Als Stockbrot (regional auch Knüppelkuchen) wird eine Brotsorte bezeichnet, bei der der Teig, häufig ein Hefeteig um einen Stock gewickelt über einem offenen Feuer gebacken wird. Dazu wird ein Ast eines nicht giftigen Baumes (z. B. Haselnuss) an einem Ende von der Rinde befreit und anschließend entweder spiralförmig oder umschlagartig Brotteig auf den Stock aufgebracht. Der Teig sollte nicht zu dick aufgetragen sein und beim Garen nicht in die offene Flamme gehalten werden, sondern über Glut. Es besteht sonst die Gefahr, dass der Teig außen verbrennt, während die inneren Schichten noch roh sind. Außerdem setzt sich in der Flamme eine Rußschicht ab, die gesundheitsschädlich ist.
Besonders beliebt ist Stockbrot bei Kindern, die es am Lagerfeuer, beispielsweise bei Klassenfahrten oder im Zeltlager, zubereiten und gleich vor Ort verzehren.
In der Schweiz wird es auch Schlangenbrot genannt, im Osten Deutschlands ist es als Knüppelbrot bekannt.
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