Die Straßenbahn Nürnberg wird von der Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg (VAG) betrieben und bildet neben der S-Bahn und der U-Bahn das dritte schienengebundene Nahverkehrsmittel in Nürnberg.
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Das Netz der Nürnberger Straßenbahn hat heute eine Länge von 40,3 km. Davon sind 17,0 km (42 %) als eigener Gleiskörper realisiert und 23,3 km (58 %) als im Straßenplanum liegend. Bis auf die Haltestelle Doku-Zentrum an der Linienwechsel zwischen den Linien 6 und 9 stattfindet sind alle Endstellen als Wendeschleifen aufgeführt. Nicht mehr im normalen Linienverkehr angefahren werden der Streckenteil Rennweg – Stadtpark, die Schleife im Zuge der Münchner- und Scharrerstraße sowie die Schleife Dutzendteich.
Das Netz besteht gegenwärtig aus sechs Linien:
| Linie | Laufweg (nur Kreuzungs- und Endhaltestellen) | Haltestellen | Fahrtzeit |
|---|---|---|---|
| 4 | Gibitzenhof – Landgrabenstraße – Hallertor – Friedrich-Ebert-Platz – Thon | 15 | ca. 22 min. |
| 5 | Tiergarten – Mögeldorf – Marientunnel – Hauptbahnhof | 12 | ca. 15 min. |
| 6 | Doku-Zentrum – Dutzendteich – Schweiggerstraße – Christuskirche – Landgrabenstraße – Hallertor – Westfriedhof | 22 | ca. 30 min. |
| 7 | Bayernstraße – Wodanstraße – Schweiggerstraße – Marientunnel – Hauptbahnhof | 7 | ca. 10 min. |
| 8 | Worzeldorfer Straße – Finkenbrunn – Frankenstraße – Christuskirche – Schweiggerstraße – Hauptbahnhof – Rathenauplatz – Erlenstegen | 28 | ca. 40 min. |
| 9 | Doku-Zentrum – Wodanstraße – Schweiggerstraße – Hauptbahnhof – Rathenauplatz – Friedrich-Ebert-Platz – Thon | 20 | ca. 30 min. |
Ihren Ausgangspunkt hat die Linie 4 an der Haltestelle Gibitzenhof zwischen Heistersteg und Löffelholzstraße. Von dort aus verläuft sie über die Diana- und Gibitzenhofstraße zur Kreuzung mit der Landgrabenstraße und trifft dort auf die Linie 6. Zusammen mit ihr führt sie durch den Steinbühler Tunnel zur Haltestelle Steinbühl (mit Umsteigemöglichkeit zur S-Bahn nach Roth). Auf ihrem weiteren Weg bis zum Frauentorgraben trennen sich die Richtungsgleise und führen durch die Steinbühler Straße nach Thon bzw. in Gegenrichtung durch die Zufuhr- und Kohlenhofstraße nach Gibitzenhof. Von der inmitten des Plärrers gelegenen Haltestelleninsel, wo Umsteigemöglichkeit zur U-Bahn besteht, geht es über die Dennerstraße und den Spittlertor- und Westtorgraben zur Haltestelle Hallertor, an der der die Linie 6 Richtung Westfriedhof abzweigt. Die Linie 4 führt entlang des Neutorgrabens und der Bucher Straße zur Haltestelle Friedrich-Ebert-Platz und trifft auf die Linie 9 mit der sie die Ringstraße (B 4 R) überquert und in Mittellage der Erlanger Straße (B 4) die Endhaltestelle Thon erreicht. Diese befindet sich südwestlich der Einmündung der Forchheimer Straße und verfügt über einen Busbahnhof für die Linien ins Knoblauchsland, zum Flughafen und nach Erlangen. Außerdem geht hier die Linie 4 durch Linienwechsel auf die Linie 9 zum Doku-Zentrum über.
Von der Wendeschleife Tiergarten aus verläuft die Linie 5 zunächst durch den Wald westlich und ab der Einmündung der Falterstraße auf der Schmausenbuckstraße. Nach Unterquerung der Bahnstrecke Nürnberg–Schwandorf erreicht die Linie den Mögeldorfer Plärrer und die Haltestelle Mögeldorf, an der zur S-Bahn nach Lauf umgestiegen werden kann. Weiter geht es durch die Ostendstraße vorbei am Business-Tower der Nürnberger Versicherungsgruppe sowie am Wöhrder See mit dem Norikus. Über die Kressengarten- und Dürrenhofstraße erreicht die Linie 5 die Haltestelle Dürrenhof, wo abermals zur S-Bahn nach Lauf und zur S-Bahn nach Altdorf umgestiegen werden kann. Über die Bahnhofstraße erreicht die Linie 5 die Haltestelle Marientunnel, an der sie auf die Linie 7 trifft und mit ihr zum Bahnhofsplatz führt. An der dortigen Endhaltestelle Hauptbahnhof geht die Linie 5 durch Linienwechsel auf die Linie 7 Richtung Bayernstraße über. Außerdem besteht Umsteigemöglichkeit zur U-, S- und R-Bahn.
Die Linie 6 beginnt an der Haltestelle Doku-Zentrum nach dem Linienwechsel mit der Linie 9 von Thon. Sie verläuft zunächst entlang der Bayernstraße, überquert diese und erreicht die Haltestelle Dutzendteich, an der Umsteigemöglichkeit zur S-Bahn nach Altdorf besteht. Durch die Dutzendteichstraße und weiter auf der Regensburger Straße führt die Linie an der Bundesagentur für Arbeit und am Historischen Straßenbahndepot St. Peter vorbei und erreicht durch die Harsdörffer- und Schweiggerstraße die Haltestelle Schweiggerstraße. Diese befindet sich an der Kreuzung Allersberger-, Schweigger- und Wölckernstraße und bietet Umsteigemöglichkeit zu den Linien 7, 8 und 9. Weiter verläuft die Linie 6 zusammen mit der Linie 8 durch die Wölckernstraße zur Haltestelle Aufseßplatz, an der zur U-Bahn umgestiegen werden kann und zur Haltestelle Christuskirche, wo sich die beiden Linien wieder trennen. Über die Landgrabenstraße erreicht die 6 die gleich lautende Haltestelle an der Kreuzung mit der Gibitzenhofstraße und trifft auf die Linie 4 mit der sie über die Haltestellen Steinbühl und Plärrer bis Hallertor den gleichen Linienweg hat. Nach der Haltestelle Hallertor biegt die Linie 6 nach Westen ab und verläuft durch die Johannisstraße bis zur Endhaltestelle Westfriedhof.
Ausgehend von der Haltestelle Bayernstraße, führt die Linie 7 durch die Tunnelanlage der ehemaligen Stadionlinie zur Allersberger Straße. An der Kreuzung mit der Wodanstraße trifft sie auf die Linie 9 und erreichen zusammen mit ihr die Haltestelle Schweiggerstraße, wo zu den Linien 6 und 8 umgestiegen werden kann. Zunächst weiter durch die Allersberger Straße biegt die Linie 7 nach rechts in die Scheurlstraße ab, führt dann durch das Marientunnel zur Bahnhofstraße und zusammen mit der Linie 5 zur Haltestelle Hauptbahnhof, an der Umsteigemöglichkeiten zur R-, S- und U-Bahn besteht. Dort endet die Linie 7 und geht durch Linienwechsel auf die Linie 5 zum Tiergarten über.
