Als Steinsetzung wird in der Archäologie eine Anordnung größerer Steine (Megalithen) verstanden, die meist von der Jungsteinzeit an bis in die Eisenzeit entstanden.
Steinsetzungen treten in unterschiedlichsten Formen auf, z. B. als Steinreihen wie in Carnac oder als Steinkreise oder Schiffssetzungen.
Einzelne Menhire oder Monolithen wie der Tirslundstein bei Brørup auf Jütland sind keine Steinsetzungen sondern Findlinge. Keine Steinsetzungen sind in diesem Sinne auch Hügeleinfassungen oder Baulichkeiten ähnlicher Art, die keinen Selbstzweck erfüllen.
Die Steine dürfen auch nicht mauerartig geschichtet sein. Ihre Größe sollte nicht unter Kopfgröße absinken (wie bei Radgräbern). Niedrige Steine zeichnen z. B. die Steinkreise von Beaghmore im County Tyrone in Nordirland aus. Sie liegen am unteren Ende der Skala.
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