Strohhalm, Kohle und Bohne ist ein Märchen (Typ 295 nach Aarne und Thompson) aus den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm (KHM 18).
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Strohhalm, Kohle und Bohne wollen reisen. Als sie an einen Bach kommen legt sich der Strohhalm darüber, die Kohle will hinüber, aber verbrennt ihn, so dass beide umkommen. Die Bohne rutscht nach, quillt im Wasser auf und platzt. Ein Schneider näht sie zusammen.
Nach einer andern Erzählung geht erst die Bohne hinüber und platzt dann vor Lachen über Kohle und Strohhalm.
Einer armen alten Frau entspringen beim Kochen ein Strohhalm, eine Bohne und eine Kohle, die beschliessen zusammenzuhalten. Als sie zu einem Bach kommen, legt sich der Strohhalm darüber, die Kohle will hinüber, aber brennt den Halm an und beide fallen hinein. Die Bohne zerplatzt vor Lachen. Ein Schneider näht sie zusammen. Seitdem haben Bohnen eine Naht.
Wilhelm Grimm hörte das Märchen wohl 1808 von Dorothea Catharina Wild in Kassel. Es ist in der Urfassung als Nr. 5, dann immer als Nr. 18 enthalten, wobei der Inhalt ab der 3. Auflage durch eine andere Quelle beeinflusst ist.
Vergleiche: KHM 80 Von dem Tode des Hühnchens
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