Stephanos von Byzanz war ein spätantiker griechischer Grammatiker, der in der Frühzeit von Kaiser Justinian an der Universität von Konstantinopel wirkte.
Er ist Verfasser des (vielleicht bis zu 60 Bücher) umfassenden geographischen, aber nur in Auszügen erhaltenen Lexikons Ethnika, durch das älteres Material über antike Geographie (Ortsnamen und ihre sprachwissenschaftliche Bestimmung), Orakel und Wundererzählungen erhalten sind. Die Qualität ist eher schwankend, dennoch stellen die Exzerpte eine nicht unwichtige Quelle dar. Zur Nachwirkung siehe auch Eustathios von Thessalonike.