Die Linie 8 beginnt an der Haltestelle Worzeldorfer Straße und verläuft auf der Trierer- und Julius-Loßmann-Straße am Südrand des Südfriedhofs entlang. An der Haltestelle Finkenbrunn biegt die Linie nach rechts ab, überquert den Rangierbahnhof und führt auf der Katzwanger Straße zur Haltestelle Trafowerk. Danach unterquert die Linie die Katzwanger Straße und führt auf vorbei an der Zufahrt zum Betriebshof „Heinrich-Alfes-Straße“ auf dem ehemaligen MAN-Gelände zur Haltestelle Frankenstraße, wo zur U-Bahn umgestiegen werden kann. Über die Franken- und Gugelstraße erreicht sie die Landgrabenstraße und trifft an der Haltestelle Christuskirche auf die Linie 6. Zusammen fahren die beiden Linien bis zur Haltestelle Schweiggerstraße. Die Linie 8 biegt dort nach links in die Allersberger Straße ab und führt mit den Linien 7 und 9 bis zum Hauptbahnhof. Über den Königstor-, Marientor- und Laufertorgraben erreicht die Linie 8 zusammen mit der Linie 9 den Rathenauplatz und verläuft nach Trennung von der Linie 9 durch die Sulzbacher Straße und Äußeren Sulzbacher Straße (B 14) bis zur Endhaltestelle Erlenstegen.
Nach dem Linienwechsel von der Linie 6 zur Linie 9 verläuft diese entlang der Straße „An der Ehrenhalle“ und auf der Schultheißallee und der Wodanstraße bis zur Allersberger Straße und trifft dort auf die Linie 7. Zusammen mit ihr und der Linie 8 die ab der Haltestelle Schweiggerstraße auf der gleichen Strecke verläuft, fahren die Linien zur Haltestelle Hauptbahnhof und weiter am Stadtgraben entlang zur Haltestelle Rathenauplatz. Nach der Trennung von der Linie 8, die am Rathenauplatz nach Osten abzweigt, erreicht die Linie 9 über die Bayreuther- und Pirckheimerstraße die Haltestelle Friedrich-Ebert-Platz. Dort trifft sie auf die Linie 4, mit der sie zusammen auf der Bucher- und Erlanger Straße zur Endhaltestelle Thon führt. In Thon geht die Linie 9 nach Linienwechsel auf die Linie 4 nach Gibitzenhof über.
Der Fuhrpark besteht gegenwärtig aus 14 Fahrzeugen des Typs GT6N mit den Nummern 1001-1014 sowie 26 Fahrzeugen des Typs GT8N mit den Nummern 1101-1126. Alle diese Fahrzeuge sind niederflurige Einrichtungswagen. Sie lösten die zuvor eingesetzten Triebwagen vom Typ T4 (Serie 200) und GT6 (Serie 300) ab. Daneben befinden sich noch 9 Bahnen vom Typ N8 (Betriebsnummern 361-363, 365 und 368-372) im Bestand. Diese sind die einzigen Zweirichtungsfahrzeuge im aktuellen Betriebsbestand und sollen ab 2007 durch die Variobahn der Firma Stadler ersetzt werden.
Als Betriebsreserve existieren noch zwei Gelenkwagen vom Typ GT6 (Wagennummer 305 und 334) und zwei Beiwagen (Wagennummer 1556 und 1581).
Als Arbeitswagen befinden sich noch die Schienenscheifwagen A14 und A16 sowie der Schienentransportzug A15 im Fuhrpark.
Ausgemusterte Straßenbahnen werden grundsätzlich an die Partnerstädte Nürnbergs verschenkt, mehrere Züge fahren inzwischen in Antalya und Krakau. Ab 1996 wurden 10 Triebwägen des Typ T4 nach Brăila verkauft.
Die Straßenbahn in Nürnberg entstand ab 1881 als Pferdebahn und wurde von der vom Bremer Kaufmann Heinrich Alfes gegründeten Gesellschaft der Nürnberg-Fürther Straßenbahn betrieben. Die Umstellung auf elektrischen Betrieb erfolgte in den Jahren 1896 bis 1898. Ab 1903 übernahm die Stadt Nürnberg die bis dahin private Gesellschaft.
