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| (fehlt noch) | |
| Daten | |
| Lage: | In Deutschland, Sachsen, Erzgebirge |
| Länge: | ca. 11 km |
| Quelle: | Langenau (525 m ü. NN) |
| Mündung: | Niederstriegis in die Freiberger Mulde (??? m ü. Normalnull) |
| Befahrbarkeit | |
| Nicht schiffbar | |
Die Striegis ist ein linker, 11 km langer Zufluss der Freiberger Mulde in Sachsen. Ihr Name leitet sich von wendisch Stregawa, was zischender Fluss bedeutet, her.
Inhaltsverzeichnis |
Sie entsteht westlich von Berbersdorf durch den Zusammenfluss der nachfolgend erwähnten Großen und Kleinen Striegis, bzw. setzt nach dem Zufluss der Kleinen Striegis die Große Striegis fort. Die Striegis fließt in nördliche Richtung. An ihrem Lauf liegen die Orte Böhrigen und Tiefenbach. Bei Niederstriegis mündet sie nach elf Kilometern in die Freiberger Mulde.
Die Große Striegis ist der rechte Quellfluss der Striegis. Sie ist 48,1 km lang und umfasst ein Einzugsgebiet von 283,37 km², wobei sie ein Gefälle von 366 m Höhenunterschied überwindet.
Sie hat mehrere kleine Quellbäche bei und in Langenau in einer etwaigen Höhenlage von 500 m bis 525 m ü. NN und fließt in nordwestliche Richtung durch Linda, nimmt den Erbisdorfer Bach auf. Im weiteren Verlauf erreicht sie Oberschöna, nimmt den Oberreichenbacher Bach auf und anschließend Wegefarth, wo sie den Schirmbach aufnimmt. Ab hier ist das Tal recht tief in die Hochfläche des unteren Erzgebirges eingeschnitten, die Talhänge sind fast durchgängig mit naturnahem Mischwald bestanden. Oberhalb von Bräunsdorf mündet links der von Wingendorf kommende Kemmnitzbach ein, an ihrem weiteren Lauf liegt noch Pappendorf, ein Ortsteil der Gemeinde Striegistal, bis sie nach 36 km mit der Kleinen Striegis zusammenfließt.
Am rechten Ufer der Großen Striegis befinden sich zwischen Linda und Oberschöna die Mundlöcher der Neuer Segen Gottes Stolln und des Thelersberger Stolln, die der Wasserhaltung der Gruben im Brander Bergrevier dienten und insbesondere die Himmelsfürst Fundgrube entwässerten.
Die Kleine Striegis ist der linke Zufluss, der die Striegis bildet bzw. in die Große Striegis mündet. Sie ist 23,8 km lang, bei einem Einzugsgebiet von 69,90 km². Sie überwindet ein Gefälle von 233 m Höhenunterschied.
Ihre Quelle liegt in Schönerstadt. Sie fließt in nördliche Richtung durch Langenstriegis, unterhalb des Ortes mündet rechts der von Eulendorf kommende Eulenbach ein. An der Kleinen Striegis liegen weiterhin Berthelsdorf, die Stadt Hainichen und Crumbach. Unterhalb dieses Dorfes windet sich das Tal der Kleinen Striegis mit vielen Flussbiegungen nach Nordosten, nimmt den von Ottendorf kommenden Pahlbach auf, unterquert bei Schlegel die Bundesautobahn 4 und vereinigt sich schließlich mit der Großen Striegis.
| Wiktionary: Striegis – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen |