Die Strümpfe sind ein Teil des Krönungsornates der Reichskleinodien des Heiligen Römischen Reiches. Sie wurden in den königlichen Werkstätten auf Sizilien, den Nobiles Officinae, in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhundert höchstwahrscheinlich für Wilhelm II. angefertigt, für den auch die Alba gefertigt wurde.
Sie werden heute in der Weltlichen Schatzkammer der Wiener Hofburg, einer Außenstelle des Kunsthistorischen Museums, aufbewahrt.
Die Strümpfe bestehen aus leuchtend roter Seide und sind mit Gold bestickt. An beiden Strümpfen sind Seidenbänder zum Festbinden angebracht. Auf der aus olivgrüner Seide bestehenden Borte ist eine teilweise zerstörte kufische Inschrift eingestickt:
Auf der roten Seide der Strümpfe wurden überschneidende Vierpaßmotive angebracht, in deren Mitte Sterne sitzen. Diese Motive überziehen die Strümpfe einem Netz ähnlich.
Die Strümpfe haben eine Schafthöhe von 60 cm und eine Schaftweite von 34 bis 40 cm.