| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen | |
| Regierungsbezirk: | Detmold | |
| Kreis: | Minden-Lübbecke | |
| Koordinaten: | 52° 25′ N, 8° 26′ O | |
| Höhe: | 41 m ü. NN | |
| Fläche: | 165,29 km² | |
| Einwohner: | 14.436 (31. Dez. 2006) | |
| Bevölkerungsdichte: | 87 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 32351 | |
| Vorwahlen: | 05474, 05773, 05745 | |
| Kfz-Kennzeichen: | MI | |
| Gemeindeschlüssel: | 05 7 70 044 | |
| Gemeindegliederung: | 3 Gemeindebezirke und 13 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Am Thie 20 Dielingen 32351 Stemwede |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Ekkehardt Stauß (CDU) | |
| Lage der Gemeinde Stemwede im Kreis Minden-Lübbecke | ||
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Stemwede ist eine Gemeinde im nordöstlichen Nordrhein-Westfalen. Sie gehört zum Kreis Minden-Lübbecke im Regierungsbezirk Detmold (Ostwestfalen-Lippe).
Inhaltsverzeichnis |
Stemwede liegt nördlich des Wiehengebirges und gehört mit 88 Einw./km² zu den am dünnsten besiedelten Gemeinden sowohl des Landkreises als auch des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen.
Am 1. Januar 1973 wurden die früheren Ämter Dielingen-Wehdem und Levern zur Gemeinde Stemwede zusammengeschlossen. Das Gebiet der Gemeinde Stemwede wird in folgende Bezirke eingeteilt:
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Levern wurde im Jahre 969 erstmals in einer Urkunde erwähnt. 1227 gründete Konrad I. von Rüdenberg, Bischof von Minden von 1209 bis 1236, ein Zisterzienserinnenkloster in Levern[1]. Das Kloster bestand bis zum Jahr 1558. Während der Reformation wurde das Kloster in ein freiweltliches, adliges Damenstift umgewandelt.
Bis zur Gebietsreform gab es im damaligen Kreis Lübbecke ein Amt Levern.
Sundern ist ein hügeliger, waldreicher Ort. Die Ortschaft besteht aus landwirtschaftlichen Hofstätten und einem historischen Glockenturm.
Niedermehnen wurde im Jahre 1242 erstmals in einer Urkunde erwähnt. Im Bundeswettbewerb 2004 „Unser Dorf soll schöner werden - Unser Dorf hat Zukunft“ erhielt Niedermehnen eine Silberplakette.
Die Erstellung des Dorfplatzes ist eine Gemeinschaftsaktion vieler Einwohner. Er wurde mit einem Richtfest eingeweiht.
Geografische Lage: 52° 22' 10" N, 8° 29' 28" O
Drohne verfügt über eine geschlossene Ortslage und liegt an der Grenze zu Niedersachsen. Drohne hat seinen landwirtschaftlichen Charakter erhalten und war Preisträger im Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“. Erwähnenswert sind die Reithalle und der Reitplatz. Bis zur Gebietsreform gehörte Drohne zum Amt Dielingen-Wehdem. Mit der Gebietsreform am 1. Januar 1973 erfolgte mit zwölf anderen Gemeinden der Zusammenschluss zur neuen Gemeinde Stemwede.
Drohne ist für sein Schützenfest, welches jährlich am zweiten Juliwochenende gefeiert wird, bekannt. Am Montag wird der Tompeten, ein alter westfälischer Reigentanz, aufgeführt.
Erstmalige Erwähnung fand Haldem 1236: Bischof Conrad von Minden überträgt dem Kloster Levern den Zehnten von Haledum.
In Haldem gibt es einen Kindergarten sowie eine Grundschule. Im Schloß Haldem aus dem 13. Jahrhundert ist eine Fachklinik zur Behandlung und Rehabilitation Suchtkranker im Rahmen des Maßregelvollzuges untergebracht. Haldem ist ein bekanntes Tages- und Wochenendausflugsziel im Stemweder Berg. In Haldem wird alljährlich das Schützenfest sowie das Stemweder Open Air-Festival gefeiert.
Arrenkamp ist wohl das kleinste Dorf am Stemweder Berg. Es zählt etwa 360 Einwohner. Sehenswert ist der Friedhof. Wie bei der niedrigen Einwohnerzahl nicht anders zu erwarten, ist er sehr klein. Es gibt Gräber, die wohl 100 Jahre alt sind und durch seine Lage, direkt am Wald, hat er eine sehr friedliche Stimmung. Daneben ist ein Parkplatz, von wo aus ausgedehnte Wanderungen im Stemweder Berg möglich sind.