Als die Ludwigsbahn zwischen Nürnberg und Fürth im Jahre 1922 ihren Betrieb einstellen musste, pachtete die Nürnberg-Fürther Straßenbahn deren Gleiskörper und richtete auf ihm eine viergleisige Schnellstraßenbahnstrecke ein, die ab 10. September 1927 durch die neue Schnellstraßenbahnlinie 31 bedient wurde. Die Linie 31 nutzte dabei das innere Gleispaar um die regulären Züge zu überholen und benötigte für eine Fahrt zwischen Plärrer und Fürth/ Bahnhofstraße 12 Minuten. Zur besseren Unterscheidung gegenüber den normalen Straßenbahnlinien wurde die Liniennummer an den Fahrzeugen in roter Schrift auf weißem Grund angebracht (daher auch die Rote 31). Der Betrieb wurde jedoch mit Ausbruch des zweiten Weltkrieges am 1. September 1939 eingestellt.
Als Ergänzung zum Straßenbahnnetz richtete die Nürnberg-Fürther Straßenbahn ab Januar 1923 auch Buslinien ein: die erste Linie verkehrte zwischen Schweinau und Mühlhof, im Jahre 1924 folgten dann weitere Linien nach Buch und Zirndorf.
Als nach dem Zweiten Weltkrieg der motorisierte Individualverkehr immer stärkere Ausmaße annahm, suchte man auch in Nürnberg nach Lösungswegen. Das „Lambert-Gutachten“ schlug den Bau einer U-Straßenbahn nach Stuttgarter Modell unter anderem mit einem Ring im Stadtzentrum vor. Diese hätte später noch zur klassischen U-Bahn ausgebaut werden können. Prognosen folgend, dass die Einwohnerzahl in Nürnberg und Fürth auf 800.000 Einwohner zunehmen würde, beschloss man, den Bau einer Voll-U-Bahn sofort anzugehen, da eine solche auch in München in Planung war. Allerdings sahen diese Planungen ein Netz vor, in dem die U-Bahn nur noch durch Busse ergänzt wurde und der Straßenbahnverkehr bis etwa 2000 eingestellt werden sollte. Einschneidende Stilllegungen erfolgten mit fortschreitendem U-Bahnbau dann Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre. Vor allem die Einstellung des Teilnetzes in Fürth am 20. Juni 1981, der ersten Linie der Nürnberg-Fürther Straßenbahn überhaupt, traf die Straßenbahn an einer wichtigen Lebensader. Doch es regten sich gegen Ende der 80er Jahre Proteste gegen eine weitere Beschneidung des Straßenbahnnetzes.
1994 beschloss der Nürnberger Stadtrat dann schließlich den Erhalt der Straßenbahn, so dass die VAG eine umfassende Modernisierung des verbliebenen Netzes einleiten konnte. Heute bilden die sechs Linien der Straßenbahn einen wichtigen Eckpfeiler in einem Netz aus S-Bahnen, U-Bahnen, Straßenbahnen und Bussen. Allerdings wurden in den letzten Jahren durch die Inbetriebnahme des neuen Betriebshofes und Ausbesserungswerkes „Heinrich-Alfes-Straße“ mehrere Betriebshöfe („Nordost“, 2001 und „Maximilianstraße“, 2004), das alte Straßenbahn-Hauptwerk in Muggenhof und einige im Linienverkehr nicht mehr benötigte Strecken stillgelegt. Das einzige noch erhaltene alte Straßenbahndepot mit Gleisanschluss ist das im Stadtteil St. Peter, in dem sich heute jedoch das Nürnberger Straßenbahnmuseum befindet. Im Jahr 2006 wurde an den wichtigsten Umsteigepunkten ein Dynamisches Fahrgastinformationssystem (DFIMS) installiert.
Eine Verlängerung der Straßenbahn von Thon nach Buch im Norden Nürnbergs ist ebenfalls in Planung, dabei würde die Stadtbahntrasse parallel zur in diesem Bereich vierspurig ausgebauten Bundesstraße 4 verlaufen.
