Steirische Ostbahn

Steirische Ostbahn (Österreichischer Teil)
Sankt Gotthard - Graz
Geografische Daten
Kontinent Europa
Land Österreich
Bundesland Burgenland, Steiermark
Streckenbezogene Daten
Strecke der Steirische Ostbahn
Streckenlänge: 81,77 km
Spurweite: 1435 mm
Ungarische Westbahn
168,93 Sankt Gotthard/Szentgotthárd
170,454 Staatsgrenze Österreich-Ungarn
171,86 Mogersdorf 226 m ü. A.
174,86 Weichselbaum an der Raab 235 m ü. A.
178,78 Jennersdorf 242 m ü. A.
184,95 Hohenbrugg an der Raab 253 m ü. A.
Abzweig der Thermenbahn
188,56 Fehring 261 m ü. A.
193,7 Lödersdorf 271 m ü. A.
Abzweig der Lokalbahn Feldbach–Bad Gleichenberg
198,09 Feldbach 281 m ü. A.
200,83 Gniebing 290 m ü. A.
Anschlussgleis zur Firma…
204,34 Rohr an der Raab 298 m ü. A.
208,25 Studenzen-Fladnitz 309 m ü. A.
212,28 Kroisbach-Zöbing 320 m ü. A.
215,22 Takern-Sankt Margarethen 337 m ü. A.
Anschlussgleis zur Firma JERICH International
A2 Süd Autobahn
221,04 Gleisdorf 350 m ü. A.
Anschluss der Landesbahn Gleisdorf–Weiz
Raab
225,43 Laßnitzthal 390 m ü. A.
231,66 Laßnitzhöhe 476 m ü. A.
Laßnitzhöher-Tunnel ~760 m
237,4 Autal 410 m ü. A.
241,9 Raaba
243,57 Anschlussgleis zum Magna Steyr Werk Thondorf
Anschlussgleis zur Firma…
242,44 Messendorf 344 m ü. A.
Bahnbrücke über den Sankt Peter Gürtel
Anschlussgleis zum Lager Kastner & Öhler
Bahnbrücke über den Autobahnzubringer Graz Ost
246,62 Graz Ostbahnhof 344 m ü. A.
247,96 Anschlussgleis zur Firma…
Don Bosco in Bau
Anschluss an die Südbahn
250,7 Graz-Hauptbahnhof 365 m ü. A.
Südbahn

Die Steirische Ostbahn ist eine Teilstrecke der Ungarischen Westbahn. Sie führt von der Staatsgrenze nächst Mogersdorf über Jennersdorf, Fehring, Feldbach und Gleisdorf nach Graz.

Durch die Verzögerung beim Bau des Semmeringbasistunnels und durch den Bau der Koralmbahn einerseits sowie durch die Übernahme der Strecke Ödenburg/SopronSteinamanger/SzombathelyKörmend durch die RÖEE/GySEV von der MAV zunehmend an Bedeutung. Auch die EU-Osterweiterung trägt dazu bei, dass sich diese Strecke zu einer Hauptlinie vor allem für den Güterverkehr entwickelt.

Ein großzügiger Ausbau der Strecke ist seit Jahren in Planung und im Hinblick auf die zukünftige Verkehrsentwicklung auch dringend notwendig. Vor allem durch den Bau der Koralmbahn sollte Bewegung in den Ausbau der Steirschen Ostbahn kommen, da diese direkt unter Umfahrung von Graz angeschlossen werden soll.

Auf ungarischer Seite wurden durch die RÖEE/GySEV im Abschnitt Sopron − Steinamanger/Szombathely bereits umfangreiche Ausbaumaßnahmen (Oberbauverstärkung und Elektrifizierung) gesetzt. Nach der unmittelbar bevorstehenden Übernahme der Strecke Steinamanger/Szombathely − KörmendSankt Gotthard/Szentgotthárd durch die RÖEE/GySEV von der MAV sind auch in diesem Abschnitt umfangreiche Ausbaumaßnahmen geplant.

Die Strecke wird von den Österreichischen Bundesbahnen betrieben. Die Zulassung zum Befahren der Strecke bis zur österreichischen Staatsgrenze hat auch die Steiermärkische Landesbahnen.

Die Steirische Ostbahn hat Eisenbahnknoten in


Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Mitte der fünfziger Jahre des 19. Jahrhunderts wurde in Graz ein Consortium zur Anlage und zum Bau der damals sogenannten Locomotiv Eisenbahn, der heutigen steirischen Ostbahn, zwischen Raab/Győr und Graz gegründet.

Dabei wurden für den österreichischen Teil drei Trassenführungen in Betracht gezogen:

Nachdem anfangs für die Variante 2 entschieden wurde, leisteten Bauern und Grundeigentümer vor allem im Raum Nestelbach Widerstand. Mit dem Argument, "die Bahn würde ihre Felder anzünden" erwirkten sie eine Umtrassierung auf die Variante 3.

Die Strecke gehörte zur Ungarischen Westbahn von Győr nach Graz. Am 1. September 1872 wurde die Strecke Sankt Gotthard/Szentgotthárd − Staatsgrenze n. Mogersdorf − Jennersdorf eröffnet. Am 1. Mai 1873 erfolgte die Eröffnung der Gesamtstrecke von Jennersdorf bis Graz.

Ungarischer Teil

Siehe Ungarische Westbahn

Triebfahrzeuge


Wagenmaterial

  • City-Shuttle-Garnituren mit ÖBB 2016 (Herkules) Bespannung eingesetzt.


Verbindung Koralmbahn − Steirische Ostbahn

Für die Trassenplanung dieser Hochleistungsstrecke zwischen Raaba und Gleisdorf wurden bereits Informationsbüros in Graz und Gleisdorf eingerichtet.

Bis Mitte 2006 soll die Variantenentscheidung und die Trassenauswahl erfolgen. Zwischen 2010 und 2015 soll die Umweltverträglichkeitsprüfung abgeschlossen sein und der Bau beginnen. Der Betrieb soll 2020 aufgenommen werden.


Generalverkehrsplan

Im Generalverkehrsplan wurde die Steirische Ostbahn von der österreichischen Bundesregierung am 25. Februar 2002 im Paket 2. unter den Punkten "Elektrifizierung steirische Ostbahn", "selektiver zweigleisiger Ausbau Gleisdorf − Szentgotthard" und "Errichtung von drei neuen Betriebsausweichen auf der Steirischen Ostbahn" angeführt.


Weblinks

Quelle:
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