemeinde, die Mauer steht als Symbol für die Stärke, die aus der Zusammenarbeit erwächst, der Wellenbalken für die Wiese.
Steinen ist seit 1983 mit der französischen Gemeinde Cornimont in den Vogesen verschwistert.
Durch die Linien S5 und S6 der Regio S-Bahn Basel ist Steinen an das Schienennetz angebunden.
Das Schulzentrum Steinen beherbergt eine Grundschule, Haupt- , Realschule und Teile der Sonderschule Maulburg. In den Ortsteilen Höllstein und Weitenau gibt es je eine Grundschule.
Die Künstlerin Meret Oppenheim verbrachte einen Großteil ihrer Jugend (1918-1932) in Steinen.
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