Die Berliner Straßenbahn ist eines der ältesten und bis heute größten Straßenbahnnetze der Welt. Betreiber sind seit 1929 die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Das normalspurige Netz hat eine Streckenlänge von 191,6 km und 382 Haltestellen.
Berlin besaß bereits seit 1865 eine Pferdebahn, 1881 fuhr hier die erste elektrische Straßenbahn der Welt. Zahlreiche private und städtische Verkehrsgesellschaften legten neue Strecken an. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wuchs das Netz rasant, wurde von Pferdebahnbetrieb auf elektrischen Betrieb umgestellt, um 1930 hatte es eine Streckenlänge von über 630 km und mehr als 90 Linien. 1929 fusionierten alle Verkehrsunternehmen zur BVG. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die BVG in einen westlichen und einen östlichen Betrieb gespalten. 1992 erfolgte die Wiedervereinigung. Bis 1967 wurden alle Straßenbahnlinien in West-Berlin stillgelegt. Mit Ausnahme von zwei nach der Wiedervereinigung gebauten Strecken verkehrt die Berliner Straßenbahn bis heute ausschließlich im ehemaligen Ostteil der Stadt.
Im Jahr 2006 beförderte die Berliner Straßenbahn 173,5 Millionen Fahrgäste[1], erbrachte 508 Millionen Personenkilometer.[2]
Inhaltsverzeichnis
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Der Öffentliche Personennahverkehr Berlins ist der älteste in Deutschland. Bereits im Jahr 1847 wurde die erste Berliner Nahverkehrslinie eröffnet: Die Concessionierte Berliner Omnibus Compagnie betrieb ab dem 1. Januar des Jahres die erste Pferdeomnibuslinie der Stadt. Zahlreiche weitere Unternehmen drängten in den wachsenden Markt, 1864 gab es bereits 36 Omnibusbetriebe in Berlin.
Im Folgejahr, am 22. Juni 1865, begann das Zeitalter der Straßenbahn in Deutschland. Die erste Pferdebahnlinie Berlins nahm den Betrieb auf, sie führte vom Brandenburger Tor über die heutige Straße des 17. Juni nach Charlottenburg. Sie wurde am 28. August des gleichen Jahres über die Dorotheenstraße zum Kupfergraben an der heutigen Museumsinsel verlängert. Die Endstelle ist heute noch in Betrieb. Wie zuvor beim Pferdebus, so folgten auch hier viele weitere Unternehmer der neuen Entwicklung und bauten in allen Teilen des heutigen Stadtgebiets Pferdebahnstrecken. 1873 eröffnete eine Strecke vom Rosenthaler Platz zum Gesundbrunnen, Betreiberin war die neu gegründete Große Berliner Pferde-Eisenbahn, die später unter dem Namen Große Berliner Straßenbahn (GBS) zum dominierenden Verkehrsunternehmen Berlins werden sollte.
Am 16. Mai 1881 schrieb die Region Berlin erneut Verkehrsgeschichte. In der Gemeinde Groß-Lichterfelde, die erst 39 Jahre später ein Teil von Berlin-Steglitz wurde, eröffnete Werner von Siemens die erste elektrische Straßenbahn der Welt. Die Strecke diente zunächst nur als Versuchsanlage, Siemens bezeichnete sie als „von den Säulen und Trägern genommene Hochbahn“, denn sein eigentliches Ziel war der Bau eines elektrischen Hochbahnnetzes in Berlin. Um die zögernden politischen Entscheidungsträger von den Vorteilen des elektrischen Antriebs zu überzeugen, wählte Siemens die Kleinbahnstrecke in Lichterfelde als Demonstrationsobjekt. Die Bedenkenträger im Magistrat behielten trotzdem weiterhin die Oberhand, und Siemens konnte die erste Berliner Hochbahnstrecke erst 21 Jahre später in Betrieb nehmen (siehe Geschichte der Berliner U-Bahn).
Die elektrische Straßenbahn in Lichterfelde erhielt ihren Fahrstrom über die Gleise, sodass die Strecke aus Sicherheitsgründen eingezäunt werden musste. Die meterspurige Strecke verlief vom heutigen S-Bahnhof Lichterfelde-Ost zur Kadettenanstalt in der Finckensteinallee. Eine Fahrt kostete mehr als ein damaliger Durchschnittsstundenlohn. Die Strecke wurde am 15. Februar 1930 stillgelegt und durch eine Buslinie ersetzt.
Der elektrische Betrieb verlief zunächst noch nicht zufriedenstellend, und es blieb bei der einen Versuchsstrecke. Die Elektrifizierung der Pferdebahnstrecken begann wie in anderen Städten erst am Ende des Jahrhunderts. Am 1. Mai 1896 eröffnete die GBS die erste elektrische Strecke von der Innenstadt zum Gelände der Gewerbeausstellung in der Gemeinde Treptow. Der elektrische Betrieb lieferte diesmal bessere Ergebnisse, sodass in der Folge immer mehr Strecken elektrifiziert wurden, bis im Jahr 1902 fast alle Linien elektrisch betrieben wurden.
Ab dem 18. Dezember 1899 konnte man in Berlin aber bereits, trotz der Hindernisse bei der Planung der U-Bahn, unterirdisch Bahn fahren, sogar unter der Spree hindurch: Der zur Gewerbeausstellung 1896 schon gezeigte, 450 Meter lange Spreetunnel zwischen Treptow und Stralau wurde der Straßenbahn übergeben. Der Tunnel wies Baumängel auf und musste am 15. Februar 1932 stillgelegt werden; nachdem er im Krieg durch einen Bombentreffer schwer beschädigt und von Spreewasser geflutet wurde, wurde er nach 1945 zugeschüttet. Die Straßenbahn besaß von 1916 bis 1951 außerdem einen zweiten Tunnel, den Lindentunnel, mit dem die Prachtstraße Unter den Linden unterirdisch gekreuzt werden konnte - Kaiser Wilhelm II. wollte den Boulevard nicht durch die Oberleitungen einer elektrischen Straßenbahn verunstaltet sehen.
Die Unternehmensgeschichte der Berliner Straßenbahn ist äußerst kompliziert. Neben privaten Unternehmen, die durch Übernahmen, Fusionen und Konkurse häufig wechselten, besaßen die Städte Berlin, Spandau, Köpenick, Rixdorf, die Gemeinden Steglitz, Mariendorf, Britz, Niederschönhausen, Friedrichshagen, Heiligensee und Französisch Buchholz sowie der Kreis Teltow zumindest zeitweise eigene kommunale Straßenbahnbetriebe.
Die wichtigste private Betreiberin war die Große Berliner Pferde-Eisenbahn, die sich nach Beginn der Elektrifizierung Große Berliner Straßenbahn (GBS) nannte und nach und nach fast alle anderen Unternehmen aufkaufte. 1920 fusionierte die GBS mit den städtischen Unternehmen BESTAG und SSB zur Berliner Straßenbahn, die 1929 in die neu gegründete, städtische Berliner Verkehrs-AG (BVG) überführt wurde. Die BVG übernahm außer der Straßenbahn auch die Hoch- und Untergrundbahnen sowie die überwiegend von der Allgemeinen Berliner Omnibus-Actien-Gesellschaft (ABOAG) betriebenen Buslinien. Parallel zu diesem Zusammenschlussprozess einigten sich die verbleibenden Gesellschaften im Verlauf der 1920er Jahre auf einheitliche Beförderungstarife.
