| Strängnäs | |||
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| Basisdaten | |||
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| Staat: | Schweden | ||
| Provinz (län): | Södermanlands län | ||
| Historische Provinz (landskap): | Södermanland | ||
| Gemeinde (kommun): | Strängnäs | ||
| Koordinaten: | 59° 22' 30" N, 17° 1' 40" O | ||
| Einwohner: | 12.900 (31. Dezember 2005 [1]) | ||
| Fläche: | 5,84 km² | ||
| Bevölkerungsdichte: | 2.209 Einwohner je km² | ||
Strängnäs (deutsch veraltet Stregnes) ist eine Stadt in der schwedischen Provinz Södermanlands län und der historischen Provinz Södermanland. Sie ist Hauptort der gleichnamigen Gemeinde.
Das bedeutendste Gebäude in Strängnäs ist die Domkirche. Sie wurde um 1250 als Holzkirche errichtet. Diese wurde später durch einen gotischen Ziegelbau ersetzt.
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Etwa um das Jahr 1080 kam der Heilige Eskil in den Ort und versuchte, ein heidnisches Opferfest zu verhindern. Daraufhin wurde er von Einheimischen gesteinigt. Auf dem ehemaligen Opferplatz liegt heute die Domkirche. Im Jahre 1120 wurde Strängnäs zum ersten Mal als Bischofssitz erwähnt. Etwa um 1280 entstand die erste Kirche aus Stein. Ungefähr 20 Jahre zuvor hatte sich ein Dominikanerkloster im Zentrum des Ortes etabliert.
Im Jahre 1336 erhielt Strängnäs die Stadtrechte.
Am 6. Juni 1523 wurde Gustav Wasa bei der Domkirche zum schwedischen König gewählt. Anlässlich dieses Ereignisses wird der schwedische Nationalfeiertag am 6. Juni begangen.
Finninge ist ein Stadtteil von Strängnäs mit 3000 Einwohnern. Das Gebiet wurde in den 70er Jahren gebaut und besteht meistens aus Villen und Reihenhäusern. Hier gibt es eine Grundschule.
Strängnäs ist ein Zentrum der pharmazeutischen Industrie. Firmen wie Pfizer oder AstraZeneca führen hier ihre Forschungen durch. In der Firma Leine & Linde werden Drehgeber hergestellt. Weiterhin ist der Ort Sitz der staatlichen Lotteriekontrollbehörde. Bis vor kurzem war hier auch ein Panzerregiment stationiert.