Die Stromkennzahl s bezeichnet in Heizkraftwerken und Blockheizkraftwerken das Verhältnis von elektrischer Leistung P zum Nutzwärmestrom
). Die Zahl drückt damit das Verhältnis von elektrischer Leistung zu genutzer Abwärmeleistung aus.
bzw. 
Eine große Stromkennzahl kennzeichnet eine hohe Ausbeute an elektrischer Energie im Verhältnis zur Nutzwärme. Übliche Blockheizkraftwerke haben eine Stromkennzahl von ca. 0,5. Heizkraftblöcke auf Brennstoffzellen-Basis können eine Stromkennzahl bis zu 1 erreichen (vgl. MCFC und SOFC). Wird keine Abwärme genutz ist die Stromkennzahl
, bei ausschließlicher Wärmenutzung wird sie zu Null.[1]
Die Stromkennzahl einer Anlage ist keine feste Größe, sondern vom jeweiligen Betriebszustand der Anlage abhängig. Entnahmekondensationsbetieb und Gegendruckbetrieb vermindern zwar den thermischen Wirkungsgrad, die Stromkennzahl steigt aber in dem Maße wie sich die Wärmeauskopplung erhöht.