Die folgende Tabelle enthält in chronologischer Reihenfolge alle Unternehmen, die vor der Gründung der BVG Straßenbahnstrecken in Berlin betrieben. Die Hintergrundfarbe der jeweiligen Zeile markiert die Traktionsart, in der die Gesellschaft ihre Strecken anfangs betrieb (blau = Pferdebahn, gelb = Dampfbahn, weiß = elektrische Bahn, rot = benzolbetriebene Bahn).
| Eröffnung | Betreibergesellschaft | Spurweite (mm) | übernommen am | übernommen durch | Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|---|
| 22.06.1865 | Berliner Pferde-Eisenbahn-Gesellschaft (BPfEG) | 1435 | 26.09.1894 | BChS | erste Pferdebahn in Deutschland |
| 01.11.1871 | Westend-Terrain-Gesellschaft H. Quistorp & Co. | 1435 | 1878 | BPfEG | |
| 08.07.1873 | Große Berliner Pferde-Eisenbahn (GBPfE) | 1435 | 25.01.1898 | GBS | |
| 01.01.1877 | Neue Berliner Pferdebahn-Gesellschaft (NBPfG) | 1435 | 01.01.1900 | GBS | |
| 01.04.1879 | Große Internationale Pferde-Eisenbahn-Gesellschaft (GIPfEG) | 1435 | 1886 | GBPfE | bereits im März 1872 gegründet |
| 16.05.1881 | Electrische Straßenbahn der Gemeinde Groß-Lichterfelde | 1000 | 04.03.1895 | ESGLSS | erste elektrische Straßenbahn der Welt |
| 18.10.1882 | Cöpenicker Pferde-Eisenbahn (CPE) | 1435 | 1903 | SSC | |
| 13.06.1885 | Pferde-Eisenbahn der Gemeinde Rixdorf | 1435 | 01.01.1887 | GBPfE | |
| 05.05.1886 | Davy, Donath & Co. | 1435 | 22.12.1888 | BDK | |
| 06.08.1887 | Pferde-Eisenbahn der Gemeinde Mariendorf | 1435 | 01.01.1888 | GBPfE | |
| 18.05.1888 | Wilmersdorf-Schmargendorfer Dampfstraßenbahn Reymer & Masch (WSD) | 1435 | 22.12.1888 | BDK | |
| 01.07.1888 | Dampfstraßenbahn Groß-Lichterfelde - Seehof - Teltow | 1435 | 31.05.1891 | DLSTS | |
| 22.12.1888 | Berliner Dampfstraßenbahn-Konsortium (BDK) | 1435 | 01.10.1898 | WBV | betrieb auch Pferdebahnen |
| 17.05.1891 | Straßenbahn Friedrichshagen | 1000 | 16.12.1906 | SSC | 1894 durch die Gemeinde übernommen, mit Übernahme durch die SSC elektrifiziert und auf Regelspur umgebaut |
| 31.05.1891 | Dampfstraßenbahn Groß-Lichterfelde - Seehof - Teltow - Stahnsdorf | 1435 | 01.04.1906 | TKb | |
| 04.06.1891 | Pferdebahn Tegeler Chaussee - Tegel | 1435 | 04.06.1891 | GBPfE | |
| 01.08.1891 | Pferde-Eisenbahn der Gemeinde Britz | 1435 | 01.08.1891 | GBPfE | |
| 05.06.1892 | Spandauer Straßenbahn Simmel, Matzky & Müller (SpS) | 1000 | 08.12.1920 | Berliner Straßenbahn | am 01.09.1894 Betriebsführung an die Allgemeine Deutsche Kleinbahn-Gesellschaft, Abschluss der Elektrifizierung am 18.03.1896, ab 04.03.1899 Betriebsführung durch die AEG, Umspurung auf Regelspur am 26.10.1907, am 01.07.1909 durch die Stadt gekauft |
| 01.07.1892 | Pferde-Eisenbahn der Gemeinde Niederschönhausen | 1435 | 01.07.1892 | GBS | |
| 26.09.1894 | Berlin-Charlottenburger Straßenbahn (BChS) | 1435 | 15.05.1919 | GBS | Abschluss der Elektrifizierung am 01.10.1900 |
| 04.03.1895 | Elektrische Straßenbahnen Groß-Lichterfelde - Lankwitz - Steglitz - Südende (ESGLSS) | 1000 | 01.04.1906 | TKb | |
| 10.09.1895 | Siemens & Halske | 1435 | 01.07.1899 | BESTAG | |
| 25.01.1898 | Große Berliner Straßenbahn (GBS) | 1435 | 01.10.1920 | Berliner Straßenbahn | Abschluss der Elektrifizierung am 15.12.1902; am 20.09.1919 durch den Zweckverband Groß-Berlin erworben |
| 01.10.1898 | Westliche Berliner Vorortbahn (WBV) | 1435 | 15.05.1919 | GBS | betrieb auch Pferdebahnen, Abschluss der Elektrifizierung am 19.06.1900 |
| 01.07.1899 | Berliner Elektrische Straßenbahn-AG (BESTAG) | 1435 | 01.12.1920 | Berliner Straßenbahn | |
| 01.07.1899 | Südliche Berliner Vorortbahn | 1435 | 15.05.1919 | GBS | |
| 21.10.1899 | Elektrische Kleinbahn Berlin – Hohenschönhausen | 1435 | 10.12.1906 | NBSNO | |
| 18.12.1899 | Gesellschaft für den Bau von Untergrundbahnen (Straßenbahn Schlesischer Bahnhof - Treptow) (SST) | 1435 | 22.06.1909 | Berliner Ostbahnen | betrieb den Spreetunnel |
| 15.08.1901 | Straßenbahn Niederschöneweide - Cöpenick (SNC) | 1435 | 22.06.1909 | Berliner Ostbahnen | |
| 01.10.1901 | Gesellschaft für elektrische Hoch- und Untergrundbahnen in Berlin (Straßenbahn Warschauer Brücke-Zentralviehhof) | 1435 | 01.04.1928 | BSBG | am 01.01.1910 Verkauf der Strecke an die SSB, dafür Bau einer neuen von der Warschauer Brücke zur Scharnweber-/Gürtelstraße, später zum Wagnerplatz (heute Roedeliusplatz) in Lichtenberg verlängert |
| 1903 | Städtische Straßenbahn Cöpenick (SSC) | 1435 | 01.10.1920 | GBS | |
| Juli 1904 | Pferde-Eisenbahn der Gemeinde Französisch-Buchholz | 1435 | 19.12.1907 | BESTAG | mit Übernahme durch die BESTAG erfolgte die Elektrifizierung |
| 03.12.1905 | Straßenbahn der Gemeinde Steglitz | 1435 | 16.04.1921 | Berliner Straßenbahn | |
| 01.04.1906 | Teltower Kreisbahnen (TKb) | 1000/1435 | 16.04.1921 | Berliner Straßenbahn | Dampfbahn der DLSTS wurde erst am 30.03.1907 elektrifiziert |
| 10.12.1906 | Neue Berliner Straßenbahn Nordost (NBSNO) | 1435 | 03.05.1910 | NÖBV | |
| 23.03.1908 | Elektrische Straßenbahn Spandau-Nonnendamm | 1435 | 01.10.1914 | SpS | durch Siemens & Halske gegründet |
| 01.07.1908 | Städtische Straßenbahnen Berlin (SSB) | 1435 | 01.10.1920 | Berliner Straßenbahn | |
| 22.06.1909 | Berliner Ostbahnen | 1435 | 01.05.1920 | GBS | |
