Die Stiftsbibliothek Kremsmünster ist eine dem Stift Kremsmünster angehörige Privatbibliothek im Oberösterreichischen Zentralraum. Sie gilt als eine der größten und ältesten Stiftsbibliotheken Österreichs.
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Carlo Antonio Carlone, der sich im Stift Kremsmünster nicht nur in der Bibliothek verewigt hat, begann mit ihrer Bildung um 1680, demgemäß ist auch die Architektur barock geprägt.
Sie gliedert sich räumlich in das in den 1960er Jahren errichtete Magazin, das vor allem Bücher des 20. Jahrhunderts beherbergt, und den alten, für die Besucher zugängigen Teil, der sich auf einer Länge von 65 Metern in vier hintereinandergereihte Räume aufteilt: den Saal der Griechen (SG), den Saal der Lateiner (SL), die schmale "Kleine Abteilung" (KA) und den Saal der Benediktiner (SB). Die Bezeichnungen der Räume richtet sich nach den Porträts in den Hohlkehlen der Räume, so sind z. B. im Saal der Griechen Portraits von Platon, Aristoteles etc.
Die Fresken im Griechensaal stellen die Gesetzgebung des Mose, den Turmbau zu Babel und die Anfertigung der Septuaginta dar. Im Saal der Lateiner und in der Kleinen Abteilung kann man die Bitte von König Salomon um die Interpretation der göttlichen Weisheit und das Zusammentreffen mit der Königin von Saba sehen. Der Benediktinersaal bietet schließlich die Fresken über die Predigt des hl. Paulus am Areopag und den 12-jährigen Jesus im Tempel.
Es gibt 250 000 Bücher