Stiftskirche St. Peter und Alexander

Sicht vom Kirchplatz
Sicht vom Kirchplatz
Das ottonische Kreuz
Das ottonische Kreuz

Die Stiftskirche St. Peter und Alexander ist die älteste Kirche Aschaffenburgs. Otto von Schwaben ließ die Kirche im 10. Jahrhundert an der Stelle eines karolingischen Rechteckbaus errichten. Der Kernbau ist als eine romanische Basilika errichtet worden, weitere Bauabschnitte sind in der Frühgotik gebaut worden.

Ältester Teil der heutigen Kirche ist das Langhaus mit seinen romanischen Pfeilerarkaden aus dem 12. Jahrhundert. Der wundervolle romanische Kreuzgang wurde 1240 bis 1245 erbaut, er war das geistliche Zentrum des Kollegiatsstifts, das in seiner Blütezeit bis zu 40 Stiftsherren zählte. Auch das Querhaus, der Ostchor sowie West- und Nordwestportal stammen aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Der Turm mit seinem oktogonalen Oberbau wurde im 15. und 16. Jahrhundert fertiggestellt.

Am 17. Januar 1958 wurde die Kirche durch Papst Pius XII. zur päpstlichen Basilica minor erhoben.

Die Kirche besitzt bedeutende Kunstschätze und Ausstattungen. Hier sind besonders hervorzuheben „Die Beweinung Christi“, das letzte Werk von Matthias Grünewald, Gemälde aus der Werkstatt von L. Cranach, und das überlebensgroße Kreuz aus dem 10. Jahrhundert, das vermutlich von der Essener Äbtissin Mathilde und dem Erzbischof Willigis von Mainz zum Gedächtnis an Mathildes Bruder Otto von Schwaben gestiftet wurde.

In den historischen Räumen des Stiftskapitelhauses befindet sich seit 1861 das Stiftsmuseum mit einer umfassenden Sammlung vor- und frühgeschichtlicher Bodenfunde sowie einer Sammlung alter Kirchenkunst aus Aschaffenburg und vom Untermain.

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