Strukturwissenschaft

Eine Strukturwissenschaft befasst sich im Gegensatz zu anderen Wissenschaften nicht mit der Erforschung tatsächlicher Gegebenheiten in engerem Kontext, sondern mit den Methoden zu diesem Zweck.

Zu den Strukturwissenschaften werden von den Befürwortern dieser Wissenschaftskategorie folgende Forschungsbereiche gezählt:


Der Begriff „Strukturwissenschaft“ wurde 1971 von Carl Friedrich von Weizsäcker geprägt. Bernd-Olaf Küppers (Max-Planck-Institut für Biophysikalische Chemie) beschrieb im Jahr 1997 Strukturwissenschaften als Bindeglied zwischen Natur- und Geisteswissenschaft.[1]

In früheren Zeiten sprach man von Vernunftwissenschaft, die man der Erfahrungswissenschaft entgegenstellte. Zwischen Strukturwissenschaft und Vernunftwissenschaft gibt es Ähnlichkeit, was Mathematik und Logik betrifft.

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