| 03.05.1910 | Nordöstliche Berliner Vorortbahn (NÖBV) | 1435 | 15.05.1919 | GBS | |
| 07.08.1910 | Straßenbahn des Flugplatzes Johannisthal | 1435 | Oktober 1910 | stillgelegt | letzte Pferdebahn auf Berliner Stadtgebiet |
| 09.03.1912 | Schmöckwitz-Grünauer Uferbahn | 1435 | August 1924 | Berliner Verkehrs-GmbH | Abschluss der Elektrifizierung am 23.07.1912 |
| 29.05.1913 | Straßenbahn der Gemeinde Heiligensee an der Havel | 1435 | 01.10.1920 | Berliner Straßenbahn | |
| 01.10.1920 | Berliner Straßenbahn | 1000/1435 | 10.09.1923 | BSBG | 1000mm-Strecken ex TKb |
| 08.01.1923 | Kleinbahn Spandau-West - Hennigsdorf | 1435 | 01.01.1929 | BVG | Elektrifizierung erst durch die BVG |
| 10.09.1923 | Berliner Straßenbahn-Betriebs-GmbH (BSBG) | 1000/1435 | 01.01.1929 | BVG | 1000mm-Strecken ex TKb |
| August 1924 | Berliner Verkehrs-GmbH | 1435 | 01.03.1925 | BSBG |
Am Gründungstag der BVG betrieb diese 89 Straßenbahnlinien und ein Netz mit 634 km Streckenlänge, besaß 4000 Straßenbahnfahrzeuge und beschäftigte 14.400 Personen allein bei der Straßenbahn. Die Straßenbahn leistete 170 Millionen Wagenkilometer pro Jahr und beförderte 1929 929 Millionen Fahrgäste. Am Ende jenes Jahres gab es bereits 93 Straßenbahnlinien.
Anfang der 1930er Jahre begann langsam der Abstieg des riesigen Berliner Straßenbahnnetzes. Nachdem 1930 bereits die historische, erste elektrische Straßenbahnstrecke in Lichterfelde stillgelegt wurde, folgte am 31. Oktober 1934 die älteste Straßenbahnlinie Deutschlands: die Charlottenburger Chaussee (heute Straße des 17. Juni) wurde von den Stadtplanern der Nazis zur monumentalen Ost-West-Achse umgebaut, die Straßenbahn musste weichen. 1938 gab es noch 71 Straßenbahnlinien, 2800 Fahrzeuge und rund 12.500 Beschäftigte. Das Omnibusnetz wurde dagegen konsequent erweitert, seit 1933 gab es in Berlin außerdem Oberleitungsbusse.
Während des 2. Weltkriegs wurden zur Einsparung von Mineralöl einige Verkehrsaufgaben von Omnibus und Lastkraftwagen auf die Straßenbahn (zurück-)verlagert, unter anderem wurde ein umfangreicher Güterverkehr eingerichtet; viele Unternehmen und einige Häfen erhielten einen Gleisanschluss an die Straßenbahn. Durch Luftangriffe (ab März 1943), Personal- und Strommangel gingen die Fahrleistungen der Straßenbahn im Verlauf des Krieges immer weiter zurück, bis der Betrieb während des Endkampfs um Berlin am 23. April 1945 völlig zusammenbrach.
Trotz immenser Zerstörungen an Strecken, Fahrzeugen und Betriebshöfen verkehrten am 20. Mai 1945 bereits wieder Straßenbahnlinien in Berliner Außenbezirken, bis Ende 1945 konnten 328 km Straßenbahnstrecke wiedereröffnet werden.
Die BVG wurde in Folge der politischen Spaltung Berlins am 1. August 1949 geteilt. Es entstanden zwei getrennte Unternehmen, die BVG-West in den drei Westsektoren (36 Straßenbahnlinien) und die BVG-Ost (13 Linien), ab 1969 VEB Kombinat Berliner Verkehrsbetriebe (BVB) im sowjetischen Sektor. Am 14. Oktober 1950 wurden die Straßenbahnlinien von West-Berlin ins brandenburgische Umland (nach Kleinmachnow und Schönefeld), am 15. Januar 1953 die Linien über die innerstädtische Sektorengrenze eingestellt. Anlass für letzteres Ereignis war die Tatsache, dass die BVG-Ost Frauen als Fahrerinnen einsetzte, was man im Westen als Provokation ansah und den gemeinsamen Linienbetrieb aufkündigte. Die Linien der einen Stadthälfte endeten nunmehr an der Grenze, die Fahrgäste überquerten diese zu Fuß und fuhren mit der gleichnamigen Linie der anderen Stadthälfte (und demselben Fahrschein) weiter.
Ab dem Jahr 1954 gab es in West-Berlin einen Wechsel in der Verkehrspolitik, die auf einen Ersatz des Straßenbahnverkehrs durch Erweiterung der U-Bahn- und Autobus-Strecken zielte. Ein diesbezüglicher Beschluss wurde nicht förmlich gefasst, er kristallisierte sich vielmehr erst nach und nach heraus. Es begann mit einer Bestellung neuer dringend benötigter Straßenbahnwagen und Autobusse. Für deren Finanzierung wurde ein 12-Millionen-DM-Kredit für den Kauf von 40 Straßenbahnwagen und 20 Autobussen beantragt. Von seiten des Berliner Senats und der Spitze der BVG wurden immer mehr Bedenken geäußert. Es wurde darauf verwiesen, dass die Tests mit dem neuen Straßenbahn-Prototyp TED 52 nicht erfolgversprechend verlaufen seien. Diese Probleme waren jedoch nicht technischer, sondern betrieblicher Natur. Der TED 52 war ein Einrichtungswagen und konnte somit auf vielen Strecken nicht eingesetzt werden, außerdem bereitete die große Zuglänge den Schaffnern Schwierigkeiten bei der Straßenbahn-Abfertigung.
Als weiteres Argument gegen die Straßenbahn verwies man auf andere europäische Metropolen, in denen die Straßenbahnen ebenfalls eingestellt wurden. Die Straßenbahn wurde als veraltet und überflüssig betrachtet, da Berlin zu jener Zeit bereits ein gutes Basis-U-Bahn-Netz besaß. Der damals stark wachsende Oberflächenverkehr würde die Straßenbahn (die damals vielfach auf eigenem Gleiskörper fuhr) nur behindern. Diesem Problem könne man nur mit Tunnelstrecken entgegen wirken. Aufgrund dieser Argumente wurde der Kredit schließlich umgewandelt und mit Zustimmung des Berliner Senats für den Kauf von 120 (Doppeldecker-)Bussen verwendet.
