| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Unterfranken | |
| Landkreis: | Aschaffenburg | |
| Koordinaten: | 49° 59′ N, 9° 4′ O | |
| Höhe: | 117 m ü. NN | |
| Fläche: | 18,86 km² | |
| Einwohner: | 7485 (31. Dez. 2006) | |
| Bevölkerungsdichte: | 397 Einwohner je km² | |
| Postleitzahlen: | 63809–63811 | |
| Vorwahl: | 06027 | |
| Kfz-Kennzeichen: | AB | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 6 71 155 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Hauptstraße 19-21 63811 Stockstadt a.M |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Lothar Schaffrath (SPD) | |
Stockstadt am Main (amtlich: Stockstadt a.Main) ist ein Markt im unterfränkischen Landkreis Aschaffenburg.
Inhaltsverzeichnis |
Stockstadt a.M. liegt westlich angrenzend an die Stadt Aschaffenburg auf der linken Mainseite. Gemeinsam mit dem Markt Großostheim und der Hessischen Nachbargemeinde Schaafheim bildet Stockstadt die historische Region Bachgau.
Südlich befindet sich die Gemeinde Großostheim und südwestlich bereits über der Landesgrenze nach Hessen liegt Babenhausen, nordwestlich Mainhausen und Seligenstadt.
Bereits Mitte des 9. Jahrhunderts wird Stockstadt am Main schriftlich erwähnt, wenn auch nur anhand einiger steuerpflichtiger Bürger. Als wohnhaft in "Stocestat" werden diese bezeichnet. So nennt man zu dieser Zeit den Ort. Im Jahr 1024 schließlich wird der Ort selbst schriftlich das erste Mal genannt. Der Ort "Stoddenstat" wird von Kaiser Heinrich II. an das Kloster Fulda verschenkt. Dies bleibt so bis ins Jahr 1309, als Stockstadt an das Erzbistum Mainz übergeben wird. Im Mittelalter gehören die umliegenden Wälder dem Wildbann Dreieich an, welcher in Stockstadt auch eine seiner 30 Wildhuben unterhält.
„In Blau über einem gesenkten silbernen Wellenbalken in Seitenansicht ein silberner Legionärshelm mit rotem Helmbusch“
Stockstadt ist aus einer ehemaligen römischen Siedlung nahe einem Kastell am obergermanischen Limes in der Nahe der Mündung der Gesprenz in den Main entstanden. Das Kastell wurde unter Kaiser Hadrian (117-138) zu einer steinernen Festung ausgebaut, was durch Ausgrabungen seit 1855 nachgewiesen ist. Der Legionärshelm weist auf die Bedeutung des römischen Kastells für die heutige Gemeinde hin. Der silberne Wellenbalken steht für die geografische Lage des Ortes am Main. Die Farben Blau und Silber sind die Farben Bayerns, zu dem Stockstadt seit 1815 gehört.
Wappenführung seit 1952
Der Marktgemeinderat von Stockstadt am Main hat 21 Mitglieder einschließlich des hauptamtlichen Bürgermeisters.
| CSU | SPD | Freie Wählergemeinschaft | Gesamt | |
| 2002 | 7 | 11 | 3 | 21 Sitze |
(Stand: Kommunalwahl am 3. März 2002)
In Sachen Partnergemeinden war Stockstadt sehr rührig. Der Ort besitzt gleich drei sogenannte Schwestergemeinden in Frankreich. Es handelt sich im einzelnen um Saint-André-sur-Orne, Saint-Martin-de-Fontenay und May sur Orne.
Alzenau | Bessenbach | Blankenbach | Dammbach | Geiselbach | Glattbach | Goldbach | Großostheim | Haibach | Heigenbrücken | Heimbuchenthal | Heinrichsthal | Hösbach | Johannesberg | Kahl a.Main | Karlstein a.Main | Kleinkahl | Kleinostheim | Krombach | Laufach | Mainaschaff | Mespelbrunn | Mömbris | Rothenbuch | Sailauf | Schöllkrippen | Sommerkahl | Stockstadt a.Main | Waldaschaff | Weibersbrunn | Westerngrund | Wiesen
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