| Swetlogorsk | |||
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| Basisdaten | |||
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| Staat: | Russland | ||
| Föderationskreis: | Nordwestrussland | ||
| Föderationssubjekt: | Oblast Kaliningrad | ||
| Rajon: | Selenogradsk | ||
| Geographische Lage: | 54° 56' N, 20° 9' O | ||
| Einwohner: | 11.000 (2005) | ||
| Telefonvorwahl: | (+7) 401533 | ||
| Gemeinde | |||
| Gemeindeart: | Stadt | ||
| Verwaltung (Stand: ) | |||
| Bürgermeister: | Oleg Wernikowski (Олег Верниковский) | ||
| Webpräsenz: | www.svetlogorsk-admin.ru | ||
Swetlogorsk (russisch Светлогорск anhören ?/i, wörtlich übersetzbar etwa mit "heller Berg" oder "heller Ort"; deutsch Rauschen, polnisch Ruszowice, litauisch Raušiai ) ist ein Badeort an der samländischen Ostseeküste im Rajon Selenogradsk, Oblast Kaliningrad. Swetlogorsk hat ca. 11.000 Einwohner. Bis 1945 gehörte die Stadt zu Deutschland.
Inhaltsverzeichnis |
Rauschen wurde 1258 als Rusemoter im Urkundenbuch des Bistums Ermland urkundlich erwähnt. (1458 Rawschen, Rawssche; 1624 Rauschen). Der Name ist altpreußisch/ prußisch und beschreibt die vom Wasser ausgehöhlte Küstenform (ruset: langsam fließen; rausis: ausgewühlte Höhle; moter: sumpfiges Land, Areal, Beritt).
Bereits zur deutschen Zeit ab dem frühen 19. Jahrhundert bis 1945 war Rauschen ein bekanntes Seebad und Naherholungsgebiet für die Bewohner der Stadt Königsberg (Preußen). Im Krieg wurde Rauschen im Vergleich zu anderen Orten in Ostpreußen nur sehr wenig zerstört, weshalb hier bis heute viel historische Bausubstanz aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert erhalten ist.
Nach 1945 wurden die noch nicht geflohenen deutschen Bewohner vertrieben, vor allem Russen und Weißrussen wurden angesiedelt. In der Epoche der Sowjetunion büßte der Ort zunächst seine touristische Bedeutung ein, da das gesamte Kaliningrader Gebiet militärischer Sperrbereich war. In den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts erlebte der Tourismus in Rauschen einen erneuten Aufschwung.
Swetlogorsk ist über eine Vorortbahn mit Kaliningrad (dt. Königsberg) verbunden, die im Jahre 1901 von der Samlandbahn AG erbaut wurde. Von Swetlogorsk führt eine überregionale Fernstraße nach Kaliningrad.
Seit 1910 gibt es eine gemeindeeigene Drahtseilbahn von dem hochgelegenen Ort hinunter zum Strand.
In Swetlogorsk ist umfangreiche Bausubstanz aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert erhalten, insbesondere im Stil ostseetypischer Seebäderarchitektur, die neben neuerbauten Ferienvillen und Hotels das Ortsbild prägt. Wahrzeichen der Stadt ist ein Wasserturm aus deutscher Zeit. Hauptattraktion des Seebades ist der Ostsee-Sandstrand, der seit dem 19. Jahrhundert bis heute Ströme von Touristen in den Ort lockt.
In Swetlogorsk gibt es ein Kunstmuseum mit Skulpturen des deutschen Bildhauers H. Brachert, von dem mehrere Großplastiken auch im Ort unter freiem Himmel zu sehen sind. Die 1907 gebaute Kirche wird heute als Museum genutzt.
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