Stellungswiederholung

Die Stellungswiederholung ist eine Form des Remis im Schach. Von einer Stellungswiederholung spricht man, wenn durch den letzten gegnerischen Zug zum dritten Mal dieselbe Position (mit Figuren der gleichen Art und Farbe auf denselben Feldern und denselben Zugmöglichkeiten) erreicht worden ist, oder aber wenn dies mit dem nächsten eigenen Zug erreicht werden könnte.

Erst seit 1964 unterscheidet man zwischen der statischen Gleichheit von zwei Positionen (bei der alle Felder von den gleichen Figuren besetzt sind) und der dynamischen Gleichheit (bei welcher alle Zugmöglichkeiten dieselben sind – inzwischen könnte ein Rochaderecht oder eine Möglichkeit, en passant zu schlagen, verloren gegangen sein).

Diese Art des Remis wird irrtümlich auch als "Zugwiederholung" bezeichnet. Es ist aber nicht notwendig, die gleichen Züge zu wiederholen – auch eine Folge unterschiedlicher Züge kann zu denselben Stellungen führen.

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