Strandsegeln ist das Fahren an Stränden, wobei das Fahrzeug ausschließlich vom Wind angetrieben wird. In der Regel gleicht ein Strandsegler einem Kajak auf drei Rädern mit einem Segel. Der Strandsegler wird von einem Fahrer gesteuert und erreicht Geschwindigkeiten bis zu 130 km/h.
Eine besondere Form des Strandsegelns stellt das Kitebuggyfahren dar.
Die Strandsegler werden in Klassen eingeteilt. Die Unterscheidungsmerkmale der Klassen sind im Wesentlichen die Konstruktion, die definierten Abmessungen und Massen sowie Segelflächen. Das Regelwerk der Klassen wird durch die FISLY (International Land and Sandyachting Federation) aufgestellt.
Eine Hochburg des Strandsegelsports in Deutschland ist Sankt Peter-Ording. Darüber hinaus wird Strandsegeln auch auf den Ostfriesischen Inseln Borkum, Juist, Norderney und Langeoog ausgeübt. Ein ebenfalls gut geeignetes Revier mit ausgewisenem Strand für das Strandsegeln und einem ansässigen Verein liegt im Süden der Insel Rømø in Dänemark am Sønderstrand.
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