Steirischer Junker

Eine für die Anbaugebiete des österreichischen Bundeslandes Steiermark geschützte Weinmarke. Der Steirische Junker ist ein trockener Jungwein, der im Jahr der Ernte auf den Markt kommt. Er steht in der Tradition des in Österreich „klassischen“ Heurigen, des französischen Beaujolais nouveau, oder des italienischen Novello.

Der Großteil der Junkerproduktion besteht aus Weißweinen und wird meist als Cuvée, aber auch sortenrein, produziert. Der Cuvée besteht aus bis zu fünf Sorten. Zu den meist verwendeten zählen Müller-Thurgau, Sämling 88 und Traminer. Ein sehr geringer Anteil der Junker-Weine wird als Rotwein oder Schilcher hergestellt. Initiator und Lizenzgeber ist die Marktgemeinschaft Steirischer Wein, der rund 300 Junker-Winzer angehören.

Einen echten Junker® erkennt man an der Aufmachung: Er muss sowohl auf dem Etikett als auch auf der Kapsel den Junkerhut, also den Steirerhut mit Gamsbart zeigen und das „R“ der registrierten Marke tragen. Nur dann handelt es sich um den echten steirischen Jungwein mit der geschützten Markenbezeichnung. Zu kaufen gibt es den Junker oft in der typischen "Steirischen Flasche", die einen geprägten Panther (das Wappentier der Steiermark) zeigt. Die "Steirische Flasche" ist jedoch kein spezifisches Merkmal für den Junker.

Der Name, die Bezeichnung für Söhne des Adels, soll die Jugendlichkeit und Qualität des Weins unterstreichen. Die Junkerweine werden traditionell am Mittwoch vor Martini präsentiert und sind vorher nicht im Handel.

Voraussetzungen für einen Junker:

Weblinks

www.steirischerjunker.at [1]

Quelle:
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