| Sterkuliengewächse | ||||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||||
| Sterculioideae | ||||||||||||||
Die Unterfamilie Sterkuliengewächse (Sterculioideae), auch Stinkbaumgewächse genannt, hat etwa 400 Arten. Die hierzulande bekanntesten Gattungen sind Stinkbaum und Kolabaum. Sie gehören jetzt zur Familie der Malvengewächse (Malvaceae) in der Ordnung der Malvenartigen.
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Die Unterfamilie Sterculioideae enthält nach aktuellem Stand 12 Gattungen. Sie enthielt früher viel mehr Gattungen, diese wurden jedoch anders eingegliedert.
Früher gab es eine Familie Sterculiaceae (Sterkuliazeen oder Sterculiaceen). Diese Familie umfasste vorwiegend in den Tropen beheimatete geschätzte 1000 Arten verschiedenster Größen mit eindrucksvollen Blüten und Früchten.
Als zusätzliche Information, aber weite Teile des Meyers-Artikels sind nicht mehr Stand des heutigen Wissens (beachte: heute nur noch Unterfamilie!).
"Sterkuliazeen, dikotyle, etwa 500 Arten umfassende, der Tropenzone eigentümliche Familie aus der Ordnung der Kolumniferen, meist Bäume, deren grüne Teile mit sternförmigen Haaren bekleidet sind. Die Blätter sind wechselständig, meist an der Basis des Blattstiels mit abfallenden Nebenblättern versehen. Die regelmäßigen, meist zwitterigen, fünfzähligen Blüten haben einen verwachsenblätterigen, in der Knospe klappigen Kelch, eine gedrehte, selten verkümmerte, fünfblätterige Blumenkrone, einen doppelten Staubblattkreis mit mehr oder weniger verwachsenen, zum Teil durch Spaltung vermehrten oder auch zu Staminodien verkümmerten Gliedern und einen oberständigen, aus meist fünf Fruchtblättern gebildeten Fruchtknoten. Die Frucht ist entweder eine fünffächerige Kapsel und springt meist fachspaltig mit fünf Klappen auf, welche auf ihrer Mitte die von der Mittelsäule sich lösenden Scheidewände tragen, oder sie ist eine Steinbeere oder Beere mit 5, 3, 2 oder einem Fach, oder sie besteht aus mehreren freien, holzigen, krustigen oder häutigen Balgfrüchten, welche an der Bauchnaht aufgehen und innen häufig dicht wollig behaart sind. Die Samen haben ein fleischiges oder kein Endosperm und einen geraden oder gekrümmten Keimling mit faltigen, blattartigen oder fleischigen Kotyledonen. Die mit den Malvaceen verwandte Familie, zu welcher man auch die Bombaceen und Büttneriaceen (s. d.) rechnet, waren schon in der Tertiärzeit durch eine Anzahl von Arten aus den Gattungen Sterculia L. und Bombax L. vertreten."