Dies war zwar kein direkter Beschluss zur Abschaffung der Straßenbahn, doch war dies die logische Konsequenz daraus, wenn der Wagenpark nicht erneuert werden würde. Ab 1954 wurden die Straßenbahnlinien nach und nach durch Omnibusse und in Einzelfällen durch die in den Folgejahrzehnten großzügig ausgebaute U-Bahn ersetzt. Den Anfang machten die Linien 76 und 79 auf dem Kurfürstendamm, sie wurden durch die Autobuslinien 19 (heute M 19) und 29 (heute M 29) ersetzt.
Zuerst wurde der Norden West-Berlins „straßenbahnfrei“, 1958 schlossen die Betriebshöfe Müllerstraße und Tegel, am 30. September 1960 der Betriebshof Reinickendorf sowie die Straßenbahnlinie 35, die letzte im französischen Sektor der Stadt. Ende 1962 gab es im Westteil der Stadt noch 18 Straßenbahnlinien.
Am 22. März 1965 wurde die letzte Obuslinie West-Berlins stillgelegt. Das Verkehrsmittel konnte sich hier, anders als in anderen Großstädten, nie recht durchsetzen und wurde zu keiner ernsthaften Konkurrenz für die Straßenbahn.
Ende 1965 betrieb die BVG-West noch acht Straßenbahnlinien, die Stilllegungen wurden in hohem Tempo fortgesetzt. Am 2. Oktober 1967 fuhr zum letzten Mal eine Straßenbahn in West-Berlin; die letzte Linie mit der Nummer 55, die vom Bahnhof Zoo über den Ernst-Reuter-Platz - Rathaus Charlottenburg - S-Bahnhof Jungfernheide - Siemensdamm - Nonnendammallee - Falkenseer Platz - Neuendorfer Allee bis Spandau, Hakenfelde fuhr, wurde stillgelegt.
Die folgende Liste soll einen Überblick darüber verschaffen, durch welche Linien die jeweiligen Straßenbahnlinien ersetzt wurden. Die Linienläufe der Busse sind dabei bis heute fast unverändert geblieben. Kursive Linien entsprechen dabei völlig oder weitgehend dem Verlauf der Tramlinien zum Zeitpunkt der Stilllegung:
| Linie | von ... nach ... | eingestellt am | damals ersetzt durch
die Linie(n) |
derzeit ersetzt durch
die Linie(n) |
|---|---|---|---|---|
| 2 | Bernauer Straße, Sektorengrenze ↔ Bahnhof Zoologischer Garten | 01.06.1964 | A 84, A 90 | 245, M10*** |
| 3* | Neukölln, Elsenstraße ↔ Grüntaler Straße/Osloer Straße | 01.08.1964 | A 89 | U7, M13***, 106 |
| 6 | Charlottenburg, Richard-Wagner-Platz ↔ Britz, Buschkrug | 01.07.1961 | A 73 | M46 |
| 15 | Marienfelde, Daimlerstraße ↔ Neukölln, Schulenburgpark | 01.07.1966 | A 77 | 246, 277 |
| 21 | Straßenbahnhof Moabit, Wiebestraße ↔ Kreuzberg, Friesenstraße | 16.01.1953 | A 24 | TXL, M41, 248 |
| 23* | Straßenbahnhof Moabit, Wiebestraße ↔ Wollankstraße, Sektorengrenze | 02.05.1960 | A 70 | M27 |
| 24 * | Bahnhof Gesundbrunnen ↔ Bernauer Straße, Sektorengrenze | 02.05.1960 | ohne Ersatz | ohne Ersatz |
| 25 | Schöneberg, Gotenstraße ↔ Bernauer Straße, Sektorengrenze | 01.09.1961 | U 9, A 64 | U 9, 106, 247 |
| 26 | Spreewaldplatz ↔ Tempelhof, Industriestraße | 29.09.1963 | ohne Ersatz | U7, M29, 277 |
| 27 | Spreewaldplatz ↔ Buckow, Alt-Buckow | 01.10.1964 | A 91 | M44 |
| 28 | Bahnhof Gesundbrunnen, Rügener Straße ↔ Tegelort, Almazeile | 01.06.1958 | U 6, verl. A 20 | U 6, 222 |
| 29 | Bahnhof Gesundbrunnen, Rügener Straße ↔ Alt-Heiligensee | 01.06.1958 | U 6, verl. A 14 | U 6, 124 |
| 35** | Gartenfeld ↔ Kopenhagener Straße, Sektorengrenze | 01.10.1960 | A 72 | U7, X33, M27, 327 |
| 36** | Kopenhagener Straße, Sektorengrenze ↔ Bahnhof Gesundbrunnen, Rügener Straße | 02.05.1960 | A 71 | 327 |
| 40 | Dahlem, Clayallee ↔ Steglitz, Birkbuschstraße | 01.10.1959 | A 68 | X83 |
| 41 | Bernauer Straße, Sektorengrenze ↔ Alt-Tegel | 01.06.1958 | A 61 | U6, U8, 122 |
| 44 | Sandkrugbrücke, Sektorengrenze ↔ Steglitz, Birkbuschstraße | 02.05.1963 | A 86 | U7, 186, 245 |
| 47 | Britz, Gradestraße ↔ Rudow, Stadtgrenze | 01.10.1966 | A 41 | 171 |
| 51 | Bahnhof Zoologischer Garten ↔ Roseneck | 01.05.1957 | A 60 | 249 |
| 53 | Charlottenburg, Richard-Wagner-Platz ↔ Spandau, Hakenfelde | 02.05.1967 | A 56 | 136, M45 |
| 54 | Charlottenburg, Richard-Wagner-Platz ↔ Spandau, Johannesstift | 02.05.1967 | A 54, AS 1 | M45 |
| 55 | Bahnhof Zoologischer Garten ↔ Spandau, Hakenfelde (via Siemensstadt) | 02.10.1967 | A 55 | U7, 136, 139 |
| 57 | Bahnhof Zoologischer Garten ↔ Grunewald, Roseneck | 01.11.1954 | A 50 | 115 |
| 60 | Schöneberg, Lindenhof ↔ Charlottenburg, Königin-Elisabeth-Straße | 02.05.1962 | A 74 | U7, 309, 204 |
| 66 | Schöneberg, Wartburgplatz ↔ Steglitz, Thorwaldsenstraße | 02.05.1963 | A 83 | 187 |
| 68 | Bahnhof Wedding, Nettelbeckplatz ↔ Bahnhof Wittenau (Nordbahn) | 01.06.1958 | A 62 | M 21, X 21 |
| 73* | Potsdamer Platz, Sektorengrenze ↔ Bahnhof Lichterfelde Ost | 02.05.1962 | A 48, verl. A 53 | M48, M85, M11 |
| 74* | Potsdamer Platz, Sektorengrenze ↔ Lichterfelde, Finckensteinallee | 02.05.1963 | A 84 | M48, M85, 184 |
| 75 | Bahnhof Zoologischer Garten ↔ Spandau, Hakenfelde (via Kantstraße) | 24.01.1964 | A 94, A97 | X34, X49, 136, M49 |
| 76 (I) | Grunewald, Roseneck ↔ Kreuzberg, Mehringplatz | 01.07.1954 | A 19 | M19 |
| 76 (II) | Bahnhof Zoologischer Garten ↔ Spandau, Johannisstift (ab 1959) | 24.01.1964 | A 94 | X34, X49, M45, M49' |
| 77/78 | Bahnhof Zoologischer Garten ↔ Lichterfelde, Goerzallee oder Lichterfelde Süd, Lindenstraße | 02.05.1963 | A 85 | M85, 188, 285 |
| 79 | Grunewald, Roseneck ↔ Kreuzberg, Oranienplatz | 01.07.1954 | A 29 | M29 |
| 88 | Kreuzberg, Wiener Brücke ↔ Steglitz, Stadtpark | 01.03.1963 | A 75 | M29, M48, 181 |
| 95* | Sonnenallee/Schwarzer Weg ↔ Mehringplatz | 02.05.1965 | A 95 | M41 |
| 96* | U-Bahnhof Mehringdamm ↔ Lichterfelde Süd, Schwelmer Straße | 02.05.1966 | A 96 | 117, 184 |
| 98 | U Tempelhof ↔ Marienfelde, Daimlerstraße | 01.10.1961 | A 77 | U6, 277 |
| 99 | U Tempelhof ↔ Bahnhof Lichtenrade | 01.10.1961 | A 76 | U6, M76, X76 |
* = ehemalige Gemeinschaftslinie BVG-West/BVG-Ost mit Fahrzeugen beider Verwaltungen (bis 15. Januar 1953)
** = ehemalige Gemeinschaftslinie BVG-West/BVG-Ost mit Fahrzeugen der BVG West (bis 15. Januar 1953)
*** = nach 1990 wieder aufgebaute Straßenbahnstrecke
Auffallend ist, dass heute viele Metrobus-Linien (M) dem Verlauf früherer Tramlinien folgen.
