| Wappen | Karte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Kärnten | |
| Politischer Bezirk: | Feldkirchen (FE) | |
| Fläche: | 32,77 km² | |
| Koordinaten: | 46° 47' N, 14° 7' O | |
| Höhe: | 782 m ü. A. | |
| Einwohner: | 1712 (31. Dez. 2005) | |
| Bevölkerungsdichte: | 52 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 9560 | |
| Vorwahl: | 04271 | |
| Gemeindekennziffer: | 2 10 10 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Nr. 40 9560 Steuerberg |
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| Offizielle Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Karl Petritz | |
| Gemeinderat: (2003) (15 Mitglieder) |
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Steuerberg ist eine Gemeinde im Bezirk Feldkirchen in Kärnten.
Inhaltsverzeichnis |
Steuerberg liegt in den Gurktaler Alpen zwischen dem Gurktal und dem Wimitztal, etwa 10 km nördlich von Feldkirchen.
Steuerberg ist in die vier Katastralgemeinden Altsteuerberg, Neusteuerberg, Wabl und Wachsenberg gegliedert. Das Gemeindegebiet umfasst folgende 31 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 2001):
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| Albeck | Weitensfeld | |
| Gnesau | ![]() |
Frauenstein |
| Himmelberg | Feldkirchen | Sankt Urban |
Diese Kleindenkmäler - sie werden auch als Lichtsäulen bezeichnet - wurden im Mittelalter auf Friedhöfen errichtet, um den „Armen Seelen“ (das sind verstorbene Mitmenschen, die das Körperkleid abgelegt haben und als Geistwesen in einer Art Schwebezustand im sogenannten Zwischenreich von Diesseits und Jenseits verharren) das Licht zu weisen.
Die Totenleuchte in Steuerberg wurde - wie die anderen wenigen gut erhaltenen Säulen in Kärnten (Globasnitz, Keutschach, Köttmannsdorf, Maria Saal, u.s.w.) auch - immer auf geweihtem Boden neben einer Kirche aufgestellt. Sie stammen fast immer aus der gotischen Stilepoche.
Die genaue Datierung der ersten Erwähnung des Gemeindenamens ist nicht möglich. Als „Steierberg“ nimmt er wohl Bezug auf die Beziehungen der Burg mit den steirischen Markgrafen. Die erste urkundliche Erwähnung als „Styrberch“ ist aus dem Jahr 1169 belegt, der heutige Name entstand im 13. Jahrhundert und bezog sich anfänglich auf die Burg Steuerberg.
Die heutige Gemeinde wurde 1864 gebildet, als sich die Katastralgemeinden Wabl, Alt- und Neusteuerberg für die Lostrennung von Feldkirchen aussprachen und sich Steuerberg anschlossen.
Laut Volkszählung 2001 hat Steurberg 1.693 Einwohner, davon sind 97,4 % österreichische und 1,7 % deutsche Staatsbürger. 78,4 % der Bevölkerung bekennen sich zur römisch-katholischen und 16,7 % zur evangelischen Kirche, 3,2 % sind ohne religiöses Bekenntnis.
Steuerberg gehört zu den neun Gründungsmitgliedern der Kärntner Holzstraßen-Gemeinschaft. 2001 wurde hier ein Kirchtag zum Thema Holzstraße abgehalten. Ein vor der Volksschule aufgestellter mit Blumenschmuck verzierter hölzerner Brunnentrog erinnert an dieses Ereignis.
Traditionell ist die Gegend stark land- und forstwirtschaftlich bestimmt, wenn auch der Fremdenverkehr in den letzten Jahrzehnten immer mehr an Bedeutung gewonnen hat. Sehr stark zugenommen hat aber auch der Anteil der Auspendler in die nahe Stadt Feldkirchen sowie zu entfernteren Arbeitsstätten.
Der Gemeinderat besteht aus 15 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl 2003 aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:
Bürgermeister ist seit 1985 Karl Petritz (ÖVP).
Das Wappen, das der Gemeinde am 8. März 1966 verliehen wurde, nimmt Bezug auf die namensgebende Burg Steuerberg bzw. auf das erstmals nachweisbare Siegel der dort ansässigen Ministerialen (Siegel des Otto von Steierberg an einer Urkunde vom 15. Juni 1305). Die darauf abgebildeten, verbundenen drei Schilde sollen den Hauptschild offenbar verstärken und widerstandsfähiger machen; mit Steuerrudern hat das Wappen nichts zu tun.
Die amtliche Blasonierung des Wappens lautet:
Die Fahne ist Grün-Weiß mit eingearbeitetem Wappen.
Albeck | Feldkirchen | Glanegg | Gnesau | Himmelberg | Ossiach | Reichenau | Sankt Urban | Steindorf am Ossiacher See | Steuerberg