T-City

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T-City war ein Wettbewerb der Deutschen Telekom AG der im März 2006 auf der CeBIT vorgestellt wurde und am 1. Juni 2006 startete. Über 400 deutsche Städte mit einer Einwohnerzahl von 25.000 bis 100.000 konnten am Wettbewerb teilnehmen (Stichtag für die Einwohnerzahl war der 31. Dezember 2005). Am 21. Februar 2007 wurde in der Bonner Konzernzentrale die Stadt Friedrichshafen am Bodensee zur sogenannten T-City gekürt[1].

Inhaltsverzeichnis

Aufgabenstellung

Aufgabe war es, dass sich (Stadt-)Verwaltungen, Schulen und Gewerbe aber auch Einwohner gemeinsam Gedanken machen sollten, welche Projekte aus dem Telekommunikations- und IT-Bereich sie entwickelten, um ihre Aufgaben besser bewältigen zu können.

Preise

Friedrichshafen erhält als Prämie Sach-, Personal- und Finanzmittel für den Anschluss an das VDSL- und dem schnellen Mobilfunknetz HSDPA, die modernste Infrastruktur in den Kommunikationsnetzen sowie weitere integrierte IT-Lösungen des Konzerns im Wert von bis zu 35 Millionen Euro. Zur Realisation von Projektideen aus Friedrichshafen beabsichtigt die Telekom weitere Mittel in Höhe von bis zu 80 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen.

Die verbleibenden neun Städte der Endrunde erhalten jeweils 50.000 Euro zur Verwirklichung einer Projektidee.

Den Sonderpreis der Jury für das beste soziale Projekt hat die Stadt Arnsberg zuerkannt bekommen. Am 15. März 2007 haben der Arnsberger Bürgermeister Hans-Josef Vogel und der Arnsberger Projektleiter Dipl.-Ing. Wolfgang Mattern diesen mit 100.000 € dotierten Preis auf der Messe Cebit 2007 in Hannover aus den Händen der Bundeskanzlerin Angela Merkel überreicht bekommen.

Endrundenteilnehmerstädte

Die Voraussetzungen für eine Teilnahme erfüllten insgesamt 52 Städte die in die engere Wahl kamen. Neben Friedrichshafen haben neun weitere Städte die Endrunde Ende Januar 2007 erreicht:

Jury

Die Jury setzt sich aus elf unabhängigen Juroren aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen, einem Vertreter des Deutschen Städte- und Gemeindebundes sowie dem Gesamtleiter des T-City Projektes zusammen.

  • Volker Angres, Leiter ZDF.umwelt-Redaktion
  • Jo Groebel, Direktor Deutsches Digital Institut
  • Harald Korb, Ärztlicher Direktor Personal Health Care Telemedicine Services
  • Gerd Landsberg, Präsidium Deutscher Städte- und Gemeindebund
  • Miriam Meckel, Lehrstuhl für Corporate Communication an der Universität St. Gallen
  • Eckard Minx, Leiter Forschungsabteilung „Gesellschaft und Technik“ DaimlerChrysler
  • Thomas Osterkorn, Chefredakteur stern
  • Susanne Risch, Chefredakteurin BrandEins Wissen
  • Herbert Schmalstieg, Oberbürgermeister a. D. Hannover
  • Hans Burghard Ziermann, Geschäftsführer Lucent Technologies
  • Stephan Althoff, Leiter Konzernsponsoring Deutsche Telekom

Kritik

Kritisierte der Niedersächsische Städte- und Gemeindebund (NSGB) Anfang August 2006 die Einwohnergrenze als willkürlich gewählt, da von den 1023 niedersächsischen Kommunen nur 66 Stück in Frage kommen würde, begrüßte der Präsident des NSGB Ende September 2006 den Wettbewerb und hofft dass das sich entwickelnde Wissen allen anderen Städten und Gemeinden zu Gute kommen solle[2].

Quellen

  1. Wettbewerbsverlauf
  2. Pressemitteilung des NSGB: "T-City-Wettbewerb bietet große Chancen für Kommunen" vom 26.09.2006

Weblinks

Projektseiten der Endrundenteilnehmer

Nachrichtenmeldungen

Meldungen auf heise online zum Thema

Quelle:
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