Mit der sich nach 1948 mehr und mehr vertiefenden Spaltung Berlins gab es große Probleme mit der Wartung der bei der Ost-Berliner BVG eingesetzten Straßenbahnfahrzeuge, da sich die Hauptwerkstatt Straßenbahn in der West-Berliner Uferstraße befand und so nicht angefahren werden konnte, beziehungsweise eine Wartung dort nicht gewünscht war. Vorerst übernahmen zahlreiche Kleinbetriebe und die staatlichen Betriebe des Lokomotiv- und Waggonsbau (LOWA) die nötigen Hauptuntersuchungen und Reparaturen. Ab 1954 übernahm das RAW Schöneweide diese Aufgaben. Damit war das Reichsbahnausbesserungswerk sowohl für die S-Bahn als auch für U-Bahn und Straßenbahn zuständig.
Orientierte man sich in West-Berlin an Metropolen wie Paris und London, so war für die Verkehrspolitik Ost-Berlins Moskau mit seinen breiten, straßenbahnfreien Magistralen Vorbild. Folglich wurden auch im Ostteil der Stadt im Rahmen der autoorientierten Verkehrsplanung der 50er und 60er Jahre zahlreiche Straßenbahnstrecken stillgelegt, so vor allem in den Bezirken Mitte und Treptow. 1967 wurden etwa, mit Fertigstellung der Neubebauung am Alexanderplatz, die Linien durch das Zentrum Ost-Berlins stillgelegt. Angeblich entstand aufgrund der vielen Unfälle und Straßenbahnverspätungen ein volkswirtschaftlicher Schaden in Höhe von 2,5 Millionen Mark. Auch danach gab es noch Stilllegungen, unter anderem in der Baumschulenstraße und in der Leipziger Straße.
An eine völlige Aufgabe des Straßenbahnnetzes war jedoch nicht gedacht und Ende der 1970er Jahre wurden, um die neu entstandenen Großsiedlungen, wie Marzahn, später Hohenschönhausen und zuletzt Hellersdorf, zu erschließen, neue Straßenbahnstrecken gebaut, denn die S-Bahn reichte dort als Schnellbahn nicht aus. Teilweise sind diese neuen Strecken bereits vor der Fertigstellung der Siedlungen entstanden, sodass sogar die Bauarbeiter mit der Straßenbahn zur Baustelle fahren konnten. Bei der Errichtung dieser Strecken achtete man auf die Geschwindigkeit und Integration in das Stadtbild, und so erhielten die neuen Strecken zum Großteil einen vom Straßenverkehr unabhängigen Gleiskörper.
Auch energiepolitische Gründe spielten eine Rolle. Bekam die DDR zuvor noch Erdöl aus der Sowjetunion zum Vorzugspreis, war dies nach der Erdölkrise nicht mehr möglich und so bekam die durch heimische Energieträger (Braunkohle-Verstromung) angetriebene Straßenbahn, wie auch in vielen anderen Städten der DDR, die wichtigste Rolle im innerstädtischen Verkehr. Dennoch kam es nicht zu einer Wiedereinführung der Straßenbahn im Ost-Berliner Zentrum, hier wurden die Fahrgastströme durch die U-Bahnlinie A (heute Teil der Linie U2) und die S-Bahn aufgefangen.
Im Jahr 1992 wurden BVG (West) und BVB (Ost) wieder zur BVG vereinigt, das Unternehmen nannte sich nun Berliner Verkehrsbetriebe. Neben Bus- und U-Bahnlinien betrieb die neue BVG nun auch die nur in den östlichen Bezirken verkehrende Straßenbahn. Es gab einige kritische Stimmen gegen die Straßenbahn, saßen doch die Verantwortlichen, die die Straßenbahn seinerzeit in West-Berlin abgeschafft hatten, immer noch in den Chefetagen.
Vor allem gab es Überlegungen, die nach Pankow verkehrenden Straßenbahnlinien stillzulegen, da einerseits die Straßenbahnen in der Schönhauser Allee parallel zur U-Bahnlinie U 2 fahren und andererseits der Streckenast nach Rosenthal nicht ausgelastet sei. Dies war jedoch, auch im Hinblick auf den Bau vieler neuer Straßenbahnnetze in Europa, kaum durchzusetzen und so präsentierte bald darauf der zuständige Senator für Verkehr, der CDU-Politiker Herwig Haase, Pläne für die Reaktivierung der Straßenbahn in den westlichen Bezirken. Eine neue Strecke sollte von der Warschauer Straße zum Hermannplatz führen, ebenso sollte die Straßenbahn von der Björnsonstraße über die Bornholmer Straße bis zur Seestraße weitergeführt werden. Weiter existierten Pläne für eine Strecke durch die Leipziger Straße zum Potsdamer Platz und für ein isoliertes Straßenbahnnetz in Spandau.
1995 wurde die erste Strecke über die Bornholmer Straße in zwei Etappen Richtung Westen eröffnet. Das Rudolf-Virchow-Klinikum sowie die U-Bahnhöfe Müllerstraße und Osloer Straße, alle in Wedding gelegen, sind seitdem wieder an das Straßenbahnnetz angeschlossen.
