Ein Straßenbaum ist ein Baum, der an einer innerstädtischen Straße steht. In Deutschland sind dies meist Laubbäume der gleichen Art, die in regelmäßigen Abständen teils an einer, teils an beiden Straßenseiten stehen.
Ein Straßenbaum beschattet die Fahrbahn, absorbiert durch sein Laub im gewissen Maße Lärm und Schadstoffe, nimmt Kohlenstoffdioxid auf und liefert Sauerstoff, senkt an heißen Tagen durch die Verdunstung die Temperatur der Straßenluft und trägt durch sein sattes Grün zur Verbesserung des Ortsbildes bei. Außerhalb von geschlossenen Ortschaften gibt es die Alleebäume.
Insbesondere Stadtbäume werden durch verdichtete und versiegelte Böden (Sauerstoffmangel für die Wurzeln, Nährstoffarmut und Wassermangel), Missbrauch als Hundeklo, Anfahrschäden durch Autoverkehr und Verletzungen bei Baumaßnahmen belastet, was sich auf ihre Lebenserwartung negativ auswirkt.
Ideale Straßenbäume zeichnen sich durch hohe Abgasbelastbarkeit aus, sie wurzeln tief, haben eine robuste Borke und bilden wenig Totholz. Typische Straßenbäume sind z. B. Linden, Kastanien, Platanen und Ginkgo.
Die Kosten für einen Straßenbaum liegen bei Großabnehmern wie den Kommunen bei etwa 450 bis 600 Euro je nach Baumart. In Deutschland verlangt die DIN 18916 beim Pflanzen eine offene Fläche von mindestens 6 m² und eine durchwurzelbare Fläche von mindestens 16 m².
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