Stella Maris ist die lateinische Bezeichnung für "Meerstern" und ist ein schmückender Beiname für Maria, die Mutter Jesu. Unter diesem Namen ist sie die Schutzpatronin der Seeleute und symbolisiert den rettenden Stern, der dem Nautiker die Richtung weist.
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Das lat. Wort hat mehr literatisches Flair als sein deutsches Äquivalent und wird traditionell in Litaneien und Gesangstücken der katholischen Kirchenmusik verwendet. Ursprünglich beruht die Bezeichnung auf einem Übersetzungsfehler des hebr. Namens Marias "Mir-jam", zu deutsch "Meerestropfen", lat. "stilla maris", woraus "stella maris" wurde.
Ein Apostolisches Schreiben des Vatikan über Das Apostolat des Meeres wird dazu ausgeführt:
Stella Maris, Meeresstern, ist der beliebteste Beiname, mit dem die Seeleute von jeher diejenige anriefen, deren Schutz und Beistand sie vertrauen: die Jungfrau Maria. Jesus Christus, ihr Sohn, begleitete seine Jünger auf ihren Fischerbooten ..., stand ihnen in Seenot bei und beruhigte den Sturm ... So begleitet auch die Kirche mit der Seefahrt verbundene Menschen, indem sie sich der besonderen geistlichen Bedürfnisse jener Personen annimmt, die sich aus verschiedenen Gründen auf See aufhalten und arbeiten.