Strelitz Alt

Strelitz, umgangssprachlich auch Alt-Strelitz, Altstrelitz, war eine altmecklenburgische Landstadt, die seit 1931 als Stadtteil nach Neustrelitz eingemeindet ist und seither den Stadtteilnamen Strelitz Alt führt. 1945 wurde sie in der historischen Bausubstanz stark zerstört.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

entstanden aus einer slawischen, dann deutsch-dörflichen Siedlung im Südosten von Mecklenburg am Rande einer wohl in slawische Zeit zurückreichenden Burganlage; 1278 ersterwähnt; 1349 Verleihung des Stadtrechts (Neubrandenburger Recht) durch die Grafen Otto und Ulrich von Fürstenberg; nach 1701 erste Residenz und Namensgeber des neugebildeten mecklenburgischen (Teil-) Herzogtum Mecklenburg-Strelitz; in der 1848er Revolutionszeit wichtiges Zentrum der liberalen Reformbewegung; sank durch Gründung von Neustrelitz seit Mitte des 18. Jahrhunderts zu wirtschaftlicher und politischer Bedeutungslosigkeit herab und verlor 1931 als erste Stadt der Region ihre Kommunalautonomie und wurde als Ortsteil nach Neustrelitz eingemeindet.

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

  • Daniel Sanders (1819–1897), Philologe, Pädagoge
  • Carl Siewert (†1899), Begründer der "Carl Siewert Stiftung" Strelitz

Söhne und Töchter der Stadt

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben

  • Jacob Hamburger (1826–1911), Rabbiner
  • Karl Petermann (1807–1866), Jurist, Stadtrichter, Demokrat
  • Eduard Nauwerck (1809–1868), Jurist, Bürgermeister, Demokrat

Sehenswürdigkeiten

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  • Wasserturm
  • ehemaliger Bahnhof und ehemalige Post (1890) und alte Schule von 1890
  • ehemaliges Gefängnis, anstelle des abgebrannten Schlosses zuerst ein "Zucht und Werkhaus", dann Neubau 1798 als "Landarbeits-, Zucht- und Irrenhaus" erbaut
  • ehemalige Militärobjekte am Domjüchsee sowie am Großen Fürstenseer See

Literatur und Quellen

Quelle:
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