Als Sublimierung (von lat. „sublimare“ = „erhöhen“) bezeichnet die Psychoanalyse die Umsetzung eines Abwehrmechanismus nicht zugelassener Wünsche und Bedürfnisse in Leistungen, die sozial erwünscht sind oder sogar hoch bewertet werden. Nach psychoanalytischer Ansicht ist die Entstehung der gesamten menschlichen Kultur ein Ergebnis von Sublimierung.
Unter Sublimierung wurde von Sigmund Freud eine Umwandlung oder Umlenkung des unbefriedigten Geschlechtstriebs oder sexueller Triebenergie (Libido) in eine geistige Leistung oder kulturell anerkannte Verhaltensweisen in Bereichen wie Kultur, Religion oder Wissenschaften verstanden.
Beispiele für Sublimierungen: