Stoppelsberg

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Stoppelsberg
Höhe 524 m
Lage Hessen, Deutschland
Geographische Lage 50° 45' 5" N, 9° 42' 6" O
Gestein Basalt
Alter des Gesteins Miozän

Der 524 Meter hohe Stoppelsberg ist ein Berg in Osthessen, Deutschland. Der Name leitet sich ab vom althochdeutschen „Stouf“ (für „Felsen“).

Basaltsäulen des Stoppelsberges am Bergfried von Burg Hauneck
Basaltsäulen des Stoppelsberges am Bergfried von Burg Hauneck

Er befindet sich im Landkreis Hersfeld-Rotenburg zwischen dem Knüll im Nordwesten und der Kuppenrhön im Osten sowie zwischen dem Vogelsberg im Südosten und dem Seulingswald im Nordosten. Dort liegt er in der Gemeinde Haunetal. Sein Gipfel ragt oberhalb der Ortsteile Ober-, Unterstoppel sowie Neukirchen und Rhina auf. Ihm zu Füßen fließt die Haune.

Auf dem Gipfel des Stoppelsbergs steht die Ruine der Burg Hauneck. Von dort oben blickt man unter anderem zu den zuvor genannten hessischen Mittelgebirgen.

Geologisch ist der Stoppelsberg wie die anderen Berge der Kuppenrhön der Rest eines Vulkanschlots der im Miozän entstanden ist. Der Bergfried der Burg Hauneck ist auf hexagonalen Basaltsäulen gegründet, die entstanden sind, als sich die Lava abkühlte. Sie treten an der Basis des Bergfrieds zu Tage.

Auf dem Bergfried befindet sich ein trigonometrischer Punkt.

Lange Steine

„Langen Steine“ am Stoppelsberg
„Langen Steine“ am Stoppelsberg
Wappen von Friedrich I. von Hessen-Kassel auf den „Langen Steinen“
Wappen von Friedrich I. von Hessen-Kassel auf den „Langen Steinen“

Etwa 1,4 km südlich der Burg befindet sich das Naturdenkmal der „Langen Steine“. Es sind riesige, vor etwa 20 Millionen Jahren entstandene Sandsteinquader. Die damals tätigen Vulkane formten nicht nur die Bergkegel der Umgebung, sie hoben auch ältere Sedimentablagerungen aus Buntsandstein. Aufgrund seiner Mineralstruktur zerbrach er in quaderförmige Stücke.

Viele ältere Burgen, Kirchen in der Umgebung verwendet den weißem Sandstein als Baustoff (z. B. die Stiftsruine in Bad Hersfeld oder auch die oben genannte Burg. Heute sind von den Sandsteinquadern noch vier verblieben.

Diese Steine regten zu allen Zeiten die Fantasie der Menschen an. Eine Zeichnung auf einem der Quader wird der Jungsteinzeit zugeordnet, eine andere könnte germanischen Ursprungs sein. Einfacher ist das königliche Wappen zu erklären, womit Landgraf Friedrich I. von Hessen-Kassel (der gleichzeitig König von Schweden war) die Steine 1738 zu seinem Eigentum erklären wollte. Eine der vielen Sagen erzählt von einem Bauern, der die Steine für ein vortreffliches Fundament seines Hauses hielt und sich ihrer bemächtigen wollte. Als er aber den Meißel ansetzte, brachten ihn plötzlich einsetzender Blitz und Donner zu der Einsicht, dass die Steine wohl der Besitz eines Anderen seien.

Siehe auch

Quelle:
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