Die gemeinnützige Stiftung ProJustitia wurde 2004 durch den Unternehmer Dietmar Hopp gegründet [1] und ist mit rund 2,5 Millionen Euro ausgestattet. [2]
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Zweck der Stiftung ist die Förderung der Forschung auf dem Gebiet der Rechtswissenschaften, insbesondere der Rechtstatsachenforschung zur Praxis der deutschen Strafjustiz in der Gegenwart, die Publikation der Forschungsergebnisse sowie die Förderung von Reformvorhaben zur Verbesserung der Effektivität des Grundrechtsschutzes (auch Individualrechtsschutz) im Strafverfahren. ProJustitia untersucht die Rechtswirklichkeit und analysiert mit den von ihr geförderten wissenschaftlichen Projekten, was mit dem geltenden Recht in der Praxis geschieht, welche spezifischen Grundrechtsverletzungen in deutschen Strafverfahren in vermehrter Form auftreten. Hierbei sollen strukturelle Missstände aufgedeckt werden, um die Bürger vor unverhältnismäßigen Eingriffen staatlicher Ermittlungsbehörden zu schützen. Abhängig von den jeweiligen Forschungsergebnissen sollen konkrete Reformvorschläge ausgearbeitet werden, die geeignet sind, eine höhere Effektivität des Grundrechtsschutzes in Strafverfahren zu gewährleisten. Die Stiftung setzt sich auch mit tagespolitischen Rechtsproblemen auseinander und nimmt Stellung zu aktuellen Gesetzgebungsvorhaben im Bereich des Straf- und Strafverfahrensrechts. [3]
Mit der Durchführung der Forschungsaufträge hat die Stiftung das eigens hierfür gegründete Heidelberger Institut für Rechtstatsachenforschung e.V. betraut. Als eines ihrer ersten Forschungsprojekte stellte die Stiftung ProJustitia im März 2006 eine Studie (Titel: „Staatlich organisierte Anonymität als Ermittlungsmethode bei Korruptions- und Wirtschaftsdelikten“) zum Business Keeper Monitoring System vor. [4] [5] Beim BKMS handelt es sich um ein angeblich anonymes Meldeverfahren, das unter anderem zur Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität und Korruption in Niedersachsen eingesetzt wird. Die Stiftung wehrt sich dabei insbesondere dagegen, dass der nach dem Strafprozessrecht erforderliche Anfangsverdacht ersetzt wird durch Denunziation und bloße Verdächtigung.
ProJustitia organisiert Seminare und Tagungen zu aktuellen rechtspolitischen Themen wie etwa im April 2007 die 4. Petersberger Tage (Thema: „Die Unschuldsvermutung in Theorie und Praxis“) in einer Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Strafrecht des Deutschen Anwaltvereins.[6]
Brockhaus-1837: Justitia · Stiftung · Quid pro quo · Pro aris et focis · Pro et contra · Pro rata
Brockhaus-1911: Justitia · Justitia regnorum fundaméntum · Kaiser-Wilhelm-Stiftung · Kaiserin-Augusta-Stiftung · Pro patria · Pro mundo · Pro nihilo · Pro rata · Unus pro multis · Sit pro ratione voluntas · Pro saldo · Pro ministerio · Pars pro toto · Hoc volo, sic jubeo: sit pro ratione voluntas · Dulce et decorum est, pro patria mori · Pro aris et focis · Pro forma · Pro et contra · Pro domo
Heiligenlexikon-1858: Justitia
Herder-1854: Justitia · Stiftung · Pro re nata · Pro rata, pro quota · Pro prodigo · Pro rostris · Stat pro ratione voluntas · Pro substrata materia · Pro studio et labore · Pro mille · Pro confesso et convicto · Pro continuatione · Nasciturus pro jam nato habetur · Pro · Pro insolvente · Pro libito · Pro forma · Pro gradu
Kirchner-Michaelis-1907: Fiat Justitia et pereat mundus
Meyers-1905: Justitĭa · Justitĭa regnōrum fundamentum · Leopoldinen-Stiftung · König Wilhelm-Stiftung · Liszt-Stiftung · Teylers Stiftung · Zeiß-Stiftung · Mozart-Stiftung · Stiftung · Kaiser Wilhelm-Stiftung · Humboldt-Stiftung · Goethe-Stiftung · Jubiläums-Stiftung der deutschen Industrie · Jerusalem-Stiftung, Evangelische · Pro cura · Pro continŭatione · Pro copĭa · Diës interpellat pro homĭne · Dulce et decōrum est pro patria mori · Pro domo · Pars pro toto · Ora pro nobis · Hŏc volo, sic jubĕo: sit pro ratione voluntas · Pro · Pro calcŭlo · Pro arrha · Pro aris et focis