Seit 1997 hält die Straßenbahn direkt am Bahnhof Friedrichstraße. Zuvor war ein längerer Fußweg zurückzulegen, um zu dem in der gleichen Zeit sanierten Bahnhof zu kommen. Seitdem halten die Straßenbahnen in der Wendeschleife "Am Kupfergraben" in der Nähe der Humboldt-Universität und der Museumsinsel.
Im Jahr darauf folgte die Wiedereröffnung der Straßenbahn am Alexanderplatz. Diese fährt nun direkt von der Kreuzung Moll- Ecke Otto-Braun-Straße kommend über den Platz und hält sowohl am U-Bahnhof der U 2 wie am Bahnhofsgebäude der Regional- und S-Bahn, wo auch ein direkter Übergang zur U 5 und zur U 8 besteht. Kritiker befürchteten vermehrt Personenunfälle, da die Straßenbahn direkt durch eine Fußgängerzone fährt, was sich jedoch nicht bewahrheitete. Trotzdem fahren die Straßenbahnen nur mit verminderter Geschwindigkeit über den Platz.
Im Jahr 2000 wurden die Straßenbahngleise von der bisherigen Endhaltestelle an der Revaler Straße über den S-Bahnhof Warschauer Straße direkt bis an den gleichnamigen U-Bahnhof verlängert. Da hier jedoch kein Platz für eine Wendeschleife bestand, wurde ein stumpfendendes Gleis eingerichtet. Dafür wurden extra Zweirichtungsfahrzeuge beschafft. Die Gleise, die auf der Oberbaumbrücke bereits 1995 verlegt worden sind, blieben jedoch weiterhin ungenutzt, da eine Verlängerung der Straßenbahn bis zum Hermannplatz erst langfristig geplant ist.
Seit dem selben Jahr fährt die Straßenbahn in Pankow über die bisherige Endstation Französisch Buchholz Kirche weiter bis zur Guyotstraße, womit die dortigen Neubaugebiete an das Netz angeschlossen wurden.
2006 wurde die zweite Strecke im ehemaligen Westteil der Stadt eröffnet, die Linie M 10 fährt seitdem ab ihrer bisherigen Endhaltestelle Eberswalder Straße durch die Bernauer Straße im Wedding weiter zum Nordbahnhof in Mitte. Die Verlängerung in Richtung Hauptbahnhof ist mittelfrisitg geplant.
Im Mai 2007 wurde eine Neubaustrecke vom Prenzlauer Tor über die Karl-Liebknecht-Straße zum Alexanderplatz in Betrieb genommen, wo die Linie M 2 nunmehr direkt am S- und Regionalbahnhof endet, statt wie bisher über den Rosa-Luxemburg-Platz zum Hackeschen Markt zu verkehren. Längerfristig ist geplant, die Strecke über die Rathausstraße und die Leipziger Straße in Richtung Potsdamer Platz zu verlängern. Die bisherige Strecke in der Alten und Neuen Schönhauser Straße wird seitdem nicht mehr im Linienverkehr betrieben, aber weiterhin als Betriebsstrecke erhalten.
Wegen der angespannten Haushaltslage Berlins sind in Zukunft nur wenige Verlängerungen geplant, ein Baubeginn wird von der Verkehrsverwaltung meist nicht genannt.
Sollte sich die Finanzplanung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung besser gestalten, als aus heutiger Sicht erwartet, so ist bis zum Jahr 2015 auch folgendes geplant[7]. Dennoch ist es unwahrscheinlich, dass diese Verlängerungen in Angriff genommen werden.
Trotz der Ausbaupläne bestehen nach Berichten der „Berliner Zeitung“ vom April 2006[8] ernsthafte Pläne für Streckenstilllegungen. Die BVG hat alle Strecken, die in den nächsten Jahren sanierungsbedürftig sind, auf ihre Rentabilität hin überprüft. Strecken, für die diese Prüfung negativ ausfällt, sollen nach Willen der BVG dann stillgelegt werden, wenn die Sanierung durchgeführt werden müsste.
Zunächst geht es um die landschaftlich interessante Linie 68[9] zwischen dem S-Bahnhof Grünau und dem Köpenicker Ortsteil Schmöckwitz. Die Strecke, die fast ausschließlich entlang des Ufers des Flusses Dahme entlangführt (daher auch der Namen „Uferbahn“), ist stark sanierungsbedürftig. Nach Angaben der BVG wären für eine Sanierung vier Millionen Euro nötig.[9] Bei rund 1000 Fahrgästen täglich (Stand: Anfang 2006) eine Summe, die letztlich die Rentabilität der Linie und damit mögliche Investitionen in Frage stelle. Laut Zeitungsberichten sollen die Fahrgastzahlen weitaus höher sein, etwa 702 000 Fahrgäste pro Jahr.[10] Die Berliner Verkehrsbetriebe rechnen damit, dass bei einer Stilllegung 4,3 Millionen Euro Rückbaukosten entstünden. In dieser Summe enthalten ist der Bau einer Wendeschleife oder Kehranlage am Strandbad Grünau. Als Ersatz soll eine Buslinie verkehren, die jedoch über das häufig verstopfte Adlersgestell fahren müsste und somit sich auch die Fahrzeit verlängern würde. Politiker kritisieren, dass die BVG angesichts der bei einer Stilllegung anfallenden Kosten, die Strecke auch sanieren könne.[11] Im August 2006 kündigte die BVG an, dass sie in die Strecke 600 000 Euro investieren wird, da die Strecke noch nicht vollständig abgeschrieben sei, eine Stilllegung zum jetzigen Zeitpunkt sei also steuerlich nicht sinnvoll. Damit ist die Strecke bis 2011 gesichert.[12] Für den Zeitraum nach 2011 strebt die BVG jedoch weiterhin eine Stilllegung an.
Ebenso stilllegungsbedroht, wenn auch mit größerem Zeithorizont, sind die Außenäste der Linie 60 zwischen Friedrichshagen, Bölschestraße und Wasserwerk und die Linie 61 zwischen S-Bahnhof Friedrichshagen und Rahnsdorf. Auf letzterer Strecke wird mangels Nachfrage bereits seit 2005 außer an Freitagen und Sonnabenden abends ab etwa 20 Uhr kein Linienverkehr mehr angeboten – bis dahin ein Novum im Berliner Straßenbahnverkehr. [13]
Die Rentabilitätprüfung fiel auch für nahezu die gesamte Linie 21, die Streckenabschnitte in der Suermondtstraße (Linie 27), in der Pappelallee (Linie 12) und zwischen Am Steinberg und Heinersdorf (Linie M2) negativ aus[13]. Darüber hinaus stehen im Pankower Netz die Strecken zur Schillerstraße und nach Rosenthal Nord zur Disposition (beide Linie M1). Gutachter bescheinigen dem Streckenast nach Rosenthal Nord allerdings ein hohes Fahrgastpotential, falls die Linie durchs Märkische Viertel zum S- und U-Bahnhof Wittenau verlängert wird.