Seit den 1990er Jahren wurde auch immer wieder die Verlängerung der Strecke ins benachbarte Erlangen diskutiert. Nach vorangegangenen positiven Gutachten wurde sie im Jahr 2005 aber auf Grund eines zu niedrigen Kosten-Nutzen-Faktors volkswirtschaftlich als unrentabel eingestuft. Die Gründe waren unter anderem die von Erlangen gesetzten Randbedingungen, wie keine Anbindung des Hauptbahnhofes und keine Ausrichtung des Omnibusverkehrs auf die Stadtbahn. Von dieser Verlängerung ist jedoch die Realisierung der Stadtbahn-Projekte in Erlangen und dessen Umland abhängig, da diese auf die Infrastruktur der VAG wie z. B. Werkstätten zugreifen können müsste.
Am 25. Januar 2007 wurde vom Nürnberger Stadtrat der Weg für das Planfeststellungsverfahren für den Abschnitt Thon – Am Wegfeld freigemacht.
Regelmäßig wird über den Bau einer Straßenbahnstrecke durch die Nürnberger Altstadt diskutiert. Wie die ehemalige, nach dem Zweiten Weltkrieg nicht wieder vollständig hergestellte Linie 16 hätte diese Linie an den Haltestellen Rathenauplatz und Hallertor ihre Anknüpfungspunkte an das bestehende Netz. Der Trassenverlauf über Laufer Schlagturm–Rathaus–Hauptmarkt–Maxplatz würde dem der jetzigen Buslinie 36 entsprechen. Wann diese Strecke konkret in Angriff genommen wird, ist fraglich, da die Politik dem Projekt noch mehrheitlich ablehnend gegenüber steht. Diese Haltung wird zum einen mit der finanziellen Situation Nürnbergs begründet, zum anderen werden auch städtebauliche Aspekte als Hindernis angeführt.
Mit der Fertigstellung des U3-Nordastes (derzeit geplant für 2010) ist gleichzeitig die Stilllegung der bisherigen Ost-West-Straßenbahn in der Pirckheimerstraße vorgesehen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt wird sich daher die Frage einer nördlichen Altstadtquerung erneut stellen.
Derzeit ist eine Verbindung zwischen Hauptbahnhof und Aufseßplatz durch die Pillenreuther Straße in Planung. Sie wird notwendig, da nach der Eröffnung der U3 bis Friedrich-Ebert-Platz der Nordast der Linie 9 eingestellt wird und somit drei Straßenbahnlinien am Hauptbahnhof wenden müssten. Dies wäre mit den heute vorhandenen Gleisanlagen betriebstechnisch nicht sicher durchführbar.
Nach Fertigstellung der Neubaustrecke würde sich das Netz folgendermaßen ändern: der heutige Nordast der Linie 8 würde mit der Linie 7 und der Südast der Linie 8 mit der Linie 5 verknüpft werden. Somit würden aus den beiden Stichlinien 5 und 7 jeweils eine Durchmesserlinie entstehen.
Aufgrund des Stadtratsbeschlusses vom 25. Januar 2007 ist mit dem Beginn des Planfeststellungsverfahrens noch in diesem Jahr zu rechnen.
Derzeit ist das Depot in der Heinrich-Alfes-Straße nur über den Südast der Linie 8 (Hauptbahnhof – Worzeldorfer Straße) zu erreichen. Bei einem Unfall zwischen den Haltestellen Christuskirche und Frankenstraße wäre das Depot vom restlichen Netz abgeschnitten. Deswegen soll zwischen den Haltestellen Finkenbrunn und Gibitzenhof (Endhaltestelle der Linie 4) eine Verbindung durch die Gartenstadt gebaut werden. Im Stadtrat wird noch gestritten, ob diese Verbindungsstrecke eingleisig als reine Betriebsstrecke gebaut werden soll oder zweigleisig, damit diese Strecke eventuell auch im Linienverkehr genutzt werden kann.
Auch eine Strecke nach Kornburg war in den 1990er Jahren in Planung und durch das „Intraplan-Gutachten“ von 1992 eigentlich priorisiert. Nach Beilegung der Streitigkeiten um die Führung der Trasse wurde das Projekt auf unbestimmte Zeit verschoben.