Die Stiftskirche in Baden-Baden ist die Grablege der Markgrafen von Baden.
Die im romanischen Stil erbaute Basilika liegt direkt am Florentinerberg in der Altstadt von Baden-Baden. In ihr fanden 14 Markgrafen der Markgrafschaft Baden ihre letzte Ruhestätte. Die Kirche wurde das erste Mal im 15. Jahrhundert in den damals üblichen spätgotischen Stil umgestaltet. Ihren heutigen Turm erhielt die Kirche im 18. Jahrhundert. Das heutige Aussehen schließlich, hat die Kirche einer Regotisierung im 19. Jahrhundert zu verdanken.
Die Kirche ist den heiligen Aposteln Peter und Paul geweiht, welche über dem Eingangsportal wachen. Das Kircheninnere birgt neben den bereits erwähnten Grablegen der Markgrafen, die sich im Chor befinden, noch ein bekanntes spätgotisches Sakramentshaus und ein Kruzifix von Nikolaus Gerhaert von Leyden aus dem Jahre 1467.
Eine besondere Stellung unter den Gräbern der Markgrafen nimmt das aufwendig gestaltete Epitaph des Markgrafen Ludwig Wilhelm von Baden ein. Die Figur Ludwig Wilhelms ist umgeben von Figuren, die Weisheit, Tapferkeit und Gerechtigkeit symbolisieren.
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Grab von Philipp I. von Baden |