Stuttgart-Rotenberg

Landeshauptstadt Stuttgart
Stadtbezirk Stuttgart-Untertürkheim
Stadtteil Rotenberg
Wappen Stadtkarte
Wappen Rotenberg bis 1931 Stadtplan mit Pos. von Untertürkheim
Liste der Stadtteile Stuttgarts
Geografische Lage: 48° 46' N, 9° 16' O
Einwohner: 790 (Stand: 1998)
Postleitzahl: 70327
Blick ins Innere der Grabkapelle
Blick ins Innere der Grabkapelle

Rotenberg ist ein Stadtteil von Stuttgart, verwaltet vom Stadtbezirk Stuttgart-Untertürkheim und umgeben von den Nachbarorten Obertürkheim, Uhlbach und Fellbach.

Blick vom Kappelberg über Rotenberg. Im Hintergrund der Flughafen Stuttgart
Blick vom Kappelberg über Rotenberg. Im Hintergrund der Flughafen Stuttgart

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Das Dorf Rotenberg (früher auch "Rothenberg") wird 1248 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Jahrhunderte prägt die wehrhafte Burg Wirtemberg, die Stammburg der Württemberger, das Bild zwischen der freien Reichsstadt Esslingen am Neckar und der Residenzstadt Stuttgart, ehe sie im Jahre 1819 auf Beschluss des damaligen Königs Wilhelm I. vollständig abgetragen wird. An ihrer Stelle lässt er ein prachtvolles Mausoleum, die Grabkapelle auf dem Württemberg, für seine früh verstorbene zweite Frau, die Zarentochter Katharina Pawlowna, erbauen.

1907 wird der Berg Rotenberg mit der Grabkapelle durch König Wilhelm II. offiziell in Württemberg umbenannt.

1931 verliert Rotenberg seine Selbstständigkeit und wird als 12. Gemeinde nach Stuttgart eingemeindet. Bei der Einteilung der Stadt Stuttgart in Stadtbezirke 1956 wurde Rotenberg dem Stadtbezirk Untertürkheim zugeordnet.

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

  • 1926 - Alexander Beutter, Pfarrer, Musikgelehrter (1862-1952)

Sehenswürdigkeiten

Siehe auch Weinbau in Stuttgart und Württemberger Weinstraße

Veranstaltungen

  • Kulturmonat Februar in der Rotenberger Kelter
  • Weinfest im August an der Kelter
  • Rotenberger Käskipperfest, jährlich am ersten Juli-Wochenende

Sonstiges

Der Spitzname Käskipper für die Rotenberger wird gerne aus dem Neid der Nachbargemeinden auf die Privilegien durch die Nähe zur Stammburg der Württemberger erklärt - die Nachbarn bezeichneten den Wirtemberg, den Stolz der Rotenberger, daher gerne als Käsbuckel. Ursprünglich geht die Bezeichnung aber auf die Vorliebe der Rotenberger für den "Luckeleskäs" ("Luckele": kleine Hühnchen, die man mit dem Käse fütterte) zurück, einen einfachen Quark- und Milchkäse. Der auch "Heähleskäs" genannte Käse wurde aus einem Topf auf ein Holzbrett gekippt, mit Kümmel und Salz angemacht und zu Brot und Wein verzehrt.

Weblinks

Fotos

Rotenberg
Rotenberg
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Quelle:
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