Thomas Necker, Vorstand Betrieb der BVG, wiederholte zuletzt am 17. Mai 2006 seine Aussage, dass es in West-Berlin auch ohne Straßenbahn gut funktioniere, und stellte gleichermaßen nunmehr zehn Linien in Frage, die nach Fall der jeweiligen Fördermittelgrenze zur Stilllegung anstünden. Damit erhöht sich die Zahl bisher genannter bedrohter einzelner Äste von vier auf zehn und damit rund einem Drittel bis der Hälfte des gesamten Straßenbahnnetzes. So könnten bereits bis 2030 von den 190 km Strecke nur noch knapp einhundert übrig bleiben.[14]
In der Koalitionsvereinbarung des neuen rot-roten Senats ist festgehalten, dass in Berlin keine Straßenbahnstrecken stillgelegt werden sollen. Die BVG prüft jedoch weiterhin, welche Strecken unwirtschaftlich sind.
Zwischen 1951 und 2006 wurden folgende Strecken in Berlin eröffnet (zwischen 1951 und 1995 nur Ostberlin):
Seit 1950 wurden unter anderem folgende Strecken stillgelegt:
Das 191,6 Kilometer lange Straßenbahnnetz erstreckt sich, mit wenigen Ausnahmen, auf die nördlich der Spree gelegenen Stadtteile des früheren Ost-Berlin. In den Bezirken Pankow und Köpenick bestehen weitgehend eigenständige Teilnetze, die nur über jeweils eine Strecke mit dem übrigen Netz verbunden sind. Dieses gliedert sich im Wesentlichen in die vom Bezirk Mitte ausgehenden Radiallinien und die quer dazu verlaufenden Teilring- und Tangentialstrecken. Letztere haben in Berlin eine lange Tradition; vor der Spaltung des Straßenbahnbetriebs gab es mehrere in unterschiedlichem Radius das Zentrum umfahrende, geschlossene Ringlinien. Reste dieser Ringstrecken werden von den Metrotramlinien M10 und M13 befahren. Langfristig sollen diese Ringe wieder geschlossen werden. Als erste Maßnahme wurde dazu die M10 an ihren beiden Endpunkten in den Jahren 2000 beziehungsweise 2006 verlängert; als nächster Schritt ist die Anbindung des neuen Hauptbahnhofs bis zum 2011 geplant.
Seit der Neukonzeption des Liniennetzes im Dezember 2004 gibt es in Berlin 22 Straßenbahnlinien:
| Linie | Verlauf |
|---|---|
| M1 | Mitte, Am Kupfergraben ↔ Niederschönhausen, Schillerstraße oder Rosenthal Nord (nachts immer nach Schillerstr.) |
| M2 | S+U Alexanderplatz/Dircksenstraße ↔ Heinersdorf (nachts nur bis Am Steinberg) |
| M4 | S Hackescher Markt ↔ Hohenschönhausen, Zingster Straße oder Falkenberg (nachts immer nach Falkenberg) |
| M5 | S Hackescher Markt ↔ Hohenschönhausen, Zingster Straße |
| M6 | U Schwartzkopffstraße (nachts erst ab Landsberger Allee/Petersburger Str.) ↔ Hellersdorf, Riesaer Straße |
| M8 | U Schwartzkopffstraße (nachts erst ab Landsberger Allee/Petersburger Str.) ↔ Ahrensfelde |
| M10 | S Nordbahnhof ↔ S+U Warschauer Straße |
| M13 | Wedding, Virchow-Klinikum ↔ S Warschauer Straße |
| M17 | Falkenberg ↔ S Schöneweide (nachts erst ab Gehrenseestr.) |
| 12 | Mitte, Am Kupfergraben ↔ Weißensee, Pasedagplatz |
| 16 | S+U Frankfurter Allee ↔ Ahrensfelde |
| 18 | S+U Lichtenberg/Gudrunstr ↔ Hellersdorf, Riesaer Str. |
| 21 | S+U Lichtenberg/Gudrunstr ↔ S Schöneweide |
| 27 | Krankenhaus Köpenick ↔ Weißensee, Pasedagplatz |
| 37 | Betriebshof Lichtenberg ↔ S Schöneweide |
| 50 | (Wedding, Virchow-Klinikum) ↔ Prenzlauer Berg, Björnsonstr. ↔ Französisch Buchholz, Guyotstr. |
| 60 | S Adlershof ↔ Friedrichshagen, Altes Wasserwerk |
| 61 | S Adlershof ↔ Rahnsdorf, Waldschänke |
| 62 | Wendenschloß ↔ S Mahlsdorf |
| 63 | S Köpenick ↔ Johannisthal, Haeckelstr. |
| 67 | Krankenhaus Köpenick ↔ S Schöneweide |
| 68 | S Köpenick ↔ Alt-Schmöckwitz |
Besonderheiten:
Das Netz wird vom Betreiber - der BVG - heute in 9 Metro-Tram- und 13 Straßenbahnlinien unterteilt. MetroTram-Linien bilden zusammen mit MetroBus-Linien das Metronetz, ein in Ergänzung zum S- und U-Bahnnetz positioniertes Netz von Straßenbahnen und Bussen, die wichtige Achsen befahren, die von der S- und U-Bahn nicht bedient werden. MetroTram-Linien fahren in der Regel 24 Stunden täglich, sieben Tage die Woche und tagsüber mindestens im 10-Minuten-Takt, häufig auch öfter. Nachts und am Wochenende verkehren einige Linien allerdings auf verkürzter Strecke. Im Gegensatz dazu existieren weiterhin 13 normale Straßenbahnlinien, die vor allem in den Randbereichen der Stadt zu finden sind und meist im 20-Minuten-Takt bis maximal 1.00 Uhr nachts verkehren.
Das Netz ist fast vollständig zweigleisig ausgebaut, lediglich in den Teilnetzen von Köpenick und Pankow existieren noch eingleisige Abschnitte:
Hinzu kommen zwei Netzabschnitte, die als Gleisverschlingung ausgeführt sind und daher nur eingleisig befahren werden können:
Bis zum Jahr 2000 waren alle Endstellen im Netz mit einer Wendeschleife ausgestattet, erst die Verlängerung der heutigen M10 zum S+U-Bahnhof Warschauer Straße machte den Bau einer Stumpfendstelle nötig, da der Platz für eine Schleife nicht vorhanden war und außerdem damals der zügige Weiterbau zum Herrmannplatz vorgesehen war. Die letzte Stumpfendstelle ist zuvor 1995 in Adlershof beseitigt worden. Neben den oben aufgeführten Endstellen existieren noch weitere im Netz, die teilweise von Einsetzern (kursiv dargestellt) genutzt werden.
Des weiteren existiert in der Boxhagener Straße ein Gleiswechsel. Dieser war ursprünglich bei Gleisbauarbeiten als provisorische Endstelle vorgesehen und wurde noch nicht entfernt.
Da die Berliner Straßenbahn erst in den 1920er Jahren zu einem großen Betrieb zusammengeschlossen, und damit der Fahrzeugpark vereinheitlicht wurde, prägten in den Folgejahren nach der Fusion zur BVG mehrere verschiedene Fahrzeugtypen das Stadtbild, die die unterschiedlichsten Hersteller, Formen und Bezeichnungen aufwiesen.