In Westrup gibt es eine Kindertagesstätte und eine Grundschule. Größte Veranstaltung im Dorf ist das Schützenfest welches jedes Jahr Anfang Juni stattfindet. Darüber hinaus ist der Ort auch für seinen Obstanbau bekannt.
Wehdem ist ein Ortsteil mit geschlossenem Ortskern am Südhang des Stemweder Bergs. Vorhanden sind ein Schulzentrum für Haupt- und Realschule, eine Zweifachturnhalle, Kindergarten und Sportanlagen. Wehdem ist Preisträger im Wettbewerb Unser Dorf soll schöner werden. Landschaftlich gehört die Ortschaft zur Norddeutschen Tiefebene.
Erstmals wurde Wehdem im Jahre 969 in einer Urkunde erwähnt.
Im ehemaligen Kreis Lübbecke gab es ein Amt Wehdem.
Oppendorf ist ein überwiegend von der Landwirtschaft bestimmter Ort mit geschlossenem Ortskern. Die Ortschaft war Preisträger im Wettbewerb Unser Dorf soll schöner werden.
Oppendorf liegt am Ostrande des Stemweder Berges. Nach dem Wiehengebirge ist der Stemweder Berg die letzte nennenswerte Erhebung (181m über dem Meeresspiegel) vor der Norddeutschen Tiefebene. Es gibt keine sicheren Erkenntnisse über die erste Besiedelung am Stemweder Berg. Schon frühzeitig wird in Diepholzer und Mindener Urkunden das „Land Stemwede“ mit den einzelnen Orten rund um den Stemweder Berg erwähnt, einschließlich der jetzt zu Niedersachsen gehörenden Dörfer Brockum, Burlage und Lemförde.
Am 16. Dezember 1943 stürzte hier ein mit einer 1800 kg schweren Sprengbombe und vielen Brandbomben beladener britischer Bomber ab. 19 Gehöfte wurden zerstört. Acht Menschen fanden den Tod. Eine Bronzetafel mit den Namen aller Opfer der Katastrophe vom 16. Dezember 1943 befindet sich an der Kreuzung Oppendorfer Straße / Am Hunneort.
Die Ersterwähnung Oppenwehe erfolgte in einer Urkunde aus dem Jahr 1227, in der die Schenkung von vier Höfen in Oppenwehe (Openwide) des Ritters Helimbertus (Helmbert) von Manen an das Kloster in Levern beurkundet wird. "Vertragspartner" war der Bischof von Minden, Konrad I. von Rüdenberg.
Oppenwehe besteht aus zehn Ortsteilen: Bockhorn (Langenhoop), Bulzendorf, Bruch / Hohes Moor, Dorf, Fiskus, Hammoor, Hasenheide / Nagelsiedlung, Moor / Fledder, Steinkamp, Vahrenkamp.
Bekannt ist Oppenwehe als großes Spargelanbaugebiet, durch den Landesleistungsstützpunkt Nordrhein-Westfalen für Sportschießen, durch das wertvolle Naturschutzgebiet Oppenweher Moor, durch die Bockwindmühle, einem Teil der Westfälischen Mühlenstraße, und durch verschiedene gastronomische Betriebe.
Im Frühjahr findet Ostwestfalens größter Spargelmarkt statt, im Herbst der jahrhundertealte Bünselmarkt, vor Weihnachten der Weihnachtsmarkt. Daneben werden viele Vereinsfeste, zum Beispiel Sportfest und Schützenfest, gefeiert.
In einer Urkunde wird 969 berichtet, dass Ritter Worad dem Mindener Dom verschiedene Höfe, Leibeigene und Weiteres schenkte. Bischof von Minden war zu dieser Zeit Milo. In dieser Urkunde werden die Dörfer Levern, Destel und Wehdem erstmalig erwähnt. 1198 wird im Osnabrücker Urkundenbuch erstmals die Bezeichnung Stemwede erwähnt. 1227 wurde ein Zisterzienserinnenkloster in Levern gegründet. Der Name Stemwede führt auf die spätmittelalterliche „Freigrafschaft Stemwehde“ zurück.
Gegründet wurde die Gemeinde Stemwede als Verwaltungseinheit durch die kommunale Gebietsreform zum 1. Januar 1973.
(Stand: Kommunalwahl am 26. September 2004)
Die Gemeinde Stemwede verfügt über zwei Verwaltungsstellen:
3 Mühlen gibt es in Stemwede. Sie sind Teile der Westfälischen Mühlenstraße.
Das Internationale Junioren-Pfingsturnier ist in Fußballkreisen weit über Deutschland und Europa bekannt. Im Jahre 2007 fand es zum 30. Mal statt.
Das Stemweder Open Air findet seit 1976 alljährlich im August statt und zieht als Umsonst-und-draußen-Festival über 20.000 Besucher an.
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