| Filmdaten | |
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| Deutscher Titel: | Strajk − Die Heldin von Danzig |
| Originaltitel: | D: Strajk − Die Heldin von Danzig PL: Strajk – bohaterka z Gdańska |
| Produktionsland: | Deutschland, Polen |
| Erscheinungsjahr: | 2007 |
| Originalsprache: | Deutsch |
| Stab | |
| Regie: | Volker Schlöndorff |
| Drehbuch: | Andreas Pflüger, Sylke Rene Meyer |
| Produktion: | Jürgen Haase, Maciej Ślesicki, Jolanta Rojek, Jörg Rothe, Alexander Ris |
| Musik: | Jean-Michel Jarre |
| Kamera: | Andreas Höfer |
| Schnitt: | Peter Przygodda, Wanda Zeman |
| Besetzung | |
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Strajk − Die Heldin von Danzig ist ein Film des deutschen Regisseurs Volker Schlöndorff über die Lebensgeschichte der wichtigsten Mitgründerin der polnischen Solidarność, Anna Walentynowicz.
Inhaltsverzeichnis |
In der deutsch-polnischen Ko-Produktion spielt Katharina Thalbach die Hauptrolle; im Film heißt die Protagonistin jedoch Agnieszka, nicht Anna. Andrzej Chyra spielt den Elektriker Lech (Lech Wałęsa). Strajk wurde 2005/2006 in Danzig am Originalstandort (Leninwerft Danzig) gedreht und ist den Klassikern der polnischen Geschichtsfilme von Schlöndorffs Freund Andrzej Wajda verpflichtet.
In Polen hat der Film bereits vor Erscheinen kontroverse Stellungnahmen hervorgerufen, z. B. wollte Anna Walentynowicz die Dreharbeiten gerichtlich verbieten lassen. Walentynowicz wurde bis zum Beginn der Dreharbeiten nie angesprochen und findet einige Passagen darin inakzeptabel. Sie verlangt, dass vor und nach jeder Vorführung eingeblendet wird "Dieser Film ist gegen den Willen von Anna Walentynowicz entstanden" und fordert vom deutschen Regisseur eine Million Dollar Entschädigung. Dagegen hat der „Vater“ des polnischen Geschichtsfilmes, Andrzej Wajda, sich lobend über den Film geäußert.
Der Film ist seit 8. März 2007 in den deutschen Kinos, in Polen bereits seit Februar.
„…ein liebevolles Epos um eine kleine Heldin der Geschichte, die mit dem Aufstieg ihres Kollegen Lech Walesa zum Politstar bald in Vergessenheit geriet. Schlöndorff … schuf so den respektablen Versuch nicht einer polnischen Vergangenheitsbewältigung von außen, sondern der Illustration eines universell gültigen, politischen wie existentiellen Prinzips: Wer sich nicht wehrt, der lebt verkehrt.“ (Jan Schulz-Ojala, in Dialog. Deutsch-Polnisches Magazin, 76/2006[1])
„Der Film behandelt einen entscheidenden Moment in der Geschichte Polens mit Sensibilität und einer großen emotionalen Kraft. Der Film verfügt über eine wunderbare Bildsprache und ist in der Hauptrolle mit einer außergewöhnlichen Schauspielerin besetzt. Ein ‚auferstandener‘ Schlöndorff.“ (aus der Begründung der Jury des Saturno d'Oro[2])
Der junge Törless | Mord und Totschlag | Michael Kohlhaas. Der Rebell | Baal | Der plötzliche Reichtum der armen Leute von Kombach | Die Moral der Ruth Halbfaß | Strohfeuer | Übernachtung in Tirol | Die verlorene Ehre der Katharina Blum | Der Fangschuß | Deutschland im Herbst | Die Blechtrommel | Die Fälschung | Eine Liebe von Swann | Tod eines Handlungsreisenden | Ein Aufstand alter Männer | Homo Faber | Der Unhold | Palmetto | Die Stille nach dem Schuss | Der neunte Tag | Enigma – eine uneingestandene Liebe | Strajk – Die Heldin von Danzig