Die Symmetrie einer zweistelligen Relation R auf einer Menge ist gegeben, wenn aus x R y stets y R x folgt. Man nennt R dann symmetrisch.
Die Symmetrie ist eine der Voraussetzungen für eine Äquivalenzrelation.
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Ist M eine Menge und
eine zweistellige Relation auf M, dann heißt R symmetrisch, wenn (unter Verwendung der Infixnotation) gilt:

Die gewöhnliche Gleichheit
auf den reellen Zahlen ist symmetrisch, denn aus x = y folgt y = x. Sie ist darüber hinaus eine Äquivalenzrelation.
Die Ungleichheitsrelation
auf den reellen Zahlen ist zwar keine Äquivalenzrelation, aber ebenfalls symmetrisch, denn aus
folgt
.
Ist das Dreieck ABC zum Dreieck DEF ähnlich, so ist das Dreieck DEF zum Dreieck ABC ähnlich. Die Relation der Ähnlichkeit von Dreiecken ist also symmetrisch. Sie ist darüber hinaus eine Äquivalenzrelation.
Eine natürliche Zahl a heißt zu der natürlichen Zahl b kongruent modulo n, wenn a und b bei der Division durch n denselben Rest haben. Beispielsweise ist die Zahl 11 zur Zahl 18 kongruent modulo 7, da sich bei der Division dieser beiden Zahlen durch 7 jeweils der Rest 4 ergibt. Diese Relation ist symmetrisch. Sie ist darüber hinaus eine Äquivalenzrelation.
Die Kleiner-Relation
auf den reellen Zahlen ist nicht symmetrisch, denn x < y und y < x können nicht gleichzeitig gelten.
Jede beliebige Relation R auf einer Menge M kann als gerichteter Graph aufgefasst werden (Beispiel siehe oben). Die Knoten des Graphen sind dabei die Elemente von M. Vom Knoten a zum Knoten b wird genau dann eine gerichtete Kante (ein Pfeil
) gezogen, wenn a R b gilt.
Die Symmetrie von R lässt sich im Graphen nun so charakterisieren: Wann immer es einen Pfeil
zwischen verschiedenen Knoten a und b des Graphen gibt, dann gibt es gleichzeitig einen Pfeil
.
Pfeile
spielen bei diesem Kriterium keine Rolle.

.
und ihre Vereinigungsmenge
. Diese Aussage lässt sich von zwei Relationen auf den Durchschnitt
und die Vereinigung
einer beliebigen (nichtleeren) Familie von symmetrischen Relationen verallgemeinern.