Susz

Susz
Wappen von Susz
Susz auf der Karte von Polen
Susz
Susz
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Ermland-Masuren
Landkreis: Iława
Fläche: 6,67 km²
Geographische Lage: 53° 43' N, 19° 20' O
Höhe: 109 m n.p.m
Einwohner: 5.584 (30. Juni 2005)
Postleitzahl: 14-240
Telefonvorwahl: (+48) 55
Kfz-Kennzeichen: NIL
Wirtschaft & Verkehr
Straße: Iława–Prabuty
Schienenweg: WarschauDanzig
Nächster int. Flughafen: Danzig
Gemeinde
Gemeindeart: Stadt- und Landgemeinde
Fläche: 258,95 km²
Einwohner: 12.880 (30. Juni 2005)
Verwaltung (Stand: 2007)
Bürgermeister: Jan Sadowski
Adresse: ul. Wybickiego 6
14-240 Susz
Webpräsenz: www.susz.pl

Susz (deutsch Rosenberg i. Westpr.) ist eine Stadt in Polen in der Woiwodschaft Ermland-Masuren im Powiat Iławski.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die erste Erwähnung einer Siedlung an der Stelle des heutigen Susz stammt aus dem Jahr 1305. Das Stadtrecht erhielt der Ort zwischen 1305 und 1310 als Rosenberg nach Kulmer Recht. 1315, als die Stadtprivilegien bestätigt wurden, besaß die Stadt eine Stadtmauer mit drei Stadttoren sowie einen die Stadt umgebenden Graben. Im 14. Jahrhundert wurde das Rathaus errichtet. 1521 wurde der Ort Sitz eines Landkreises.

Im 17. und 18. Jahrhundert wurde die Stadt mehrfach von Bränden, so beispielsweise den Bränden 1629, 1669, 1709, 1786 und 1807, und Seuchen heimgesucht. Nach der Neugliederung des Verwaltungsgebietes wurde Rosenberg 1818 Sitz des Landkreises Rosenberg i. Westpr. 1881/1882 wurde eine Volksschule errichtet. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam die zu etwa 60 Prozent zerstörte Stadt an Polen und verlor 1946 den Sitz des Landkreises/Powiats. 1958 wurde die Stadt wieder Sitz eines Powiats. Durch eine Verwaltungsreform kam Susz 1975 zur neu gebildeten Wojewodschaft Elbląg. Nach deren Auflösung war der Ort ab 1999 Teil der Wojewodschaft Ermland-Masuren.

Einwohnerentwicklung


Jahr 1772 1777 1925 1933 1937 1939 2005
Einwohnerzahl [1] 721 762 3.278 3.882 4.462 4.481 5.584

Gemeinde

Zur Stadt- und Landgemeinde Susz gehören die folgenden Ortschaften:

polnischer Name deutscher Name (bis 1945)
Adamowo Adolfshof
Babięty Małe Klein Babenz
Babięty Wielkie Groß Babenz
Bałoszyce Groß Bellschwitz
Bałoszyce Małe Klein Bellschwitz
Boleszów Wilhelmswalde
Bornice Bornitz
Bronowo Groß Brunau
Brusiny Groß Brausen
Brusiny Małe Klein Brausen
Chełmżyca Cölmsee
Czerwona Woda Rothwasser
Dąbrówka Muttersegen
Dolina Vogtenthal
Emilianowo Emilienhof
Fabianki Fabianshof
Falknowo Groß Falkenau
Falknowo Małe Klein Falkenau
Grabowiec Buchfelde
Huta Hütte
Jakubowo Kisielickie Jacobau (192?-45 Jakobau)
Janowo
Januszewo Januschau
Jawty Małe Klein Jauth
Jawty Wielkie Groß Jauth
Kamieniec Finckenstein
Karolewo Karlswalde
Krzywiec Freiwalde
Lisiec Fuchsmühle
Lubnowy Małe Klein Liebenau
Lubnowy Wielkie Groß Liebenau
Michałowo Michelau
Nipkowie Groß Nipkau
Olbrachtówko Klein Albrechtau
Olbrachtowo Groß Albrechtau
Piaski Sandberg
Piotrkowo Peterkau
Redaki Charlottenwerder
Róża Rosenhain
Różanki Rasenfeld
Różnowo Rosenau
Rudniki Liebenbruch
Rumunki
Stawiec Merinoss
Susz Rosenberg
Ulnowo Faulen
Wądoły Friedrichsburg
Wiśniówek Weizenfelde
Żakowice Schakenbruch
Zieleń Grünhof
Zofiówka Sophienwalde

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Der Ort liegt etwa 90 Kilometer südöstlich des Lech-Wałęsa-Flughafens Danzig. Durch die Stadt führt die Wojewodschaftsstraße 521 (droga wojewódzka 521) von Iława nach Prabuty und Susz ist Anfangspunkt der Wojewodschaftsstraße 515 über Dzierzgoń nach Malbork.


Söhne und Töchter der Stadt

  • Erika Keck (1900–1990), deutsche Kommunalpolitikerin

Weblinks

Fußnoten

  1. Für 1772, 1777, 1925, 1933, 1937, 1939; http://miasto-susz.info, für 2005 Główny Urząd Statystyczny (XLS-Datei)
Quelle:
Artikel Susz aus der freien Enzyklopädie Wikipedia mit dieser Versionsgeschichte
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