T-DSL ist der Produktname des Breitband-DSL-Angebotes der Deutschen Telekom. Ende 2006 waren 10,3 Millionen T-DSL-Anschlüsse geschaltet, wodurch knapp ¾ aller Breitband-Anschlüsse in Deutschland auf T-DSL entfielen.
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Technisch gesehen handelt es sich bei T-DSL um ADSL mit fixen Datenraten von 384 bis 6.016 kbit/s im Downstream sowie von 64 bis 1.024 kbit/s im Upstream bzw. im Fall von T-DSL 16.000 um ratenadaptiv geschaltetes ADSL2+ mit einem Bandbreitenkorridor von 6 bis 16 MBit/s im Downstream sowie von 0,5 bis 1 MBit/s im Upstream.
Bezüglich weiteren technischen Einzelheiten siehe die Artikel über ADSL und DSL.
Die Telekom bietet außerdem T-DSL Business symmetrisch an. Hierbei handelt es sich um SDSL, das mit fixen Datenraten von 256 bis 2.048 kbit/s sowohl im Downstream als auch im Upstream geschaltet wird. Zusätzlich wird der von der Telekom angebotene Internetzugang über Satellit unter dem Produktnamen T-DSL via Satellit vermarktet.
T-DSL spielt für die Breitband/DSL-Marktregulierung in Form der für die Wettbewerber angebotenen Vorleistungen T-DSL-Resale, T-DSL-ZISP, ISP-Gate und T-OC-DSL eine entscheidende Rolle.
Die ersten Anschlüsse konnten ab 1. Juli 1999 in Berlin, Bonn, Köln, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, München und Stuttgart geschaltet werden und wurden zunächst nur als ADSL-Bündelprodukte mit T-ISDN und einer fixen Bandbreite von 768 kbit/s im Downstream und 128 kbit/s im Upstream angeboten; ab Mitte 2000 auch für Analoganschlüsse allerdings ohne Preisvorteil gegenüber dem Produktbündel mit T-ISDN.
Ab Mitte September 2002 wurde für Anschlüsse mit relativ kurzen Anschlussleitungen T-DSL 1.500 mit einer Bandbreite von 1.536 kbit/s im Downstream sowie 192 kbit/s im Upstream im gesamten T-DSL-Ausbaugebiet angeboten und ab Anfang Dezember 2002 für Anschlüsse mit längeren Anschlussleitungen auch T-DSL 384/64 mit jeweils halbierter Bandbreite des Standard-T-DSL-Anschlusses als Rückfalloption zum gleichen Preis wie T-DSL 768/128.
Ab April 2004 wurden als Standardbandbreiten Anschlüsse mit 1.024/128, 2.048/192 und 3.072/384 kbit/s down-/upstream vermarktet sowie der T-DSL-Preis für Analog- und ISDN-Anschlüsse angeglichen. Mitte 2005 wurde die letztgenannte Standardbandbreite durch 6.016/576 kbit/s ersetzt.
Bis zum 1. Juli 2004 wurde T-DSL ausschließlich von der Telekom angeboten. Danach konnten auch andere Provider das Produkt unter eigenem Namen vermarkten (T-DSL-Resale).
Ab November 2004 prüfte die Telekom die Einführung der DSL-Variante ADSL2, mit der höhere Bandbreiten möglich sind. Im Mai 2005 lief der erste Test mit ADSL2+ in Hannover an. Ab September wurden ADSL2+ und VDSL in Hamburg und Stuttgart erprobt.
Ab Frühjahr 2006 wurde T-DSL 16.000 mittels ADSL2+-Technik in einer zunehmenden Zahl von Anschlussbereichen angeboten.
| Entwicklung der T-DSL-Anschluss-Kundenzahlen und Privatkunden-Bandbreiten | ||
|---|---|---|
| Jahr | T-DSL-Anschlüsse | max. Bandbreite |
| 1999 | 2900 | 768/128 kbit/s |
| 2000 | 0,6 Mio. | 768/128 kbit/s |
| 2001 | 2,2 Mio. | 768/128 kbit/s |
| 2002 | 2,8 Mio. | 1.536/192 kbit/s |
| 2003 | 4,0 Mio. | 1.536/384 kbit/s |
| 2004 | 5,8 Mio. (davon Resale 0,2 Mio.) | 3.072/512 kbit/s |
| 2005 | 7,9 Mio. (davon Resale 1,6 Mio.) | 6.016/576 kbit/s |
| 2006 | 10,3 Mio.(davon Resale 3,2 Mio.) | 16.000/1.024 kbit/s |