Der erste einheitliche Fahrzeugtyp war die von Peter Behrens gestaltete Baureihe T 24, die mit einer Stückzahl von 1.300 Fahrzeugen die bis dahin größte Anzahl an einer für einen Betrieb ausgelieferten Typs war. Später folgten weitere Baureihen wie etwa die Baureihe T 27 (spätere TM-Wagen). Ihr Einsatz fand auch große Zeit nach dem Krieg statt, da im Westteil der Stadt die Einstellung der Straßenbahn kaum mehr Neubaufahrzeuge nötig machte und der Ostteil auf Grund von Materialmangel keine neuen Fahrzeuge beschaffen konnte.
In West-Berlin begann 1952 die Auslieferung der neuen Einrichtungsbaureihe TED 52, es handelte sich um die ersten Einrichtungsfahrzeuge für die Berliner Straßenbahn. Die Tatsache, dass neue Wendeschleifen hätten errichtet werden müssen, veranlasste den Beirat der BVG 1954 zur Einstellung der Straßenbahn in West-Berlin innerhalb von 15 Jahren. Umgesetzt wurde diese schon bis 1967, die letzten eingesetzten Fahrzeuge waren die der Baureihe TM 33.
Die in Ost-Berlin verbliebenen Fahrzeuge wurden zunächst elektrisch aufgerüstet, Neubaufahrzeuge wurden kaum ausgeliefert. Ausnahmen bildeten einige Prototypen, meist vom Waggonbau Gotha produziert, die jedoch entweder verschrottet oder später den vorhandenen Baureihen angepasst wurden. Ab 1959 begann das RAW Schöneweide, welches die Funktion einer Hauptwerkstatt übernahm, mit dem Umbau der T 24 zu Reko-Wagen der Baureihen TE 59, TE 63 und TE 64. Die Wagen wurden sowohl als Einrichtungs- wie auch als Zweirichtungsfahrzeuge ausgelegt. Bis in die 1970er Jahre hinein prägten diese Wagen neben den auch etwa zeitgleich ausgelieferten Gothawagen das Stadtbild. Zudem verkehrten auch einige Vorkriegsbaureihen wie der TM 33. Erst mit der Anschaffung von modernen Tatra-Fahrzeugen konnten die Baureihen, die teils noch aus Vorkriegsjahren stammten, ausgemustert werden. Die Reko-Wagen, fuhren sogar bis 1996 in Berlin, zuletzt im Köpenicker Teilnetz.
Ende der 1970er beschafften die Berliner Verkehrsbetriebe neue Wagen des tschechischen Herstellers Tatra (vierachsige Gelenkwagen KT4D und vierachsige Großraumwagen T6A2D). Die erste Bahn vom Typ KT4D traf am 3. April 1976 in Berlin ein, am 11. September des gleichen Jahres wurde mit drei Wagen der Fahrgastbetrieb aufgenommen. In den folgenden Jahren wurden 582 Tatra-Wagen angeschafft.
Heute verfügt die Berliner Straßenbahn über zwei verschiedene Fahrzeugfamilien. Neben den in den Jahren 1993 bis 1997 modernisierten Tatra-Hochflurfahrzeugen gibt es niederflurige, sechsachsige Doppelgelenktriebwagen in Ein- und Zweirichtungsausführung (GT6N und GT6N-Z).
Die Anzahl der Straßenbahnfahrzeuge wird seit der Wende kontinuierlich reduziert. Zur Wende besaß die BVB (Ost) 1.024 Fahrzeuge, derzeit sind es noch etwa 600. Die Reduzierung war möglich, da neue, modernere Fahrzeuge im Durchschnitt eine mehr als doppelt so hohe Fahrleistung pro Jahr erreichen (bis zu 100.000 km).
Eine erneute Modernisierung der Typen KT4D-t mod/KT4D mod und T6A2/B6A2 wird aus wirtschaftlichen Gründen von der BVG abgelehnt. Deshalb lief seit April 2005 eine europaweite Ausschreibung für 152 neue Straßenbahnen, deren Bedingung es ist, dass sie zu 100 % niederflurig sind. Geliefert werden sollen zur Hälfte Einrichtungs- und zur anderen Hälfte Zweirichtungsfahrzeuge, damit die BVG einerseits besser auf Baustellen und Störungen reagieren kann und andererseits auch, um zwecks Kosteneinsparung statt Wendeschleifen Stumpfendstellen bauen zu können. Das Investitionsvolumen beträgt laut BVG 400 Millionen Euro. Bereits im Fahrgastbetrieb getestet wurde der Wiener Straßenbahntyp ULF und die für Nantes bestimmte Tram Incentro von Bombardier.
Am 12. Juni 2006 beschloss der Aufsichtsrat der BVG die Beschaffung neuer Straßenbahnen. Es handelt sich um den in zur Zeit in Bautzen gefertigten Bombardier-Typ FlexityClassic. Zunächst sollen vier Prototypen ausgiebig in Berlin getestet werden. Sie sollen in den Jahren 2008 und 2009 beschafft werden und kosten etwa 13 Millionen Euro. Sollte sich der Fahrzeugtyp bewähren, beginnt ab 2010 die Serienlieferung. Das erste Lieferlos hat eine Größe von bis zu 148 Bahnen. Für den Zeitraum nach 2015 besteht die Möglichkeit, weitere 58 Bahnen zu beschaffen. Die neuen Bahnen sind mit einer Breite von 2,40m um 10cm breiter als die bisherigen Niederflurbahnen. Um Begegnungsverbote zu vermeiden, werden einige Umbauten im Netz notwendig sein. Die Bahnen sollen im Bombardier-Werk Hennigsdorf gefertigt werden.
Gegenüber Journalisten machte die BVG deutlich, dass zwischen der aktuellen Diskussion über Streckenstilllegungen und den bevorstehenden Fahrzeug-Neubeschaffungen kein Zusammenhang bestehe.
Zusammen mit den vorhandenen 150 Niederflurfahrzeugen wird in naher Zukunft die Fahrzeugflotte aus rund 300 Fahrzeugen bestehen.
Im Juli 2006 betrugen die Aufwendungen für Energie je gefahrenem Wagenkilometer 33 Cent, für einen Straßenbahnzug (Zugkilometer) 45 Cent. (Zum Vergleich: Die Energiekosten eines Busses betragen 42 Cent pro gefahrenem Kilometer, die eines U-Bahn-Zuges 1,18€ pro Kilometer bzw. 20 Cent je gefahrenem Wagenkilometer).[15]
Das Berliner Straßenbahnnetz ist heute der größte Betrieb in Deutschland und, trotz der vielen Stilllegungen, immer noch einer der größten weltweit.
Im Berliner Umland gibt es vier weitere Straßenbahnbetriebe:
und
Die Linien 87 bis 89 bedienen drei Gemeinden und eine Kleinstadt östlich von Berlin. Die Schöneiche-Rüdersdorfer Straßenbahn und die Woltersdorfer Straßenbahn schließen innerhalb Berlins im Ortsteil Köpenick an die S-Bahn an und haben zwei Haltestellen bzw. eine Haltestelle auf Berliner Stadtgebiet.
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