Strzelno

Strzelno
Strzelno auf der Karte von Polen
Strzelno
Strzelno
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Kujawien-Pommern
Landkreis: Mogilno
Fläche: 4,46 km²
Geographische Lage: 52° 37' N, 18° 10' O
Höhe: 96 m n.p.m
Einwohner: 6.063 (1. Jan. 2005)
Postleitzahl: 88-320
Telefonvorwahl: (+48) 52
Kfz-Kennzeichen: CMG
Wirtschaft & Verkehr
Straße: InowrocławKonin
WłocławekPosen
Nächster int. Flughafen: Flughafen Posen
Gemeinde
Gemeindeart: Stadt- und Landgemeinde
Gemeindegliederung: 37 Ortschaften
Fläche: 185,28 km²
Einwohner: 12.298 (30. Juni 2004)
Verwaltung (Stand: 2007)
Bürgermeister: Ewaryst Matczak
Adresse: ul. Cieślewicza 2
88-320 Strzelno
Webpräsenz: www.strzelno.pl

Strzelno (dt.: Strelno) ist eine Stadt im Kreis Mogilno der Woiwodschaft Kujawien-Pommern in Polen. Es liegt etwa 18  Kilometer südlich von Inowrocław an der Gnesener Seenplatte (Pojezierze Gnieźnieńskie).

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Eine Siedlung ist für das 11. Jahrhundert nachgewiesen. Im 12. Jahrhundert stiftete der Woiwode Piotr Włostowic dort eine Kirche Zum Heiligen Kreuz. Vielleicht 1133 – wie es Jan Długosz in seiner Chronik angibt –, wohl eher aber Ende des 12. Jahrhunderts wurde mit der Rotunde des hl. Prokop eine weitere Kirche errichtet, die heute eines der ältesten romanischen Bauwerke Polens darstellt. Der Ort gehörte zunächst dem Kloster der Regularkanoniker in Trzemeszno, dann den Norbertiner-Schwestern. In jener Zeit entstand die 1216 geweihte Dreifaltigkeitskirche. 1231 erhielt Strzelno die Stadtrechte. Mit der Ersten Teilung Polens fiel Strzelno 1772 an Preußen. 1837 wurde das Kloster aufgelöst. Seit 1887 erlebte Strelno als Kreisstadt (bis 1932) einen wirtschaftlichen Aufschwung, zu dem auch der Anschluss ans Eisenbahnnetz 1892 beitrug. 1919 wurde Strzelno nach dem Großpolnischen Aufstand wieder polnisch. Während der deutschen Besetzung im Zweiten Weltkrieg wurden zahlreiche Polen erschossen. Die Leichen wurden 1944 in aller Eile exhumiert und verbrannt.

St.-Prokop-Rotunde
St.-Prokop-Rotunde
Romanische Säule in der Dreifaltigkeitskirche
Romanische Säule in der Dreifaltigkeitskirche






Sehenswürdigkeiten

  • Rotunde des hl. Prokop. Eine der größten erhaltenen romanischen Kirchen Polens. Von den verschiedenen Umbauten und Stiländerungen der vergangenen Jahrhunderte wurden sie 1925 größtenteils bereinigt.
  • Hl.-Dreifaltigkeits-Basilika

Gmina

Zur Gemeinde Strzelno gehören die folgenden Ortschaften:

polnischer Name deutscher Name (1815-1918 und 1939-45)
Bławatki Blumendorf
Bławaty Blawaty
Bożejewice Bozejewice (1906-45 Bozejewitz)
Bronisław Bronislaw
Busewo Bussewo
Ciechrz Ciechrz
Ciencisko Ciencisko (1906-45 Deutschrode)
Dąbek Dombek
Górki Gorki
Jaworowo Jaworowo
Jeziorki Amalienhof
Kijewice Kijewitz
Książ Xionz
Kurzebiela
Łąkie Lonke
Laskowo Laskowo
Markowice Markowitz
Miradz Mirau
Mirosławice Miroslawice (1906-45 Miroslawitz)
Młynice Mlynice (1908-45 Mühlgrund)
Młyny Mlyny (1943-45 Mühlfließ)
Młyny-Wybudowanie
Niemojewko Niemojewko
Ostrowo Ostrowo bei Gembitz (1940-43 Scharfenburg, 1943-45 Scharfenwerder)
Przedbórz Nordbrück
Rzadkwin Rzadkwin
Sławsko Dolne Kaisersthal
Starczewo Vorwerk Busch
Stodólno Königsbrunn
Stodoły Hochkirch
Strzelno Strelno
Strzelno Klasztorne Waldau
Strzelno-Wybudowanie
Tomaszewo Thomaschewo
Witkowo Witkowo
Wronowy Wronowy (1906-45 Frohenau)
Wymysłowice Möllendorf
Żegotki Rzegotki (1940-45 Ziegenheim)
Ziemowity Wilhelmowo
Zofijówka Sophienhof

Persönlichkeiten

  • Albert Abraham Michelson (* 1852), amerikanischer Nobelpreisträger für Physik
  • Stanisław Gądecki (* 1949), Erzbischof von Posen

Weblinks

Commons
Commons: Strzelno – Bilder, Videos und Audiodateien
Quelle:
Artikel Strzelno aus der freien Enzyklopädie Wikipedia mit dieser Versionsgeschichte
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